Die Anmeldung zur Eheschließung ist frühestens 6 Monate vor dem Hochzeitstermin möglich. Die Bearbeitung durch das Standesamt kann einige Wochen dauern, insbesondere wenn zusätzliche Unterlagen benötigt werden. Insgesamt sollten Sie daher mehrere Wochen bis wenige Monate für alle Formalitäten einplanen und sich frühzeitig um Termine und Dokumente kümmern.
Die Verantwortung ist groß, für das Wohl und die Sicherheit Ihrer Angehörigen zu sorgen. Eine Risikolebensversicherung kann hierbei eine wichtige Unterstützung bieten, indem sie finanzielle Sicherheit schafft.
Das Wichtigste in Kürze
- Der wichtigste Schritt bei der Hochzeitsplanung ist der Termin. Erst wenn das Datum feststeht, können Sie Location, Gäste und Ablauf organisieren.
- Je nachdem, wie groß die Hochzeit werden soll, sollten Sie 6 bis 12 Monate im Voraus beginnen, z. B. einen Termin beim Standesamt zu machen, die Hochzeitslocation zu buchen und Gästelisten zu schreiben.
- Informieren Sie sich rechtzeitig über die erforderlichen Unterlagen für die standesamtliche Trauung. Auch das Zusammenlegen von Versicherungen, die Meldung bei der Krankenkasse oder die Änderung Ihrer Lohnsteuerklasse können Sie im Voraus planen.
Diese Themen finden Sie hier
Heiraten: Was muss ich beachten?
Nach dem Antrag beginnt der Hochzeits-Countdown – und damit die aufregende, manchmal herausfordernde Zeit der Hochzeitsplanung. Von der Anmeldung der Trauung bis hin zur Blumendekoration gibt es zahlreiche Punkte zu organisieren und zu beachten.
ERGO hat in diesem Beitrag wertvolle Tipps für die Hochzeitsplanung gesammelt, damit Sie den Tag Ihrer Hochzeit sorgenfrei und in vollen Zügen genießen können.
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Hochzeitsplanung: Wo fange ich an?
Vom Heiratsantrag bis zum Hochzeitsfest vergeht oft einige Zeit – unter anderem auch deshalb, weil Sie für die Heirat jede Menge Formalitäten klären und Entscheidungen treffen müssen.
Klären Sie zuerst 3 grundlegende Fragen, da sich alle weiteren Entscheidungen daran orientieren:
- Wann wollen wir heiraten?
- Wie groß wird die Feier bzw. wie viele Personen feiern mit uns?
- Wo möchten wir heiraten?
Wenn Sie schon ein bestimmtes Datum für Ihren Hochzeitstag im Auge haben, reservieren Sie am besten sofort einen Termin beim Standesamt und gegebenenfalls in der Kirche oder im Gotteshaus Ihrer Wahl. Gerade bei besonderen Daten und Zahlenfolgen sind die Termine oft schon Monate vorher vergeben.
Wenn Ihnen das Datum nicht so wichtig ist, legen Sie am besten die Jahreszeit fest – Mai und Juni sind sehr beliebte Hochzeitsmonate – und fragen Sie beim Standesamt nach freien Terminen. Haben Sie eine Terminbestätigung und wissen Sie in etwa, wie viele Hochzeitsgäste kommen, fangen Sie an, sich nach einer Hochzeitslocation umzusehen.
Bekannte und beliebte Hochzeitslocations sind häufig eineinhalb Jahre im Voraus ausgebucht. Fragen Sie also frühzeitig an oder recherchieren Sie gegebenenfalls nach schönen, aber weniger gefragten Locations. Haben Sie Zeit und Lust, selbst handwerklich und in Sachen Dekoration aktiv zu werden, dann können Sie selbst eine schlichte Scheune in eine feierliche Hochzeitslocation verwandeln.
Gut zu wissen
Anmeldung
Den Termin für die Trauung vereinbaren Sie und Ihr Partner persönlich beim Standesamt Ihres Haupt- oder Nebenwohnsitzes. Dies ist frühestens 6 Monate vor dem geplanten Hochzeitstermin möglich.
Erscheint nur einer von Ihnen bei der Anmeldung zur Eheschließung, müssen Sie eine Vollmacht des Abwesenden vorlegen.
Kontaktieren Sie am besten frühzeitig das Standesamt bei Ihnen vor Ort und besuchen Sie dessen Webseite, um sich über mögliche Termine und alternative Trauungsorte zu informieren. Gerade die Sommermonate und besondere Daten sind sehr beliebt.
Immer erforderliche Unterlagen
Bei der Anmeldung zur Eheschließung legen Sie und Ihr Partner folgende Unterlagen beim Standesamt vor:
- gültigen Personalausweis oder Reisepass
- erweiterte Meldebescheinigung des Hauptwohnsitzes
- beglaubigte Abschrift aus dem Geburtsregister der Geburtsstadt
Gegebenenfalls benötigte Unterlagen
- Geschiedene: Heiratsurkunde mit einem Auflösungsvermerk (Scheidungsurkunde)
- Bei gemeinsamen Kindern: Geburtsurkunde der Kinder
- Verwitwete: Eheurkunde sowie Sterbeurkunde des verstorbenen Partners
- Minderjährige: Einverständniserklärung der Sorgeberechtigten
- Ausländische Staatsangehörige: Geburtsurkunde und Ehefähigkeitszeugnis
Fristen und Zeiten
Die standesamtliche Trauung kann frühestens 6 Monate vor dem geplanten Hochzeitstermin angemeldet werden.
Die Prüfung der Ehefähigkeit durch das Standesamt nimmt oft mehrere Wochen in Anspruch. Ist sie erfolgt, kann die Trauung auch an einem anderen Standesamt in Deutschland stattfinden. Wenn einer der Partner eine ausländische Staatsangehörigkeit besitzt, kann die Prüfung 10 Wochen oder länger dauern.
Wichtige Info
Wie läuft eine standesamtliche Trauung ab?
Die Trauung auf dem Standesamt dauert circa 20 bis 30 Minuten. Beide Eheleute sowie die Trauzeugen müssen dazu ihre Personalausweise vorlegen. Nach der Begrüßung durch den Standesbeamten werden die Personalien festgestellt, bevor die eigentliche Trauungszeremonie folgt. Die Heirat wird in das Familienbuch des Standesamtes (Stammbuch) eingetragen und die Heiratsurkunde an das Ehepaar ausgehändigt.
Was kostet eine standesamtliche Trauung?
Die Kosten für eine standesamtliche Trauung variieren je nach Bundesland. Mit folgenden Kosten müssen Sie im Regelfall rechnen.
Checkliste
- Anmeldung der Eheschließung: ab 40 €
- Durchführung der Eheschließung: ab 20 €
- Eheurkunde: ab 12 €
- Auszug aus dem Eheregister: ca. 10 €
- Eintrag ins Familienstammbuch: ab 20 €
Weitere Kosten entstehen, wenn Sie z. B. die Eheschließung in einem anderen Standesamt oder einer Außenstelle wünschen, wenn Sie außerhalb der regulären Öffnungszeiten heiraten oder einen Doppelnamen führen möchten.
Podcast
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Wie findet man die richtige Hochzeitslocation?
Natürlich steht das Brautpaar im Mittelpunkt. Für eine gelungene Feier ist aber entscheidend, dass sich alle Gäste wohlfühlen und der Ablauf gut organisiert ist.
Entscheidend bei der Suche nach der passenden Location ist neben der Entfernung zum Ort der Eheschließung vor allem die voraussichtliche Anzahl Ihrer Gäste. Sparen Sie Zeit, indem Sie schon vor der Besichtigung einer Location eine Preisliste für Raummiete, Essen und Getränke anfragen. So müssen Sie die Location nicht besuchen, sollten die Preise Ihr Budget übersteigen. Wenn das Gesamtpaket stimmt, fragen Sie bei der Besichtigung vor Ort genauer nach.
Checkliste
- Finden in der Location häufig mehrere Hochzeiten gleichzeitig statt?
- Gibt es eine Sperrstunde?
- Gibt es eine Küche vor Ort oder wird ein Caterer benötigt?
- Gibt es eine Getränkeflatrate? Wenn ja, was beinhaltet sie?
- Muss an der Bar ein Mindestumsatz erreicht werden?
- Wird die Dekoration gestellt oder müssen Sie selbst dekorieren (lassen)?
Guter Hinweis
Wie plant man Gästeliste und Einladungen?
Wie viele Hochzeitsgäste Sie einladen möchten, haben Sie sich vermutlich schon bei der Auswahl der Location überlegt. Wenn das Datum und der Ort für die Hochzeit feststehen, können Sie beginnen, die Einladungskarten zu verschicken. Je früher Sie die Gäste über Ihre Hochzeit informieren, desto wahrscheinlicher ist es, dass alle Eingeladenen zum Termin Zeit haben.
Die Einladungskarten enthalten neben dem Termin und den genauen Zeiten und Orten der Hochzeit auch Angaben zum Stil der Feier, dem geplanten Ablauf und eventuell weitere Infos. Weisen Sie zum Beispiel darauf hin, wenn Sie im Freien feiern möchten und feste Schuhe und eine Jacke sinnvoll sind. Wenn Sie das Hochzeitsmenü auf der Einladungskarte aufführen, bitten Sie die Gäste, sich für ein Gericht zu entscheiden. Äußern Sie Wünsche zu den Geschenken. Geben Sie außerdem einen Termin an, bis wann Sie eine Zu- oder Absage erwarten.
Gut zu wissen
Wie sieht der Ablauf einer Hochzeit aus?
Wie Ihre Hochzeit im Detail abläuft, ist allein Ihre Entscheidung – schließlich soll es der schönste Tag in Ihrem Leben werden. Wichtig ist aber, dass Sie den gewünschten Ablauf im Voraus festlegen und alle Stationen planen, damit Sie den Tag entspannt und ohne Hürden genießen können.
Machen Sie sich am besten einen groben Ablaufplan, indem Sie die einzelnen Stationen der Hochzeit mit Zeitangaben festhalten. Es folgen 3 Beispiele, wie ein Ablauf aussehen kann.
Klassischer Ablauf mit standesamtlicher und kirchlicher Trauung
- 07:00 Uhr: Frühstück, Ankleiden und Styling
- 10:00 Uhr: Standesamtliche Trauung im kleinen Kreis
- 10:30 Uhr: Sektempfang vor dem Standesamt
- 12:00 Uhr: Pause, Styling und Ortswechsel
- 14:00 Uhr: Kirchliche Trauung mit allen Gästen
- 15:00 Uhr: Sektempfang vor der Kirche oder an der Location
- 16:00 Uhr: Gruppenfotos und Paarshooting
- 18:00 Uhr: Beginn der Hochzeitsfeier
- 19:00 Uhr: Abendessen
- 20:30 Uhr: Eröffnungstanz und Party
Freie Trauung und Feier an einer Location
Vormittag oder am Vortag: Standesamt im kleinen Kreis
- 12:00 Uhr: Getting Ready mit Styling, Ankleiden und ersten Fotos
- 14:00 Uhr: Freie Trauung an der Hochzeitslocation
- 15:00 Uhr: Sektempfang
- 17:00 Uhr: Gruppenbilder und Paarshooting in der Nähe der Location
- 18:00 Uhr: Abendessen
- 20:00 Uhr: Eröffnungstanz und Party
Standesamtliche Hochzeit im kleinen Rahmen
- 9:00 Uhr: Frühstück, Ankleiden und Styling
- 11:00 Uhr: Trauung im Standesamt mit Familie und engen Freunden
- 12:00 Uhr: Sektempfang vor dem Standesamt
- 13:00 Uhr: Essen im Restaurant oder kleine Feier
- 15:00 Uhr: Fotos
- 16:30 Uhr: Kaffee und Kuchen oder entspannter Ausklang
- optional: Abendessen oder kleine Feier mit Gästen
Wichtige Info
Tipps: Wie koordiniert man den Hochzeitstag?
3 Tipps für einen reibungslosen Ablauf
1.
Wählen Sie eine Hochzeitslocation möglichst in der Nähe der Trauung
Nicht immer gibt es in unmittelbarer Nähe zum Ort der Trauung eine schöne Hochzeitslocation. Wenn Sie auf Ihre Wunsch-Location keinesfalls verzichten möchten, können Sie statt einer religiösen auch eine freie Trauung wählen. Dabei kann der Trauredner die Zeremonie auch direkt an Ihrer Hochzeitslocation abhalten.
2.
Kombinieren Sie Trauung und Sektempfang
Die meisten Brautpaare sehen einen Sektempfang direkt nach ihrer Trauung vor. Klären Sie mit dem Pfarrer oder Standesbeamten, ob der Empfang vor der Kirche oder dem Standesamt stattfinden kann. Das ist besonders dann von Vorteil, wenn einige Gäste nur zur Trauung, aber nicht zur Feier kommen – so können Sie mit allen anstoßen.
3.
Planen Sie Hochzeitsfotos in unmittelbarer Nähe
Wählen Sie eine Hochzeitslocation, die gute Bedingungen für Hochzeitsfotos in unmittelbarer Nähe bietet. So lassen Sie Ihre Gäste nicht länger allein und haben mehr von Ihrer Feier. Liegt der Wunschort für Ihre Hochzeitsfotos weiter entfernt, denken Sie darüber nach, die Fotos erst ein paar Tage nach der Hochzeit machen zu lassen. So haben Sie keinen Zeitdruck und gehen keine Kompromisse ein.
Was braucht man für Essen und Getränke bei der Hochzeit?
Hochzeitstorte
Das feierliche Anschneiden der Hochzeitstorte gehört für viele Brautpaare unbedingt zur Hochzeit dazu. Häufig wird die Torte schon am Nachmittag angeschnitten. Wenn die Trauung aber erst nachmittags stattfindet, können Sie auch bis nach dem gemeinsamen Abendessen warten. Viele Konditoreien haben „Kataloge“ mit Hochzeitstorten, aus denen Sie die gewünschten Geschmacksrichtungen und die Tortendeko auswählen können. Warten Sie nicht zu lange mit der Bestellung der Hochzeitstorte. 2 bis 3 Monate vor der Hochzeit ist ein guter Richtwert.
Abendessen
Das gemeinsame Abendessen ist ein zentraler Bestandteil jeder Hochzeitsfeier und bietet Gelegenheit, mit allen Gästen zusammenzukommen. Überlegen Sie frühzeitig, ob Sie ein Menü mit mehreren Gängen oder ein Buffet anbieten möchten. Während ein Menü meist festlicher wirkt, bietet ein Buffet mehr Auswahl und Flexibilität. Stimmen Sie die Speisen auf Ihre Gäste, mögliche Unverträglichkeiten, Vorlieben (z. B: vegetarische oder vegane Optionen) und den Ablauf des Tages ab. Viele Locations oder Caterer bieten passende Pakete an – klären Sie daher frühzeitig Details und lassen Sie sich beraten.
Candy Bar und Salty Bar
Anstelle des klassischen Kuchenbuffets werden auf Hochzeiten heute gerne sogenannte Candy Bars aufgebaut, an denen sich die Gäste selbst bedienen. Diese enthalten hübsch dekoriertes Gebäck, Süßigkeiten, kleine Kuchen oder Cake Pops, aber auch süßes Popcorn oder Schokolade. Wichtig ist, dass man alles ohne Besteck und mit wenigen Bissen aus der Hand essen kann. Professionelle Hochzeitslocations und viele Caterer bieten Candy Bars und auch Salty Bars an. Bei dieser herzhaften Buffet-Variante kommen deftiges Fingerfood, Salzgebäck, herzhafte Cupcakes, Nüsse, aber auch Käse und Oliven auf den Tisch.
Getränke
Die Auswahl der Getränke trägt wesentlich zur Stimmung Ihrer Hochzeitsfeier bei. Häufig starten Sie mit einem Sektempfang, gefolgt von Wein, Bier und alkoholfreien Getränken während des Abends. Ergänzend können Cocktails oder Longdrinks für besondere Highlights sorgen. Achten Sie auch auf eine gute Auswahl alkoholfreier Alternativen. Überlegen Sie, ob Sie eine Getränkepauschale wählen oder nach Verbrauch abrechnen, und stimmen Sie das Angebot auf Ihre Gäste und den Ablauf ab.
Was muss ich für die Musik auf meiner Hochzeitsparty planen?
Entscheidend für die Wahl der Musik sind der eigene Geschmack, die Location und natürlich das verfügbare Budget. Ein DJ ist meist günstiger als eine Live-Band und spielt in der Regel auch länger. Dafür ist die Stimmung bei einer Band oft besonders gut, da diese unmittelbar auf das Publikum reagieren kann.
Entscheidend ist letzten Endes aber meist die Musikrichtung. Wenn Sie auf gute Stimmung und eine volle Tanzfläche hoffen, hilft es, wenn die Musik dem Großteil der Gäste gefällt oder wenn der DJ den Musikstil bei Bedarf etwas variieren kann. Klären Sie schon bei der Anfrage, welche Musikstile der DJ oder die Hochzeitsband spielt. Häufig können Sie Wünsche äußern oder sogar eine Playlist erstellen.
Gut zu wissen
Hochzeitsdekoration: Wer kümmert sich um Raum- und Tischdeko?
Die Raum- und Tischdekoration trägt entscheidend zur festlichen Stimmung auf Ihrer Hochzeit bei. Im Normalfall folgt sie einem bestimmten Farbschema oder Stil. Wenn Sie eine professionelle Hochzeitslocation buchen, übernimmt diese meist auch die Dekoration. Auf Wunsch können Sie die gestellte Dekoration aber ergänzen oder ganz übernehmen.
Checkliste
- Blumengestecke, Girlanden und Co. kann man mit ein wenig Geschick und Hilfe von Freunden auch selbst herstellen.
- Viele Deko-Accessoires finden Sie günstig gebraucht oder in Outlet-Stores.
- Wählen Sie saisonale Blumen für die Blumendeko – sie sind oft günstiger und leichter verfügbar.
- Bestellen Sie die Blumen für die Kirche gleich mit, falls Sie sich dort trauen lassen. Bei größeren Abnahmemengen bekommen Sie oft einen besseren Preis.
Warum ist ein Hochzeitsfotograf wichtig?
Der Hochzeitsfotograf ist ein weiterer Punkt auf Ihrer Hochzeits-Checkliste, um den Sie sich frühzeitig kümmern sollten. Schließlich möchten Sie sich ein Leben lang an Ihre Hochzeit erinnern. Gute Fotografen sind vor allem von Mai bis September schnell ausgebucht. Sobald der Hochzeitstermin und die Location stehen, fangen Sie daher am besten an, Fotografen und ihre Preise anzufragen. Die Webseiten und Social Media Accounts vermitteln Ihnen ein gutes Bild von der Arbeit und vom Stil des jeweiligen Fotografen. Fragen Sie zudem im Freundes- und Bekanntenkreis nach Empfehlungen für einen guten Hochzeitsfotografen.
Immer häufiger entscheiden sich Paare sogar für professionell gedrehte Hochzeitsfilme, die die Highlights des besonderen Tages zusammenfassen. Professionelle Videografen finden Sie online, manchmal arbeiten Fotografen und Hochzeitsfilmer auch im Team und bieten sowohl Hochzeitsfotos als auch ein Video an.
Was braucht man für die Hochzeitsgarderobe?
Brautkleid
Das Brautkleid steht für viele im Mittelpunkt der Hochzeit. Dabei stehen Bräuten verschiedene Modelle im Brautmodengeschäft zur Auswahl – von der klassischen A-Linie, über ein Kleid im Meerjungfrauen-Stil, mit verspielter Spitze oder ein minimalistischer Jumpsuit.
Viele Accessoires passend zum Stil des Brautkleides kaufen Sie ebenfalls direkt mit dazu, z. B. Kopfschmuck wie Schleier, Blumenkränze, Fascinator und Haarspangen. Zudem benötigen Sie Brautschuhe und für kühle Tage eine Jacke oder Stola. Beim Schmuck greifen viele Bräute zu Familienerbstücken oder Schmuckstücken, die eine besondere Bedeutung für sie haben.
Hochzeitsanzug
Ganz klassisch trägt der Bräutigam bei der Hochzeit einen Dreiteiler, aber auch Fracks oder leichte Sommeranzüge sind beliebt. Festliche Hochzeitsanzüge gibt es beim Herrenausstatter und bei großen Bekleidungsketten. Auch viele Brautmodengeschäfte haben eine Abteilung mit Hochzeitsanzügen. So können die Outfits von Braut und Bräutigam perfekt aufeinander abgestimmt werden.
Zum Hochzeitsanzug gehören ein passendes Hemd, Schuhe und ggf. ein Gürtel sowie weitere Accessoires wie Fliege, Krawatte, Hosenträger, Einstecktuch, Manschettenknöpfe und Boutonniere.
Trauzeugen, Brautjungfern und Blumenkinder
Je nach Hochzeitsstil werden auch die Outfits von Trauzeugen, Brautjungfern oder Blumenkindern abgestimmt. Häufig wählt die Braut die Farbe und den Stil der Brautjungfernkleider aus – idealweise gemeinsam mit den Brautjungfern, die die Kleider am Hochzeitstag tragen.
Einheitliche Farben oder ein gemeinsames Motto sorgen für ein stimmiges Gesamtbild und schöne Erinnerungsfotos.
Wichtige Info
Was gehört noch zur Hochzeitsplanung?
Jede Hochzeitsfeier ist anders und es gibt Millionen von Möglichkeiten, diesen besonderen Tag zu planen. Bereits genannte Punkte wie die Hochzeitslocation, das Brautkleid und die Hochzeitstorte werden für die meisten Hochzeiten organisiert. Hier finden Sie eine Liste weiterer Dinge, die sich einige Brautpaare für ihre Hochzeit wünschen:
- Hochzeitsauto oder Kutsche
- Tanzkurs
- Spielzeugecke oder Unterhaltung für Kinder
- Gastgeschenke, z. B. Hochzeitsmandeln
- Sitzordnung und Platzkarten
- Photo Booth (mobiler Fotoautomat) und Gästebuch
- Transport der Gäste
Stellen Sie so früh wie möglich eine To-do-Liste für Ihre Hochzeit zusammen, um alles im Blick zu behalten. So können Sie sicher sein, dass alles rechtzeitig und nach Ihren Wünschen organisiert wird und Sie Ihren großen Tag in vollen Zügen genießen. In einem anderen ERGO Ratgeber erfahren Sie zudem, wie Sie die häufigsten Fehler bei der Hochzeitsplanung vermeiden.
Organisatorisches
Nach der Hochzeit stehen einige organisatorische Änderungen an, die Sie zeitnah erledigen sollten. Dazu gehört vor allem die Namensänderung in Ausweisdokumenten wie Personalausweis oder Reisepass, falls Sie nach der Hochzeit einen anderen Nachnamen tragen. Auch bei Banken, Versicherungen, Arbeitgebern sowie in bestehenden Verträgen und Kundenkonten sollten Sie Ihre Daten aktualisieren. So stellen Sie sicher, dass alle Unterlagen korrekt sind und es im Alltag zu keinen Problemen kommt.
Mehr dazu im ERGO Ratgeber Was ist nach der Hochzeit zu tun?
Finanzen und Versicherungen
Prüfen Sie Ihren Versicherungsschutz und Ihre Altersvorsorge nach der Hochzeit und passen Sie ihn gegebenenfalls an. Einige Versicherungen wie die Hausratversicherung oder die private Haftpflicht können Sie als Ehepaar zusammenlegen und damit Beiträge sparen. Im Idealfall sorgen Sie von Anfang an dafür, Ihre Familie vor finanziellen Risiken zu schützen.
Pflegeleichte Ruhestätte
Urnengräber sind kleiner als Grabstellen für Särge und haben meist keinen Grabstein oder eine aufwendige Bepflanzung. Insbesondere für ältere Menschen oder Menschen mit Einschränkungen ist die Grabpflege bei einem Urnengrab oft einfacher.
Die wichtigsten Fragen und Antworten für Sie zusammengefasst.
Bei einer Hochzeit können Gäste schnell in ein Fettnäpfchen treten. Als klassisches No-Go gilt es, als weiblicher Gast Weiß zu tragen – auch Creme- oder Elfenbeintöne sind meist der Braut vorbehalten. In vielen Kulturen werden zudem Rot oder Schwarz als unpassend empfunden. Darüber hinaus sollten Gäste die Trauung und Feier respektieren, etwa indem sie pünktlich erscheinen, sich angemessen kleiden und nicht durch ihr Verhalten – etwa übermäßigen Alkoholkonsum – negativ auffallen.
Für einen gelungenen Sektempfang benötigen Sie vor allem Getränke wie Sekt, Prosecco oder alkoholfreie Alternativen sowie Gläser und Kühlmöglichkeiten. Ergänzend sorgen kleine Snacks oder Fingerfood für eine entspannte Atmosphäre. Wichtig ist zudem genügend Platz für die Gäste, damit sie sich austauschen und gemeinsam anstoßen können.
Die Kosten für eine Hochzeit können stark variieren und hängen vor allem von der Gästeanzahl, der Location und dem gewünschten Umfang ab. Kleine Feiern sind oft schon ab wenigen tausend Euro möglich, während größere Hochzeiten schnell 15.000 bis 30.000 Euro oder mehr kosten können. Zu den wichtigsten Kostenpunkten zählen Location, Essen und Getränke, Kleidung sowie Fotograf und Dekoration.
Ein Ehevertrag ist nicht zwingend notwendig, kann aber in bestimmten Fällen sinnvoll sein – etwa bei unterschiedlich hohem Vermögen, Selbstständigkeit oder geplanten größeren Investitionen. Er regelt finanzielle Aspekte der Ehe individuell und schafft im Ernstfall klare Verhältnisse. Lassen Sie sich hierzu am besten rechtlich beraten.
Im Ernstfall kann eine plötzliche Situation auch finanzielle Folgen für den Partner haben – etwa durch wegfallendes Einkommen oder laufende Verpflichtungen wie Miete oder Kredite. Um sich gegenseitig abzusichern, kann es sinnvoll sein, frühzeitig vorzusorgen, z. B. mit einer Risikolebensversicherung oder finanziellen Rücklagen. So schaffen Sie als Ehepaar Sicherheit für unvorhergesehene Ereignisse.
Stand: 21.07.2026
Tipps der Redaktion
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