Zahnspangen: Falls Zähne sich verschieben

Wieder in Form

Wie eine feste Zahnspange funktioniert und welche besondere Mundhygiene nötig ist, erfahren Sie hier.

Zahnspangen: Falls Zähne sich verschieben

Zahnspange

Mit festsitzenden Zahnspangen lassen nicht nur Teenager ihr Gebiss korrigieren. Auch immer mehr Erwachsene wollen durch sogenannte Brackets ihre Zähne wieder in Form bringen.

Fehlstellungen der Zähne können durch genetische Veranlagung, eine falsche Belastung oder durch Krankheiten wie Parodontitis bedingt sein. Das Gebiss weist dann zu große Lücken auf – oder umgekehrt einen Engstand. Zähne sitzen unter Umständen schief im Kiefer. Oder es liegt ein nicht normaler Zusammenbiss vor, wie etwa beim Überbiss, Unterbiss oder Kreuzbiss. Durch schief stehende Zähne kann es zu Problemen beim Kauen kommen. Manchmal sogar zu Schmerzen in Kopf und Kiefer. Die frühzeitige Korrektur einer Fehlstellung empfiehlt sich also nicht nur aus ästhetischer, sondern auch aus funktioneller Sicht.

Multibrackets: Feste Zahnspangen als Standardverfahren

Das Standardverfahren zur Korrektur von Kieferfehlstellungen sind feste Zahnspangen, sogenannte Multibrackets. Dabei werden kleine Halteplättchen, die Brackets, auf die Zähne geklebt und mit Spanndraht verbunden. So wird die Zahnfehlstellung im Lauf der Zeit ausgeglichen.

Diese Technik wird vor allem bei Jugendlichen angewendet. Genauso gut kann sie auch im Erwachsenenalter bei verschobenen Zähnen eingesetzt werden. Mit leichtem Druck bringt der Drahtbogen die Zähne in die Reihe. Der Kieferorthopäde kann an jedem einzelnen Zahn Kräfte mobilisieren, um ihn gezielt zu bewegen. Alle 4 Wochen wird der Draht nachgestellt. Danach schmerzen die Zähne etwa 2 bis 3 Tage.

Feste Zahnspange: Vor- und Nachteile

Die feste Zahnspange ist für Kinder wie Erwachsene geeignet. Die Brackets klebt Ihr Zahnarzt fest auf den Zahn und verbindet sie mit Drähten. Eine feste Spange korrigiert das Gebiss über einen langen Zeitraum vollständig. Sie eignet sich für alle Fehlstellungen.

Vorteile einer festen Zahnspange:

  • Sie korrigiert fast alle Fehlstellungen.
  • Sie lässt sich über einen langen Zeitraum dauerhaft tragen.
  • Sie ist für Erwachsene und Kinder geeignet.
  • Sie bringt zuverlässige Ergebnisse.
  • Sie lässt sich nach der Behandlung durch einen Retainer ersetzen.

Nachteile einer festen Zahnspange:

  • Sie ist für alle sichtbar.
  • Sie schränkt beim Essen und Sprechen ein.
  • Sie kann zu Beschädigungen und Verfärbungen der Zähne führen.

Brackets-Träger benötigen eine besonders gute Mundhygiene

Für die gründliche Reinigung von Zähnen und Brackets ist mehr Zeit und Mühe nötig. Dr. Silke Liebrecht-Rüsing ist Zahnärztin in Köln: „Patienten, die Brackets tragen, müssen besonders gute Mundhygiene betreiben. Das Problem ist, dass Speisereste zwischen den Brackets und Drähten hängen bleiben.“ Der Einsatz von Zahnseide ist nur schwer möglich, da die Drähte das Fädeln erschweren oder sogar unmöglich machen. Nach Ansicht von Liebrecht-Rüsing eignen sich stattdessen spezielle Zahnbürsten, die für Brackets-Träger entwickelt wurden: „Diese gibt es als manuelle Zahnbürste oder als speziellen Aufsatz für einige elektrische Zahnbürsten.“

Ergänzend sollten Sie nach Auffassung der Kölner Zahnexpertin Interdentalbürsten bzw. sogenannte Einbüschelbürsten nutzen. Diese reinigen durch ihre Form und ein auf den Punkt konzentriertes Borstenfeld auch schwer zugängliche Stellen. „Gutes Fluoridieren ist ebenfalls wichtig“, betont Liebrecht-Rüsing. Verwenden Sie also eine fluoridierte Zahnpasta und putzen Sie ergänzend einmal die Woche mit einem hochdosierten Fluoridgel.

Reinigen Sie die Zähne nach den Mahlzeiten zumindest grob. Besonders gründlich dann am Abend. Denn in der Nacht sollte der Zahnschmelz die Möglichkeit haben, zu remineralisieren, sich also zu erholen. Im Übrigen ist der Aufwand bei der Mundhygiene laut Liebrecht-Rüsing für Brackets tragende Kinder und Erwachsene gleich.

Lose Zahnspange

Die lose Zahnspange verwenden Zahnärzte vor allem bei jüngeren Kindern, deren Zähne noch nicht vollständig ausgebildet sind. Lose Spangen bestehen aus Plastik und Metall und bedecken den Gaumen.Die Kleinen können sie selbst auf die Zähne aufstecken und wieder entnehmen.
Die lose Zahnspange wird vor allem nachts und für einige Stunden am Tag getragen. Kieferorthopäden empfehlen eine Tragedauer von 16 Stunden pro Tag, um einen Erfolg zu erzielen.
Das erfordert eine Menge Disziplin. Vor allem für kleine Kinder ist das oft ein Problem. Doch wenn die Spange nur wenige Tage nicht getragen wird, können sich die Zähne wieder in die alte Position zurückschieben.

Lose Zahnspange: Vor- und Nachteile

Eine lose Zahnspange eignet sich in vielen Fällen nicht als Dauerlösung. Doch sie bereitet das Gebiss auf eine feste Zahnspange vor, wenn das Kind dafür noch zu jung ist.

Vorteile einer losen Zahnspange:

  • Sie bereitet die Zähne auf die feste Zahnspange vor.
  • Sie lässt sich beim Essen herausnehmen.
  • Sie erleichtert die Zahn- und Mundhygiene.
  • Sie schädigt nicht den Zahnschmelz.

Nachteile einer losen Zahnspange:

  • Sie verlangt Disziplin: Patienten müssen sie mindestens 16 Stunden pro Tag tragen.
  • Sie erfordert eine längere Behandlungsdauer.
  • Sie stört beim Sprechen.

Welche Möglichkeiten gibt es noch?

Neben festen und losen Zahnspangen gibt es weitere Möglichkeiten, um die Zahnstellung zu verändern:

Eine Zahnspange lässt sich auch von innen an den Zähnen anbringen. Diese sogenannte Lingualtechnik wählen viele Erwachsene, da man die Spange dabei nicht sieht. Der Zahnarzt klebt dann Brackets auf die Innenseite der Zähne. Die übrige Behandlung entspricht der mit einer klassischen festen Zahnspange.

Achtung: Bei der Lingualtechnik handelt es sich um eine private Leistung, die die Krankenkassen nicht übernehmen. Wenn Sie sich für so eine innenliegende Zahnspange interessieren, müssen Sie die Kosten selbst tragen.

Bei kleinen Fehlstellungen sind auch Plastikschienen empfehlenswert. Diese transparenten Modelle werden immer beliebter. Ihr Zahnarzt stellt dabei einen Abdruck Ihrer Zahnreihen her und setzt diesen über die Zähne. Die Zahnschiene ist überhaupt nicht sichtbar. Ihr Zahnarzt wechselt sie in regelmäßigen Abständen aus, bis das Ziel erreicht ist.

Zahnschienen gehören nicht zu den Standardleistungen der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Deshalb müssen Sie die Kosten dafür ebenfalls selbst tragen. Kalkulieren Sie für eine private Therapie mit einer Zahnschiene oder Zahnspange zwischen 3.000 € und 8.000 € ein. Genaueres erfahren Sie aus dem Heil- und Kostenplan Ihres Kieferorthopäden.

Wer braucht eine Zahnspange?

Zahnspangen sind vor allem dann sinnvoll, wenn Fehlstellungen der Zähne sehr stark ausgeprägt sind. Auch ein zu kleiner Kiefer kann Grund für eine Korrektur sein, da sich dadurch Zähne ineinanderschieben.

Fehlstellungen der Zähne können sich z. B. als Tiefbiss, Überbiss, Engstand oder Kreuzbiss zeigen. Die Fehlstellungen lassen sich einem von 5 Schweregraden zuordnen. Diese werden als kieferorthopädische Indikationsgruppen (KIG) bezeichnet. Die Krankenkasse übernimmt die Behandlungskosten nur bei den Schweregraden 3 bis 5.

Viele Kinder bekommen eine Zahnspange, wenn die bleibenden Zähne ausgebildet und Fehlstellungen erkennbar sind. Es kann aber auch sein, dass ein bleibender Zahn gar nicht angelegt ist. Mithilfe einer Zahnspange lässt sich die Lücke freihalten. Später setzt der Zahnarzt in diese Lücke ein Implantat.

Aber auch Erwachsene möchten häufig noch eine Fehlstellung beheben. Oft handelt es sich nur um kleine Makel. Oder um bereits behandelte Zähne, die erneut die Ausgangsposition eingenommen haben. Kleine Fehlstellungen bei Erwachsenen behandelt der Zahnarzt oft mit einer transparenten Zahnschiene oder mithilfe der Lingualtechnik.

Indikationen für eine Zahnspange

Wann ist eine Zahnspange nötig? Folgende Indikationen lassen darauf schließen, dass es Zeit für einen Termin beim Kieferorthopäden ist:

Bei Lücken im Gebiss haben die einzelnen Zähne zu viel Platz. Sie berühren sich nicht und können sich frei bewegen. Die Lücken sind oft nicht gleich groß und wirken asymmetrisch.

Der Engstand ist das Gegenteil eines lückenhaften Gebisses. Bei dieser Fehlstellung ist der Kiefer zu klein für alle Zähne. Diese schieben sich zusammen und überlappen sich teilweise. Das führt nicht nur zu Schmerzen, sondern womöglich auch zu Schäden. Außerdem erschwert ein Engstand die Zahnhygiene.

Beim Kreuzbiss passen die Backenzähne nicht aufeinander: Die unteren Backenzähne stehen weiter außen im Kiefer als die oberen.

Der tiefe Biss beschreibt einen Fehlstand, bei dem die oberen Schneidezähne zu weit herunterragen. Sie überlagern die unteren Schneidezähne fast vollständig.

Der offene Biss ist das Gegenteil des tiefen Bisses. Dabei überragen die Schneidezähne der oberen Zahnreihe die unteren Schneidezähne überhaupt nicht.

Beim Vorbiss stehen die unteren Schneidezähne bei geschlossenem Mund vor denen der oberen Zahnreihe. Umgangssprachlich ist der Vorbiss auch als Unterbiss bekannt.

Im Gegensatz zum Vorbiss stehen beim Überbiss die oberen Schneidezähne weiter vorne.

Ablauf einer Zahnkorrektur mithilfe einer Zahnspange

Sie oder Ihr Kind leiden unter so einer Zahnfehlstellung? Dann kann eine Zahnspange helfen. Ein Besuch beim Kieferorthopäden ist der erste Schritt. Dieser erstellt ein Röntgenbild und fertigt einen Abguss an. Außerdem findet eine Funktionsanalyse zur Beweglichkeit des Kiefers statt. Der Zahnexperte beurteilt dann, in welchen Schweregrad bzw. in welche KIG die Fehlstellung einzuordnen ist.

Zur Beurteilung der KIG misst der Zahnarzt den Abstand zwischen den Zähnen. In die Schweregrade 1 und 2 fallen leichte Fehlstellungen der Zähne. Die Schweregrade 3, 4 und 5 beschreiben gröbere Fehlstellungen wie Kreuz- oder Überbisse oder eine Lippen-Kiefer-Gaumenspalte.

Den Kostenvoranschlag des Kieferorthopäden können Sie bei der GKV einreichen. Diese bewilligt die Therapie – oder lehnt sie ab. Wenn die Krankenkasse das Okay gibt, kann es losgehen: Der Arzt passt die lose Zahnspange an das Gipsmodell an. Die feste Zahnspange fertigt er direkt am Patienten an. Das Anbringen der Brackets kann einige Stunden dauern.

In regelmäßigen Abständen müssen Sie zur Kontrolle und eventuellen Anpassung der Zahnspange in die Praxis kommen. Denn die Zähne bewegen sich schnell in die gewünschte Richtung, sodass Nachbesserungen nötig sind.

Dauer einer Zahnspangen-Behandlung

Die Dauer einer Behandlung mit Zahnspange gestaltet sich individuell. In der Regel müssen Patienten die Zahnspange mehrere Jahre lang tragen. Zumindest ist es bei Kindern so. Kleine Korrekturen in der Zahnstellung sind auch schneller möglich.

In der ersten Phase der Behandlung verschiebt Ihr Arzt die Zähne an die gewünschte Position. In der zweiten Phase wird die Zahnposition gefestigt. Vollständig abgeschlossen ist die Behandlung das ganze Leben nicht: Oft bringt der Kieferorthopäde hinter den Zähnen einen sogenannten Retainer an, wenn er die Spange entfernt hat. Dieser Draht verhindert, dass sich die Zähne zurück in die alte Position bewegen.
Wurde die Behandlung zu früh abgebrochen, kann die Therapie scheitern. Außerdem riskieren Sie durch einen Behandlungsabbruch Zuzahlungen der GKV.

Zahlt die Krankenkasse die Zahnspange?

In einigen Fällen übernimmt die Krankenkasse die vollständigen Kosten für eine Zahnspange. Dafür muss jedoch eine medizinische Notwendigkeit vorliegen. Diese gilt für Patienten der kieferorthopädischen Indikationsgruppen 3 bis 5.

Natürlich können kieferorthopädische Behandlungen auch aus ästhetischen Gründen stattfinden. Der Kieferorthopäde fertigt dann einen Gipsabguss des Gebisses an und beurteilt die nötigen Therapiemaßnahmen. Er erstellt einen Heil- und Kostenplan, den die GVK bewilligen muss. Wenn überhaupt, übernimmt die Krankenkasse die Kosten nur bis zum 18. Lebensjahr vollständig.

Auch wenn die GKV der Behandlung mit einer Zahnspange zustimmt, leistet sie nur für die Standardbehandlung. Diese schließt jedoch nicht alle Materialien und Möglichkeiten ein. Zahnreinigungen, spezielle Brackets oder Drähte gehören beispielsweise nicht dazu. Möchte der Patient ein solches Extra, muss er das selbst bezahlen.

Die Krankenkassen behalten sich vor, nur 80 % der Behandlungskosten vorab zu erstatten. Die übrigen 20 % erhalten Sie erst zurück, wenn die Behandlung erfolgreich abgeschlossen wurde. So lässt sich vermeiden, dass Sie die Therapie trotz hoher Kosten nicht beenden.

Welche Zahnspangen übernimmt die Krankenkasse?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um die Zahnstellung zu korrigieren. Der Leistungskatalog der Krankenkasse umfasst jedoch nur die Standardmethode: eine außen angebrachte Zahnspange mit Brackets.

Alle Leistungen, die über diese Standardbehandlung hinausgehen, übernimmt die GVK nicht. Wer eine innenliegende Zahnspange oder eine Plastikschiene möchte, muss sie selbst finanzieren. Gleiches gilt auch für Sonderwünsche wie Brackets aus Keramik oder dünnere Drähte.

Eine Zahnzusatzversicherung übernimmt gegebenenfalls auch zusätzliche Extrawünsche. Informieren Sie sich daher vor Therapiebeginn genau darüber, ob und in welchem Umfang die Krankenkasse die gewünschte Methode unterstützt. Die private Behandlung von Zahnfehlstellungen kann schnell ein paar Tausend Euro kosten. Am besten lassen Sie sich einen Kostenvoranschlag erstellen, um eine ungefähre Preisvorstellung zu haben.

Lassen sich Zahnfehlstellungen verhindern?

Viele Fehlstellungen des Gebisses sind genetisch bedingt und lassen sich daher nicht verhindern. Es gibt aber einige Probleme, die sich vermeiden lassen. Wenn Kinder z. B. zu viel am Daumen nuckeln, kann das zu Fehlstellungen der Zähne führen. Denn wenn ständig etwas gegen die Schneidezähne stößt, suchen sich die Zähne einen passenden Weg.

Gleiches gilt für Kinder, die ihren Mund nicht schließen: Die Zähne des Ober- und Unterkiefers geben sich gegenseitig Stabilität. Berühren sie sich nicht, wachsen sie eventuell falsch. Achten Sie also darauf, dass Ihre Kinder den Mund immer schließen. Auch sollten sie nicht zu viel an einem Schnuller oder dem Daumen nuckeln. Außerdem ist eine sorgfältige Zahnhygiene von klein auf wichtig, um eine gesunde Entwicklung der Zähne zu fördern.

Gibt es Risiken bei der Behandlung mit einer Zahnspange?

Wie alle medizinischen Behandlungen birgt auch die Zahnspange ein paar Risiken. Vor allem bei festen Zahnspangen kann die Behandlung zu Komplikationen führen. Das liegt vor allem daran, dass Sie feste Zahnspangen nicht einfach herausnehmen können, wenn sie drücken oder schmerzen.

Beim Verstellen der Drähte treten bei einer festen Zahnspange vor allem in den ersten Tagen oft Schmerzen auf. Denn auf die Zähne wirken starke Kräfte. Durch den großen Druck können sich die Zahnwurzeln zurückbilden. Auch das Zahnfleisch kann sich zurückbilden oder schmerzhaft entzünden. Zudem kann es mit einer festen Zahnspange zu stärkeren Empfindlichkeiten der Zähne kommen. Manchmal entstehen auch Flecken auf den Zähnen, wenn beim Anbringen und Entfernen der Brackets Zahnschmelz beschädigt wurde.

Eine regelmäßige, gründliche Zahnpflege ist bei einer festen Spange sehr wichtig. Sie beugt auch Verfärbungen vor, die häufig beim Tragen einer Zahnspange entstehen. In den meisten Fällen verläuft die Therapie jedoch weitgehend ohne Zwischenfälle.

So unterstützen Sie den Behandlungserfolg

Ob die Behandlung mit einer Zahnspange auf Dauer erfolgreich ist, hängt von Ihrer Mitarbeit ab. Es ist wichtig, dass Sie eine lose Zahnschiene regelmäßig tragen. Aber auch bei einer festen Zahnspange ist Ihr Einsatz wichtig. Eine entscheidende Rolle für den Erhalt Ihrer Zähne spielt Ihre Mundhygiene. Putzen Sie die Zähne regelmäßig mit fluoridreicher Zahncreme und reinigen Sie auch die Zwischenräume gründlich.

Trägt Ihr Kind eine Zahnspange? Dann achten Sie darauf, dass es die Spange regelmäßig trägt und sie gründlich putzt. Experten empfehlen für eine lose Zahnspange eine Tragezeit von mindestens 16 Stunden täglich. Nur so lassen sich die gewünschten Ziele erreichen.

Auch wichtig: Machen Sie in der Therapie keine Pausen. Sonst suchen sich die Zähne schon nach kurzer Zeit ihren Platz und wandern in die Ausgangsposition zurück. Seien Sie konsequent und führen Sie für Ihr Kind feste Regeln ein.

Lassen Sie die Zahnspange darüber hinaus in festen Abständen vom Kieferorthopäden prüfen. Dieser kann sie auch anpassen, wenn sich die Zahnstellung verändert hat. Und nicht zuletzt: Sorgen Sie dafür, dass Ihr Zahnarzt nach Abschluss der Behandlung einen Retainer einsetzt. Diesen dünnen Draht bringt er von innen an den Zahnreihen an. Er verhindert, dass sich die Fehlstellung zurückbildet. So bleibt der Behandlungserfolg dauerhaft erhalten.

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