In dieser Podcast Folge sprechen Katrin und Tamara darüber, wie es ist, wenn das eigene Herz plötzlich stehen bleibt – zweimal. Tamara erzählt von Jahren voller Fehldiagnosen, einem falsch eingesetzten Defibrillator, der Angst vor jedem Herzschlag und der schließlich einzigen Option: einer Herztransplantation mit 33 Jahren. Sie berichtet, wie es sich anfühlt, mit einem fremden Herzen zu leben und das Leben „für zwei“ zu führen, wie sie Schritt für Schritt wieder Vertrauen in ihren Körper und in den Sport gefunden hat und warum sie heute deutlich kompromissloser, spontaner und bewusster lebt. Außerdem sprechen wir darüber, wie wichtig die richtige Absicherung in solchen Extremsituationen ist – und warum ihre Berufsunfähigkeitsversicherung den Unterschied gemacht hat zwischen existenzieller Angst und der Freiheit, sich voll auf ihre Gesundheit zu konzentrieren.
Tamara: Also ich würde schon sagen, es ist mein Herz. Es fühlt sich nicht wie ein Fremdkörper an. Überhaupt nicht. Ich habe schon gesagt am Anfang, mein Herz und ich sind in einer Kennenlernphase. Weil ich kenne ja dieses Herz noch nicht. Ich muss erstmal verstehen, wie funktioniert dieses Herz. Weil ich ja auch keinerlei Vertrauen mehr in mein altes Herz hatte. Also dieses...Vertrauen aufbauen in dieses neue Herz. Das hat echt eine Weile gedauert und gleichzeitig hatte ich aber schon das Gefühl, sehr spirituell, aber dass diese Seele irgendwie in meiner Nähe, dass das nicht, dass sie in mir ist, aber dass diese Seele einfach noch da ist in meiner Nähe. So hat sich das irgendwie angefühlt.
Und ich trage jetzt einfach dieses Herz für diesen Menschen weiter. Also es ist auch ein ... Ich versuche, dieses Leben nicht nur für mich zu führen, sondern für uns zu führen.
Katrin: Du gehst ins Fitnessstudio. Trainierst. Und dann, plötzlich, schlägt dein Herz nicht mehr. Du wirst reanimiert. Überlebst. Und du denkst: Das war's. Das Schlimmste, was dir passieren kann. Aber was, wenn es danach noch schlimmer wird?
Ich sitze heute hier mit Tamara Schwab, Keynote-Speakerin, Business-Trainerin für Resilienz und Change und vor allem: einer Frau, die weiß, was es bedeutet, dem Tod mehrfach ins Gesicht zu schauen und danach trotzdem neu anzufangen. Tamara hatte zwei Herzstillstände, jahrelange Fehldiagnosen, einen falsch implantierten Defibrillator und irgendwann nur noch eine einzige Option: ein fremdes Herz. Mit 33 Jahren hat sie eine Herztransplantation bekommen. Heute macht sie wieder Sport. Reist spontan. Lebt, und zwar so, als würde sie es für zwei tun.
Heute sprechen wir darüber, was passiert, wenn der Körper streikt, bevor man überhaupt richtig angefangen hat und warum die richtige Absicherung in genau diesem Moment den Unterschied machen kann zwischen Panik und Freiheit.
Du hattest zwei Herzstillstände. Wie ist es dazu gekommen? Also kam das aus einer Extrembelastung raus oder einfach in deinem ganz normalen Alltag? Wie ist das passiert?
Tamara: Also der erste Herzstillstand war damals im Fitnessstudio. Ich habe da trainiert auf dem Fahrrad und bekam Herzrhythmusstörungen. Jeder Mensch hat Herzrhythmusstörungen, aber in meinem Fall waren es leider gefährliche Herzrhythmusstörungen. Und die haben dann zu Kammerflimmern geführt, das heißt das Herz zittert nur noch, das pumpt nicht mehr richtig und wenig später hat es dann ganz aufgehört zu schlagen und ich bin dann vom Fahrrad runtergefallen, bin dann damals reanimiert worden.
Man hat mir dann am Ende das Leben gerettet. Und beim zweiten Herzstillstand war es in Ibiza im Urlaub. Da war ich im Frühstücksraum, ich hatte gefrühstückt, hab schon gemerkt, mir geht's nicht so gut. Bin dann aufgestanden, wollte eigentlich zum Zimmer laufen wieder, um mich noch mal hinzuliegen. Kurz danach bekam ich dann wieder Herzrhythmusstörungen und damals dann auch fünf Schocks von meinem Defibrillator, der da mir schon beim ersten Herzstillstand implantiert worden war. Was dir eigentliches Leben retten sollte, aber zwar fünfmal geschockt hat, die Herzrhythmusstörungen aber nicht beenden konnte, weil es sich dann später herausgestellt hat, dass der Defi falsch implantiert war.
Katrin: Das ist krass. Also, wahnsinnig spannend. Die meisten Menschen haben ja mit solchen Apparaturen und dem Prozedere dahinter, Gott sei Dank, relativ wenig zu tun. Ich kann mir vorstellen, dass dein Vertrauen dann auch massiv erschüttert war. Wahrscheinlich bei jedem ... Bei jeder Herzunregelmäßigkeit kriegt man ja direkt Panik, oder?
Tamara: Ja, absolut. Also spätestens nach dem zweiten Herzstillstand. Und den habe ich ja auch bewusst wahrgenommen. Also beim ersten Herzstillstand, da weiß ich nichts mehr davon. Da fehlen mir jegliche Erinnerungen. Beim zweiten Herzstillstand weiß ich leider noch jede Sekunde. Und das verfolgt einen natürlich. Auch die Schocks vom Defibrillator waren mehr als schmerzhaft. Und ich glaube, das war auch der schlimmste Teil von allem, das erleben zu müssen. Und ja. Natürlich, mit jedem Herzstolperer ist sofort wieder dieser Gedanke da, Gott, was passiert jetzt hier gerade? Muss ich jemanden Bescheid geben? Wenn es im Auto war, muss ich rechts ranfahren vielleicht, bevor es richtig eskaliert? Und so weiter und so fort. du gehst im Prinzip durch die Welt, immer mit dem Hintergedanken, hoffentlich passiert jetzt nicht gleich was.
Katrin: Und wie ging es dann weiter mit dir und deinem Herz?
Tamara: Nach dem zweiten Herzstillstand und der neuen Implantation vom Defibrillator hat man alle möglichen Therapien ausprobiert, das alles wieder in den Griff zu kriegen. Ich hatte ja anfangs die Diagnose Herzmuskelentzündung. Ich habe wohl krank Sport gemacht und dadurch hat sich das Herz entzündet. Das war lange der Verdacht oder die Diagnose. Das hat man versucht, immer wieder in Griff zu bekommen mit allen möglichen Therapien, vielen Krankenhausaufenthalten. Am Ende hat eigentlich nichts wirklich was gebracht. Maximal ein paar Monate und dann war der nächste Notarzteinsatz und ich kam wieder ins Krankenhaus. Erst nach insgesamt drei Jahren kam dann durch einen Zufall und einen neuen Kardiologen, das war glaube ich schon der 15. in meiner Liste, den ich aufgesucht hatte, kam dann plötzlich ein neuer Verdacht in den Raum, dass es keine Herzmuskelentzündung, klassische Herzmuskelentzündung ist, sondern vielleicht ein genetischer Defekt. Das hat sich dann tatsächlich bestätigt, dass ich im Prinzip drei Jahre eine Fehldiagnose hatte und eigentlich ein genetischer Defekt dafür ursächlich ist, dass ich Herzstillstände und Herzrhythmusstörungen und so weiter habe. Das hat erstmal nichts verändert. Ich hatte schon den Defi, das ist immer so die Hauptmaßnahme. Man kann nicht viel daran verändern. Also die Gene kann man nicht ändern. Die sind da und die sind fehlerhaft. Die kann man nicht einfach reparieren. Das erklärte aber auch, warum die ganzen Therapien vorher nichts gebracht haben. Deswegen habe ich dann erstmal wieder weitergemacht. Ein halbes Jahr. Und dann habe ich wieder Herzrhythmusstörungen bekommen. Man hat nochmal eine letzte OP ausprobiert. Da werden die Stellen im Herz, die diese Herzrhythmusstörungen verursachen, verbrannt in der OP. Also Prinzip tot gemacht, sodass sie keine Fehlsignale mehr leiten können. Und die OP hatte man auch schon vorher zweimal gemacht, aber die hat immer nur ein paar Monate gehalten. Dann kamen wieder neue Stellen einfach durch diesen Gendefekt. Und sie waren eigentlich sehr optimistisch damals, dass das geklappt hat, dass sie jetzt erstmal wieder die Stellen erwischt haben. Und dann bekam ich aber einen Tag später insgesamt acht Shocks von meinem Defibrillator. Was dann gezeigt hat, okay, das war alles für die Katz, das hat nichts gebracht. Und damit war ich auch offiziell austherapiert. Also es gab keine Therapie mehr, die man hätte machen können bei mir. Wenn man austherapiert ist, man ja, also würde normalerweise palliativ folgen. In meinem Fall gab es Gott sei Dank eben noch eine allerletzte Möglichkeit. Beim Herz gibt es noch eine allerletzte Möglichkeit. Das war dann eben das Thema Herztransplantation, was dann plötzlich im Raum stand.
Katrin: Also eine Organspende von jemand anderem. Quasi. Weißt du, von wem du das Herz bekommen hast?
Tamara: In Deutschland kriegt man keinerlei Informationen darüber, wer einem dieses Herz gibt. Da gibt es Gesetze, die sehr, sehr streng sind. Die einzige Möglichkeit, da ist, man kann anonym den Dankesspruch schreiben an die Familie und wenn man Glück hat, bekommt man auch eine Antwort. Ich habe das damals, ein dreiviertel Jahr nach der Transplantation dann gemacht und habe auch tatsächlich dann damals eine Antwort erhalten und dadurch zumindest erfahren, dass ich von einer jungen Frau das Herz bekommen habe. Sie haben sie auch so bisschen vom Wesen her beschrieben. Ich glaube, wir waren uns sehr ähnlich und vielleicht passt deswegen auch das Herz so gut.
Katrin: Das ist ja süß. Oder das ist ja schön, süß ist vielleicht der falsche Begriff. Wie war das denn für dich, als du die Info bekommen hast, okay, wir kommen jetzt hier so nicht weiter, wir brauchen ein neues Herz für dich?
Tamara: Ja, also durch diese immer wieder diese Niederschläge war für mich auch dann schon zeitig klar, ich will dieses Leben so wie es gerade ist, nicht führen. Also es ist kein lebenswertes Leben mit dieser ständigen Angst, mit diesen ständigen Notarzteinsätzen. Ich konnte kaum mehr arbeiten. Ich konnte im Prinzip eigentlich nur noch das Leben einer 80-Jährigen führen, mit von einem Arzt zu nächsten rennen, Krankenhausaufenthalten und Daheim rumsitzen und vielleicht noch Netflix schauen, aber recht viel mehr war irgendwie nicht mehr möglich. Und ich hatte durch Zufall schon ein paar Jahre vorher, ich glaube ein Jahr vorher war es genau, jemanden kennengelernt, der selber herztransplantiert ist und mittlerweile Iron Man mitmacht, also Triathlon mitmacht, sogar in Hawaii mit Spenderherz. Und wir haben uns kennengelernt und für mich war das dann so ein Beispiel von wow, was alles möglich ist mit einer Herztransplantation. Das könnte für mich ein wirklicher Escape aus diesem Horrorleben, wie es für mich eben war, könnte das ein Escape sein. Und von daher war ich eigentlich immer schon, ich hatte das immer schon irgendwie so im Hinterkopf. Meine Eltern, die wollten das immer gar nicht hören, dass ich damit immer wieder anfange. Und als es dann wirklich soweit war, war ich überglücklich, dass wir jetzt doch mal so langsam diesen Weg gehen.
Katrin: Damit mal was vorangeht, quasi.
Tamara: Ja, und dass ich wieder Hoffnung habe. Gerade zum Schluss hin hat, es gab dann noch ein letztes Erlebnis nach diesen 8 Shocks vom Defi, hieß es, wir gehen jetzt diesen Weg Richtung Transplantation. Ein paar Tage später bekam ich einen neuen Arzt. Dieser neue Arzt kam zu mir ins Zimmer rein, ans Bett und meinte, Frau Schwabe, wir entlassen Sie morgen. Und ich war dann so, hä, also Moment. Ich dachte, gehen das Thema Transplantation an.
Und dann meinte er zu mir, Frau Schwab, so wie Sie hier im Bett liegen, werden Sie nicht hochdringlich für ein Herz gelistet. So nach dem Motto, das können Sie sich abschminken. Und das hat, da ist eine Welt bei mir zusammengebrochen. Also das war für mich, ich dachte mir nur, was muss noch passieren, dass ich wirklich die Chance bekomme auf ein Herz. Wie oft muss ich noch in lebensgefährliche Situationen kommen? Wie viel Glück muss ich noch haben? Das ist auch immer wieder in Situationen passiert, die nicht lebensgefährlich sind, in Form von ich sitze im Auto oder ähnliches. Und das war für mich ein Punkt, wo ich echt keine Hoffnung mehr hatte. Und ich glaube, ich aus einer Verzweiflung meinte, nee, ich gehe nicht. Ich gehe nicht aus diesem Krankenhaus, weil ich wusste, sobald ich da rausmarschier, hilft mir wieder kein Mensch. Da muss ich wieder warten, bis das nächste passiert. Und habe dann versucht, alles in Bewegung zu setzen, dass mir, obwohl er dagegen ist, trotzdem in irgendeiner Art Weise geholfen wird und wir trotzdem diesen Weg Richtung Transplantation gehen.
Katrin: Und es hat sich dann ja ausgezahlt.
Tamara: Genau. Er ist dann erstmal abmarschiert, war ein bisschen irritiert, weil ich glaube, so ein Satz hört er wahrscheinlich eher selten, dass jemand sagt, er weigert sich aus dem Krankenhaus rauszugehen. Und in der Zeit habe ich dann eine Selbsthilfegruppe angerufen. Die kannte ich schon, die habe ich ein halbes Jahr vorher kennengelernt. sind für meine Erkrankung, ist eine Selbsthilfegruppe. Und die Chefin, die kannte mich schon, da habe ich das dann erzählt, die Situation. Die hat dann den Hörer wiederum in die Hand genommen und hat einen anderen Arzt in München angerufen. Der war im Urlaub, den konnte ich selber nicht anrufen. Und der wiederum hat mir dann doch in einem anderen Münchner Klinikum einen Termin in der Transplantationsambulanz besorgt. Und dann bin ich am nächsten Tag doch abmarschiert ins nächste Krankenhaus zu dem Transplantationszentrum. Und die kennen sich aus, das sind auch wirklich Experten in der Transplantationsmedizin. Und die meinten zu mir, also ich werde definitiv nicht entlassen. Wir gehen jetzt diese Wege. Ich habe absolut reelle Chancen und wir ziehen das jetzt durch.
Katrin: Was ich bis hierhin aus Tamaras Geschichte mitnehme:
Warnsignale des Körpers sollte man nie wegschieben. Und wenn Antworten ausbleiben, lohnt es sich, weiterzufragen und dranzubleiben. Manchmal braucht es mehr als eine Meinung, bis klar ist, was wirklich los ist. Und selbst in Momenten, in denen alles aussichtslos wirkt, kann plötzlich wieder Hoffnung entstehen. Und genau da machen wir weiter. Und wie lange hat es dann gedauert, bis du ein Herz bekommen hast?
Tamara: Also erstmal muss man alle möglichen Voruntersuchungen machen. Da wird im Prinzip der ganze Körper einmal von A bis Z durchgecheckt, ob irgendwas gegen eine Transplantation spricht, ob irgendeine Krankheit da ist und so weiter. Das hat insgesamt zwei Wochen gedauert. Dann ist der Antrag gestellt worden zur Listung. Der wird dann nach Leiden geschickt in der Niederlande. Da ist Eurotransplant. Das ist so ein Verbund von insgesamt acht Ländern, unter anderem Deutschland. Und unter diesen verbunden werden, die Organe eben vergeben. Teilweise werden auch die Organe, was weiß ich, von Deutschland auch nach in die Niederlande gegeben oder in ein anderes Land und genauso bekommen, also kommt Deutschland auch Organe aus dem Ausland, damit man einfach mehr Möglichkeiten hat und schneller vielleicht auch ein passendes Herz bekommt, weil mehr Auswahl in Anführungsstrichen da ist. Und genau, dann bekam ich die Rückmeldung drei Tage später, dass ich gelistet bin, dass ich auch hochdringlich gelistet bin. Das heißt, es gibt zwei Listen. Es gibt eine T-Liste Transplantabel und eine H.U. Liste High Urgency hochdringlich. Auf der T-Liste hat man sehr schlechte Chancen zeitnah ein Herz zu bekommen. Auf der hochdringlichen Liste hat man deutlich höhere Chancen. Und der Nachteil ist aber, dass man im Krankenhaus auf das Herz warten muss. Also man kann nicht daheim warten. Wenn man auf der hochdringlichen Liste ist, ist man so instabil, dass man nicht mehr ohne medizinische Hilfe leben kann und daher immer diese medizinische Betreuung braucht. Ja, dann begann die Wartezeit. In Deutschland wartet man in Deutschland vier bis sechs Monate auf ein Herz. Im Krankenhaus, auf der hochdringlichen Liste.
Katrin: Ich wollte grad sagen, vier bis sechs Monate im Krankenhaus, wirst du doch irre.
Tamara: Ich habe aber ein großes Glück gehabt, habe eine seltene Blutgruppe, auch das ist noch entscheidend. Und umso seltener die Blutgruppe, detso weniger lange wartet man auf ein Herz. Klingt ein bisschen, ist vielleicht ein bisschen verwunderlich, weil man ja denkt, es gibt ja auch viel weniger mit dieser Blutgruppe. Aber wenn jemand stirbt mit dieser Blutgruppe, dann gibt es kaum Anwärter für diese Herzen. Also dann wartet kaum jemand darauf. Und deswegen geht es eben im Durchschnitt schneller. Und deswegen habe ich am Ende tatsächlich nur 33 Tage warten müssen, bis dann das Herz da war.
Katrin: Wahnsinnsglück, aber auch wahnsinnig lang. Was macht man 33 Tage im Krankenhaus?
Tamara: Also ich muss sagen, ich glaube, ich war sogar ganz froh, dass es noch ein bisschen gedauert hat, weil man sich ja auch erstmal irgendwie drauf einstellen muss, was da jetzt auf einen zukommt. Also klar, am liebsten wollte ich sofort mein, also dann ins neue Leben starten, sag ich jetzt mal. Aber das ist ja kein Schritt, man so mal schnell geht. Für mich war klar, ja, ich will das machen, aber das sind ja schon so Momente, sich von seinem alten Herz irgendwie mal verabschieden, sich mental darauf vorbereiten, dass da jetzt ein ganz schöner Weg auf einen wartet, dass da wahrscheinlich auch viele Schmerzen auf einen warten, dieses damit auseinandersetzen. Dieser Mensch, der mir sein Herz geben wird, ist jetzt gerade noch am Leben. Und er weiß nicht, dass er in wenigen Tagen, verstirbt. Ich weiß das irgendwie, ich kenne nur diesen Menschen nicht und kann es ihm nicht sagen. Also das ist ganz, ganz abstrus irgendwie und so surreal, wenn man in dieser Situation steckt, weil man... Ich will ja nicht, dass jemand für mich stirbt. Ja, man weiß einfach, wenn man da in dem Krankenhaus liegt, dieser Mensch, der läuft jetzt gerade eben noch auf der Welt rum. Aber irgendwann, in der nächsten Zeit, wird da das Ende da sein und ich bekomme dann das Herz von diesen Menschen. Und auch damit muss man erst mal zurechtkommen. Von daher, ich glaube für mich waren diese 33 Tage ganz gut, um mich seelisch einfach auf diesen ganzen Prozess vorzubereiten. Aber was macht man? Genau, vielleicht noch dazu. Man hat keine To-Do's. So gut wie keine Untersuchungen, so gut wie nichts, was noch gemacht wird. Man ist ans Bett festgekettet. Ich durfte nicht mal nicht mal groß raus in den Patientengarten oder so, maximal auf den Gang. Und dann ... ja, sitzt du wie in einem Gefängnis da und wartest auf den Tag X. Nur der Unterschied ist, du weißt nicht, wann der Tag X ist.
Katrin: Ich wollte es gerade sagen, für dich, weißt ja vorher nicht, sind 33 Tage, sondern du stellst dich ja auf sechs bis sechs Monate plus ein, eigentlich.
Tamara: Ja, genau.
Katrin: Und dann kamen die Ärzte und Ärztinnen zu dir und haben gesagt, Frau Schwab, wir haben Herz, morgen geht's los.
Tamara: Äh, fast so, ja. Ähm, es war dann nachts um halb eins, klopfte es bei mir an der Tür. Die Ärztin kam rein. Ich hab noch telefoniert. Ähm... Und ich hab überhaupt nicht damit gerechnet. Das war für mich so, okay, da kommt jetzt jemand rein, weil da ist jetzt ein EKG wahrscheinlich verrutscht an meiner Brust oder so. Oder Blutdruckmessgerät, keine Ahnung, irgendwas, was halt gerade nicht passt und das wollen sie jetzt korrigieren. Und sie kam immer mehr zu mir ans Bett. Ich war ja mit einer Zimmernachbarin, im Zimmer. Und kam zu mir ans Bett und meinte dann eben, grinste unter ihrer Maske, ich habe nur einen Airpod aus den Ohren rausgenommen, weil ich wirklich dachte, dass nichts wichtig ist. Und dann meinte sie, Frau Schwab, geht es los, ihr neues Herz ist da. Ja. Ja, also das ist auch tatsächlich so. Es geht dann alles zack, zack, zack, zack. Sie hat mir das gesagt.
Katrin: Also auch wirklich, jetzt geht's los. So legen Sie auf, wir fahren jetzt in den OP.
Tamara: Im nächsten Moment musste ich meine Sachen zusammenpacken, also das Nötigste, weil es ging in anderes Klinikum zur Transplantation in München. Währenddessen kam schon das Intensivmobil, dann ist mir ein Zugang gelegt worden und alles. Ich konnte zwischen Tür und Angel noch schnell meine Eltern anrufen und denen Bescheid sagen. Und dann ging es eigentlich im Prinzip schon Richtung OP bzw. Krankenhaus. Dann sollte die OP eigentlich noch nachts 5 Uhr stattfinden. Dann ist mir aber verkündet worden in dem neuen Klinikum, dass die OP verschoben wird auf den nächsten Mittag. Das hat wohl irgendwelche logistischen Gründe. Ich hatte natürlich erstmal Angst, ob irgendwas schief gegangen ist oder ob es vielleicht doch nicht klappt. Am Ende habe ich dann doch noch ein paar Stunden einfach überstehen müssen und dann ging es knapp zwölf Stunden nach der Verkündung in den OP.
Katrin: Wild. Ich habe selber, merke ich, dass ich richtig Puls hab während, du das erzählst. Das ist richtig aufregend.
Tamara: Das - Ja, macht was mit einem. Es war eine Achterbahn der Gefühle, würde ich sagen.
Katrin: Das glaub ich dir, Gottes willen. wenn du ... Genau, dann war die OP. Wie lang dauert so eine Herztransplantation?
Tamara: Tatsächlich dauert die nur vier Stunden. Die Ärzte haben immer zu mir gesagt, das ist eigentlich keine große Nummer. Also eine Bypass für die Mediziner.
Katrin: Wirklich, okay? Das ist glaube die größte Nummer, die ich mir vorstellen kann, wenn du ein neues Herz kriegst. Was ist denn eine größere Nummer?
Tamara: Also medizinisch oder vom Operationsaufwand her ist tatsächlich eine Bypassoperation komplizierter und aufwendiger als eine Herztransplantation. also das ist platt, wie die Mediziner mir das beschrieben haben. Es ist ja nur einmal alles abschneiden, rausnehmen, was Neues rein, wieder vernähen, fertig. So nach dem Motto. Ein Bypass, musst du ja eine Umleitung bauen und so weiter und so fort. Und das ist wohl mit viel, viel mehr Aufwand verbunden als so eine Herztransplantation. Und ich muss auch sagen, also meine, Verödungen, die da gemacht wurden an meinem Herz, die haben zum Beispiel teilweise sechs Stunden gedauert. Also die waren tatsächlich auch aufwendiger vom Zeitaufwand her als die Herztransplantation.
Katrin: Ich verstehe. Und dann ging's ... Dann bist du aufgewacht, alles ist gut gelaufen. Hast du ... Also, das fragen sich bestimmt viele Leute, und ich frag's mich auch. Hast du irgendeine Veränderung festgestellt so von deinem Wesen? Nimmt man ... Wahrscheinlich nicht, wahrscheinlich ist es eine Kinderfrage. weil du jetzt gesagt hast, die andere Person war dir auch so ähnlich vom Wesen, fühlt sich das komisch an, Fremdkörper zu haben? Merkst du, dass du irgendwas anderes magst, oder ist das wirklich nur ... ein Hardware-Austausch.
Tamara: Also ich würde schon sagen, es ist mein Herz. Es fühlt sich nicht wie ein Fremdkörper an. Überhaupt nicht. Ich habe schon gesagt am Anfang, mein Herz und ich sind in einer Kennenlernphase. Weil ich, ich kenne ja dieses Herz noch nicht. Ich muss erstmal verstehen, wie funktioniert dieses Herz. Weil ich ja auch keinerlei Vertrauen mehr in mein altes Herz hatte. Also dieses...Vertrauen aufbauen in dieses neue Herz. Das hat echt eine Weile gedauert und gleichzeitig hatte ich aber schon das Gefühl, sehr spirituell, aber dass diese Seele irgendwie in meiner Nähe, dass das nicht, dass sie in mir ist, aber dass diese Seele einfach noch da ist in meiner Nähe. So hat sich das irgendwie angefühlt. Und ich trage jetzt einfach dieses Herz für diesen Menschen weiter. Also es ist auch ein ... Ich versuche, dieses Leben nicht nur für mich zu führen, sondern für uns zu führen. Für sie auch weiterzuführen. Und ... vom Wesen her kann ich jetzt tatsächlich nicht bestätigen, dass ich anders bin oder plötzlich anderes kenne, denke, wie auch immer, als ich das vorher getan hab. Ich kenne aber solche Geschichten. Tatsächlich auch direkt von Bekannten von mir, die selber transplantiert sind. Die haben mir da schon richtig wilde Stories erzählt, was sie so plötzlich träumen und sehen und wohl wirklich Verbindung zum Spender oder zur Spenderin hat. Ich kann es jetzt nicht bestätigen. Ich habe das Gefühl, ich bin noch genau die gleiche und bin eher durch den Prozess vielleicht anders geworden. Aber vielleicht liegt es auch daran, dass wir uns vielleicht menschlich sehr ähnlich wirken. Und ich dadurch gar nicht so viel Veränderung spüre, weil wir halt vielleicht von Haus aus schon uns sehr ähnlich waren.
Katrin: Und wenn du jetzt sagst, dass du langsam wieder Vertrauen in dein Herz gewinnen musstest, dann geht das sicherlich auch mit dem Sport einher. Du sagst, der Herzstillstand kam, als du im Fitnessstudio warst. Das heißt, du bist eine recht sportliche Person, würde ich rückschließen. Was ja auch wahnsinnig blöd ist, wenn man das über Jahre hinweg nicht machen kann. Wann hast du dich da wieder ran getraut?
Tamara: Ich musste tatsächlich mich relativ schnell ran trauen, weil das gehört mit zur Regeneration und die Ärzte zwingen einen da schon fast förmlich. Ich war drei Wochen nach der OP das erste Mal wieder auf so einem Ergometer gesessen. Nach fünf Wochen kam ich auf Reha und ab da musste ich dann täglich wieder aufs Laufband, aufs Fahrrad und so weiter und so fort. Und ja, im Prinzip habe ich eigentlich damit dann auch schon versucht, peu á peu, regelmäßig mit dem Sport wieder anzufangen. Aber Thema Vertrauen war dann ein Riesenproblem am Anfang für mich. Weil, wie du schon sagst, hat sich dann im Fitnessstudio diese Erinnerungen hängen so tief. Und jetzt hatte ich ja erst recht kein Vertrauen, weil ich kannte dieses Herz noch nicht, konnte ja noch gar nicht Vertrauen aufbauen. Und plötzlich soll ich das trainieren und soll ich das zum Pochen bringen und dass es schneller pocht und das war am Anfang wirklich schwierig für mich. Inklusive Panikattacken und so weiter und so fort. Weil ich einfach so Angst hatte, dass wenn ich jetzt wieder mit dem Sport anfange, dass gleich wieder irgendwas Schlimmes passiert.
Katrin: Was hat dir dann da geholfen?
Tamara: Machen. Machen und Zeit. Also es war wirklich ein Rantasten. Aufs Laufband erstmal 5 Minuten und dann waren es 10 Minuten und dann war es ein bisschen schneller. Ich weiß noch, ich habe mich einmal dann auf Reha das erste Mal getraut, wieder allein in den Wald zu gehen. Das sind so Sachen, die vermeintlich selbstverständlich sind. Für mich war das nach den ganzen Momenten, die ich erlebt hatte, extrem schwierig. Einem neuen Herz, wo ich noch kein Vertrauen habe, ganz alleine in den Wald zu gehen, wo keine Hilfe rechts oder links ist. Also alleine das war für mich mental eine riesige Challenge, die auch direkt mal damit geendet hat, dass ich Herzrasen bekommen habe, weil ich so unter Stress stand. Es war nichts gefährliches, aber es war für mich erst mal im ersten Moment, Gott, da passiert jetzt gerade schon wieder was.
Katrin: Ja, aber das weiß ja auch nicht, ob das ... Im Nachhinein kann man leicht sagen, war nichts Gefährliches, aber in dem Moment muss sich das ja wahnsinnig gruselig angefühlt haben.
Tamara: Ja, total. Das war erst mal ein Rückschritt. Dann habe ich wieder versucht, also es ist immer wieder ein Mutigsein, trotzdem sich wieder trauen, trotzdem wieder weiter nach vorne zu gehen, aber alles eben Stück für Stück für Stück, dann peu à peu Vertrauen zu gewinnen und sich dann wieder mehr zutrauen. Genau.
Katrin: Und wenn du jetzt dein Vorher und dein Nachher so bisschen vergleichst, hast vorhin gesagt, dass du das Gefühl hast, du lebst das Leben jetzt nicht nur für dich, sondern auch für die Seele, die dir da jetzt nahe ist und die dem Herz irgendwie so bisschen anhängt, wie äußert sich das? Hast du irgendwas verändert so in deinem Leben?
Tamara: Ich glaube, ich lebe heute intensiver und mit weniger Kompromissen. ich mache mehr das, worauf ich Lust habe, als das, was vielleicht gesellschaftlich die Vorstellung ist. Ich habe zum Beispiel damals entschieden, ich arbeite nur noch in Teilzeit in meinem Angestelltenverhältnis. Ich mag meine Arbeit, es ist aber nicht meine Herzensthematik, die mich wirklich erfüllt. Und deswegen habe ich entschieden, ich mache das nur noch in Teilzeit und baue mir nebenbei eine Selbstständigkeit auf. Als Keynote-Speakerin, als Business-Trainerin für Resilienz, für Change und so weiter. Das ist mein wirkliches Herzensthema und es macht mir unheimlich viel Spaß. Mittlerweile ist mein Leben eben sehr zweigleisig aufgestellt durch diese zwei Jobs. Ich bin viel spontaner geworden. Also, ich hätte gar kein Problem, morgen in den Urlaub zu fahren. Und das einfach zu machen. Nichts mehr zu verschieben. Ich verschiebe nichts mehr, sondern ich mach's einfach. Ja, und von daher, ich glaube, ich führe heute mittlerweile kein klassisches Leben mehr, wie es ebenso der der Otto-Normal-Mensch irgendwie macht. So jeden Tag in die Arbeit von neun bis 17 Uhr und dann nach Hause und dann auf die Couch und am nächsten Morgen geht's wieder so weiter. Dann gibt's einmal im Jahr den Urlaub, den man schon gefühlt fünf Monate vorher geplant hat. Sondern viel mehr Spontanität, Intensität. Ich lebe viel mehr im Moment. Und liebe es, ganz viel Neues zu entdecken und Neues auszuprobieren.
Katrin: Du bist kompromissloser geworden. Ein bisschen.
Tamara: Ja, also auch mit Menschen zum Beispiel, die mir Energie rauben. Das ist auch etwas oder Tätigkeiten, die mir Energie rauben. Versuche ich, so gut es geht von mir weg zu. Es geht nicht immer und manchmal ist es auch notwendig. wenn mir Menschen nicht guttun, dann nehme ich deutlich mehr Abstand, als ich das früher getan habe, zum Beispiel. Weil mir einfach meine Lebenszeit zu kostbar geworden ist. Oder auch Tätigkeiten, keine Ahnung, die mir überhaupt keinen Spaß machen, wie Autoputzen beispielsweise. Vielleicht putze ich mein Auto nicht so häufig wie andere Menschen, weil mir manchmal meine Lebenszeit zu kostbar ist, oder ich lasse es halt zur Not dann mal von jemand anderem irgendwie mache. Also da, ja, versuche ich einfach mehr Qualität in mein Leben reinzubringen. Vielleicht kann man das so beschreiben.
Katrin: Wie hast du es denn dann gemacht, als du von der Arbeit ausgefallen bist? Denn das geht ja zwangsläufig mit diesen ganzen gesundheitlichen Beeinträchtigungen einher.
Tamara: Ja, also spätestens nach dem ersten Herzstillstand war ich erstmal berufsunfähig und für eine Zeit krankgeschrieben. Ich hatte tatsächlich das große Glück, dass ich eine Mama habe, die in der Versicherungsbranche arbeitet und mir schon als ich im Studium war eine Berufsunfähigkeitsversicherung draufgeklatscht hat und gesagt hat, das machst du, Punkt aus Ende. Für mich war das damals so ein ernsthaft, sind ja doch ein paar Euro und gerade als Student jetzt nicht so wenig. Und ja, aber ich hatte keine Wahl. Also wir haben das trotzdem gemacht. Sie hat das dann am Anfang auch für mich finanziert. Ich habe das dann übernommen und die hat dann tatsächlich am Ende gegriffen. Und ich muss wirklich sagen, ich bin Gott froh, dass ich das damals hatte, weil ich die Einzige, wirklich die Einzige war, die auf der Reha sagen konnte, Ich kann mich zu 100 Prozent auf meine Gesundheit konzentrieren. Und ich muss nicht mir Sorgen machen, dass meine Wohnung nicht bezahlt wird, dass ich irgendwelche finanziellen Schwierigkeiten bekomme, weil ich eben noch neben dem Krankengeld die Berufsunfähigkeitsversicherung habe. Und es hat mir extrem viel Ruhe gegeben und einfach die Möglichkeit gegeben, mich jetzt zu 100 Prozent auf mich, auf meinen Körper und auf meine Gesundheit zu konzentrieren.
Katrin: Ja krass. Aber jetzt, seit du dein neues Herz hast, ist jetzt auch Ruhe. Oder? So, sehr gut.
Tamara: Ja, tatsächlich. Also dreimal auf Holz geklopft. Ja, doch. Mir geht's... Ich glaube, ich habe extrem viel Glück, weil es mir so gut danach geht und ich wirklich ja... Ich sag immer, es ist im Prinzip eigentlich ein normales Leben, was ich führe. Ich nehme noch Medikamente, ja, aber ansonsten, ich kann wieder Sport machen. Ich mache bei Wettkämpfen sogar mit. Ich kann wieder... Arbeiten ganz normal. Ich kann reisen. Also alles das, eben ein 33-Jähriger so macht, kann ich im Prinzip eigentlich wieder tun und von daher bin ich wahnsinnig glücklich, dass ich Glück hatte, einmal ein Herz zu bekommen, aber dann auch so einen Traumverlauf zu haben danach.
Katrin: Vielen Dank, Tamara – das war eine unglaublich ehrliche und bewegende Geschichte.
Was bei mir hängen bleibt: Manchmal braucht es den absoluten Einschnitt, um wirklich zu verstehen, was im Leben zählt. Und manchmal müssen wir selbst hartnäckig für uns eintreten, auch dann, wenn das System uns eigentlich nach Hause schicken will.
Zwei Dinge nehme ich besonders mit:
Wenn Angst dich lähmt, fang einfach an. Fünf Minuten. Dann zehn. Dann ein bisschen mehr. Tamara hat sich das Vertrauen in ihr neues Herz nicht durch Mut erarbeitet, sondern durch konsequentes Dranbleiben. Das funktioniert in vielen Lebensbereichen.
Und: Hör auf, Dinge auf später zu verschieben. Nicht den Urlaub, nicht das Gespräch, nicht die Entscheidung. Tamara hat gelernt, im Moment zu leben, nicht weil sie ein Lebenscoach ist, sondern weil sie keine andere Wahl hatte. Vielleicht müssen wir das nicht erst so lernen wie sie.
Danke, Tamara, für deine Offenheit und dafür, dass du dein Leben so lebst, als wäre jeder Tag ein Geschenk.
Eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) ist gerade für junge Menschen wichtig, weil sie ihre Arbeitskraft absichert – und die ist ihr größtes „Vermögen“. Wer aus gesundheitlichen Gründen seinen Beruf nicht mehr ausüben kann, verliert oft einen Großteil seines Einkommens, während laufende Kosten wie Miete, Kredite oder Ausbildung weiterbezahlt werden müssen. Staatliche Leistungen reichen in der Regel nicht aus, um den Lebensstandard zu halten. Je früher man eine BU abschließt, desto günstiger sind meist die Beiträge und desto besser sind die Chancen, ohne Ausschlüsse versichert zu werden, weil man in jungen Jahren oft gesünder ist.
*Dieses Transkript kann leicht von der Podcast Folge abweichen.