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E-Auto-Förderung 2026

Diese Prämien gibt es fürs E-Auto

Bis zu 6.000 € E-Auto-Förderung: Erfahren Sie, wer den Zuschuss erhält, wie hoch er ausfällt und was beim Antrag wichtig ist.

Mann hält Ladestecker am E-Auto. (Bild KI-unterstützt generiert)

Sie möchten auf ein E-Auto umsteigen? Prüfen Sie die passenden Fördermöglichkeiten und informieren Sie sich über eine Autoversicherung, die zu Ihrem Fahrzeug passt.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die E-Auto-Förderung richtet sich nach Fahrzeugart, Haushaltseinkommen und Kinderzahl. Bis zu 6.000 € Zuschuss sind möglich.
  • Die Förderung gilt für Privatpersonen, die ein förderfähiges neues E-Auto kaufen oder leasen.
  • Elektroautos profitieren zusätzlich von einer zehnjährigen Befreiung von der Kfz-Steuer, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind.

Werden E-Autos 2026 noch gefördert?

Ja, seit 2026 gibt es wieder eine staatliche E-Auto-Prämie für Privatpersonen. Gefördert werden bestimmte neue Elektrofahrzeuge, Plug-in-Hybride und Fahrzeuge mit Range Extender. Voraussetzung ist unter anderem, dass das Fahrzeug erstmals in Deutschland zugelassen wird und die geltenden Einkommens- und Förderbedingungen erfüllt. Außerdem gibt es unter bestimmten Voraussetzungen auch regionale Förderprogramme und weitere Steuererleichterungen für E-Autos.

Die neue Förderung unterscheidet sich vom früheren Umweltbonus, der Ende 2023 vorzeitig beendet wurde. Das aktuelle Programm richtet sich insbesondere an Haushalte mit kleinen und mittleren Einkommen sowie an Familien. Die Förderung ist zunächst für den Zeitraum von 2026 bis 2029 vorgesehen.

Frau mit Sonnenbrille und tätowierten Armen schaut mit breitem Lächeln aus einem türkisblauen Mini Cooper.

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Wer kann die E-Auto-Prämie 2026 beantragen?

Die aktuelle Förderung richtet sich an Privatpersonen. Entscheidend ist das zu versteuernde Haushaltseinkommen: Es darf grundsätzlich höchstens 80.000 € im Jahr betragen. Für bis zu zwei Kinder unter 18 Jahren erhöht sich die Einkommensgrenze um jeweils 5.000 €. Bei Familien mit zwei oder mehr Kindern liegt sie damit bei maximal 90.000 Euro.

Gefördert werden Neufahrzeuge der Fahrzeugklasse M1, die erstmals in Deutschland zugelassen werden. Dazu zählen reine Batterieelektrofahrzeuge sowie bestimmte Plug-in-Hybride und Fahrzeuge mit Range Extender. Auch Brennstoffzellenfahrzeuge sind förderfähig. Gebrauchtfahrzeuge werden dagegen nicht gefördert.

Wie hoch ist die Förderung fürs E-Auto?

Die Höhe der E-Auto-Prämie hängt von der Antriebsart, dem zu versteuernden Haushaltseinkommen und der Zahl der Kinder ab. Für reine Elektroautos ist eine Basisförderung von 3.000 € vorgesehen. Bei Plug-in-Hybriden und Fahrzeugen mit Range Extender beträgt die Basisförderung 1.500 €.

Die Fördersätze für E-Autos im Überblick

Förderkomponente E-Auto Plug-in-Hybrid / Range Extender
Basisförderung 3.000 € 1.500 €
Einkommen unter 60.000 € + 1.000 € + 1.000 €
Einkommen unter 45.000 € + 2.000 € + 2.000 €
Kinder (maximal 2) + 500 € je Kind + 500 € je Kind

Welche weiteren Förderungen gibt es aktuell für E-Autos?

Neben der staatlichen E-Auto-Förderung gibt es einige weitere finanzielle Vorteile für Elektrofahrzeuge. Dazu gehören steuerliche Vergünstigungen sowie regionale Förderprogramme. Die Bundesregierung hat unter anderem die steuerlichen Vorteile für Elektro-Dienstwagen ausgeweitet und die Kfz-Steuerbefreiung für reine Elektroautos verlängert.

Für private Halter ist vor allem die Kfz-Steuerbefreiung interessant: Elektrofahrzeuge, die bis einschließlich 31. Dezember 2030 erstmals zugelassen werden, sind für zehn Jahre von der Kraftfahrzeugsteuer befreit. Die Steuerbefreiung endet spätestens am 31. Dezember 2035.

Darüber hinaus bieten Bundesländer, Kommunen und Energieversorger teilweise eigene Förderprogramme an, beispielsweise für die Ladeinfrastruktur. Die Angebote unterscheiden sich regional und können sich ändern. Prüfen Sie daher vor dem Kauf, welche Fördermöglichkeiten an Ihrem Wohnort aktuell verfügbar sind.

Gut zu wissen

Sind E-Autos auch 2026 noch steuerfrei?

Ja, für zugelassene Elektrofahrzeuge besteht weiterhin eine zehnjährige Befreiung von der Kfz-Steuer. Maßgeblich ist die erstmalige Zulassung. Für Fahrzeuge mit Erstzulassung bis Ende 2030 gilt die Steuerbefreiung maximal bis Ende 2035.

E-Auto-Förderung beantragen: Darauf sollten Sie achten

Damit beim Antrag auf E-Auto-Förderung alles reibungslos funktioniert, sollten Sie vorab die wichtigsten Voraussetzungen und Fristen prüfen.

Checkliste zum Beantragen einer E-Auto-Förderung

  • Förderfähigkeit prüfen: Erfüllt Ihr E-Auto die Voraussetzungen für die Förderung?
  • Einkommen prüfen: Wie hoch ist Ihr zu versteuerndes Haushaltseinkommen?
  • Kinder berücksichtigen: Wie viele Kinder unter 18 Jahren gehören zum Haushalt?
  • Zulassung abwarten: Stellen Sie den Antrag erst nach der Erstzulassung des Fahrzeugs.
  • Nachweise bereithalten: Halten Sie die erforderlichen Einkommens- und Fahrzeugnachweise bereit.
  • Frist beachten: Stellen Sie den Antrag innerhalb eines Jahres nach der Zulassung.
  • Leasing prüfen: Bei einem Leasingfahrzeug sollten Sie die geltenden Mindesthaltedauern beachten.
  • Antrag stellen: Das Verfahren ist vollständig digital und läuft beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).

Wann lohnt sich ein Elektroauto für mich?

Ob sich ein Elektroauto lohnt, hängt nicht allein von der E-Auto-Prämie ab. Entscheidend sind unter anderem Anschaffungspreis, Fahrleistung, Stromkosten, Lademöglichkeiten und Versicherung. Besonders interessant kann ein E-Auto sein, wenn Sie regelmäßig längere Strecken fahren und zu Hause oder am Arbeitsplatz günstig laden können. Auch die laufenden Kosten sollten Sie vor dem Kauf mit denen eines vergleichbaren Verbrenners vergleichen.

Rechnen Sie nicht nur den Kaufpreis, sondern die voraussichtlichen Gesamtkosten über mehrere Jahre. Dazu gehören Finanzierung oder Leasing, Strom, Versicherung, Wartung, Reifen und mögliche Steuern. Die staatliche Förderung kann dabei einen Teil der Anschaffungskosten auffangen. Sie sollte aber nicht der einzige Grund für die Kaufentscheidung sein.

FAQ – Häufige Fragen zur E-Auto-Förderung

Die wichtigsten Fragen und Antworten für Sie zusammengefasst.

Warum gibt es den Umweltbonus für E-Autos nicht mehr?

Der frühere Umweltbonus wurde im Dezember 2023 vorzeitig beendet. Die aktuelle E-Auto-Förderung ist ein neues Förderprogramm und verfolgt einen anderen Ansatz: Sie richtet sich gezielt an Privatpersonen und staffelt den Zuschuss nach Einkommen, Fahrzeugart und Kinderzahl.

Ist die E-Auto-Förderung 2026 ausgeschöpft?

Das Förderprogramm ist für den Zeitraum von 2026 bis 2029 angelegt. Insgesamt stehen dafür drei Milliarden Euro zur Verfügung. Die Bundesregierung rechnet damit, rund 800.000 Fahrzeuge fördern zu können. Ob und wann die verfügbaren Mittel ausgeschöpft werden, hängt von der Zahl der Anträge ab.

Wie lange dauert die Auszahlung der E-Auto-Prämie 2026?

Nach der Antragstellung prüft das BAFA die Unterlagen und die Fördervoraussetzungen. Sind die Nachweise vollständig und die Voraussetzungen erfüllt, wird ein Zuwendungsbescheid erteilt und der Zuschuss ausgezahlt. Eine verbindliche allgemeine Auszahlungsdauer lässt sich daraus nicht ableiten.

Wie lange ist die E-Auto-Förderung 2026 gültig?

Das aktuelle Förderprogramm ist für den Zeitraum 1. Januar 2026 bis 31. Dezember 2029 vorgesehen. Gefördert werden Fahrzeuge, die ab dem 1. Januar 2026 erstmals zugelassen wurden und die übrigen Voraussetzungen erfüllen.

Geben Autohändler noch Förderrabatte auf E-Autos?

Händler können eigene Preisnachlässe oder Aktionen anbieten. Diese sind jedoch von der staatlichen E-Auto-Förderung zu unterscheiden. Prüfen Sie deshalb genau, ob es sich um einen Hersteller- oder Händlerrabatt oder um einen staatlichen Zuschuss handelt. Die staatliche Förderung muss grundsätzlich von der förderberechtigten Privatperson beantragt werden.

Stand: 23.10.2026

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