Rund um den kostenlosen Corona-Test

Bürgertest für lau

Für viele Aktivitäten brauchen Sie heute einen negativen Corona-Test. Seit Mitte November sind die Testzentren deshalb wieder gut besucht.

Rund um den kostenlosen Corona-Test

Rechtsfrage des Tages:

Eine Zeit lang hatten Sie keinen Anspruch mehr auf einen kostenlosen Corona-Test. Jetzt gibt es wieder den Bürgertest für jedermann. Was müssen Sie dazu wissen?

Antwort:

Bis Mitte Oktober konnten Sie sich im Rahmen des Bürgertests in einem der unzähligen Testzentren kostenlos auf Corona testen lassen. Das war zunächst vorbei. Jetzt haben die Testzentren wieder regen Zulauf. Müssen Sie einen negativen Test vorlegen oder wollen Sie sich vor einem Familienbesuch zur Sicherheit testen lassen, können Sie wieder den Bürgertest in Anspruch nehmen.  

Bürgertest ohne Kosten

Seit dem 13. November hat wieder jeder Bürger Anspruch auf einen kostenlosen Antigen-Schnelltest. Unabhängig vom Grund können Sie einmal pro Woche ein Testzentrum aufsuchen und sich vergewissern. Es kommt auch nicht darauf an, ob Sie geimpft oder genesen sind. Reichen die Kapazitäten der Testzentren aus, können Sie sich auch häufiger testen lassen. Eine Registrierung der getesteten Personen erfolgt nicht.

Wann zum Test?

Wer nicht geimpft oder genesen ist, braucht für den Besuch seiner Arbeitsstätte einen negativen Corona-Test. Es gilt die 3G-Regel. Bei der 2G+-Regelung benötigen auch Geimpfte oder Genesene einen negativen Corona-Test als Nachweis. In einigen Bundesländern ist diese Regelung mittlerweile für einige Personen gelockert worden. Beispielsweise besteht trotz 2G+ in Niedersachsen keine Testpflicht mehr für Personen, die bereits ihre Booster-Impfung erhalten haben. Natürlich gibt es auch Situationen, in denen eine Testung trotzdem angezeigt sein sollte. Besuchen Sie zum Beispiel einen erkrankten oder älteren Angehörigen, empfiehlt sich zu dessen Schutz ein vorheriger Corona-Test.

PCR-Test nach positivem Ergebnis

Ist Ihr Schnelltest positiv ausgefallen, haben Sie Anspruch auf einen PCR-Test. Dieser ist im Vergleich zu den Antigen-Tests noch sicherer. Auch wenn Sie sich selbst getestet haben, dürfen Sie ein positives Testergebnis nicht verschweigen. Lassen Sie in jedem Fall einen PCR-Test durchführen, um im besten Fall eine Infektion auszuschließen. 

Seriöse Selbsttests

Leider gibt es auch gerade im Bereich der Corona-Tests schwarze Schafe, die mit unseriösen Angeboten Profit machen wollen. Achten Sie beim Kauf von Selbsttests darauf, dass diese die Sonderzulassung des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte und/oder eine CE-Kennzeichnung mit einer vierstelligen Kennnummer haben. Erkennen können Sie diese Tests an einem gut leserlichen Aufdruck auf der Verpackung. Außerdem sollten Sie darauf achten, dass in der Schachtel eine deutschsprachige Anleitung zu finden ist.

Tests in Betrieben

Für einen Test müssen Sie sich nicht unbedingt an der Schlange vor einem Testzentrum anstellen. Auch so manches Restaurant oder einige Ladenbetreiber bieten selbst Testungen vor Ort an. Mit diesem Test dürfen Sie aber nur die jeweilige Lokalität aufsuchen. Der Nachweis dient nicht wie der Bürgertest im Testzentrum pauschal für 24 Stunden. Daneben besteht die Möglichkeit, sich am Arbeitsplatz testen zu lassen. Dazu muss der Arbeitgeber eine Person im Unternehmen autorisieren, Tests durchzuführen oder zu überwachen. So könnten Sie unter den wachsamen Augen eines Kollegen einen Schnelltest durchführen und erhalten einen schriftlichen Nachweis. Aber Achtung! Wer schummelt oder ein solches Dokument fälscht, muss mit ganz erheblichen Bußgeldern rechnen und macht sich unter Umständen sogar strafbar.

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