Vor der Weisheitszahn-OP klärt Ihr Zahnarzt Sie umfassend über Ablauf und Risiken auf und bespricht offene Fragen. Falls Sie eine Sedierung oder Vollnarkose wünschen, sollten Sie dies im Vorgespräch ansprechen, da nicht jede Praxis diese Betäubungsmöglichkeiten anbietet. Lassen Sie sich auch Hinweise zum richtigen Verhalten vor dem Eingriff geben. Sind Sie unsicher, ob die Entfernung wirklich notwendig ist, sprechen Sie mögliche Risiken eines Verbleibs der Weisheitszähne an. Bestehen weiterhin Zweifel, kann es sinnvoll sein, eine zweite zahnärztliche Meinung einzuholen.
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Das Wichtigste in Kürze
- Weisheitszähne brechen meist zwischen dem 17. und 21. Lebensjahr durch. Häufig haben die großen Backenzähne jedoch zu wenig Platz im Kiefer und können dadurch Beschwerden verursachen.
- Eine Entfernung ist vor allem bei Schmerzen, Entzündungen, Fehlstellungen oder Platzmangel medizinisch sinnvoll. Aber nicht jeder Weisheitszahn muss automatisch gezogen werden.
- Die Weisheitszahn-OP ist ein Routine-Eingriff, die Heilung dauert allerdings einige Tage. Die Behandlungskosten übernimmt die gesetzliche Krankenkasse.
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Warum müssen die Weisheitszähne so oft gezogen werden?
Die Weisheitszähne sind ein Überbleibsel aus einer Zeit, in der der menschliche Kiefer größer war. Heute fehlt den hinteren Backenzähnen häufig der nötige Platz, was zu Beschwerden führen kann. Bei ausgeprägtem Platzmangel empfehlen Zahnärzte oft eine Entfernung der Weisheitszähne. Im Rahmen der regelmäßigen Kontrolluntersuchung informiert Sie Ihr Zahnarzt über den Zustand Ihrer Weisheitszähne und berät Sie individuell. Wichtig zu wissen: Nicht jeder Mensch hat Weisheitszähne und nicht immer ist eine Entfernung erforderlich.
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Was sind Weisheitszähne?
Die Weisheitszähne sind die hintersten menschlichen Backenzähne. Zahnärzte sprechen bei Weisheitszähnen oft von den „Achtern“. Denn ausgehend von der Zahnreihenmitte ist der Weisheitszahn der achte Zahn im Kiefer. Weisheitszähne brechen generell erst durch, wenn die Milchzähne vollständig verschwunden sind. Oft ist das im Alter von 17 bis 21 Jahren der Fall. Auch spätere Durchbrüche bei über 22-jährigen Patienten sind möglich.
Die Weisheitszähne wachsen erst später. Dann ist oft nicht mehr genügend Platz im Kiefer. In diesen Fällen bereiten die Weisheitszähne Schwierigkeiten.
Mögliche Beschwerden
- Weisheitszähne können vollständig im Zahnfleisch eingeschlossen bleiben, nur teilweise durchbrechen oder schräg wachsen.
- Dadurch können sich benachbarte Zähne verschieben, was Fehlstellungen begünstigt.
- Typische Beschwerden sind Druckschmerzen, Entzündungen oder Schwellungen im Gesicht oder sogar im Hals- und Schulterbereich.
- Bei nur teilweise durchgebrochenen Zähnen besteht ein erhöhtes Risiko für Infektionen, Karies und Kauprobleme.
- Da die Weisheitszähne ganz hinten im Kiefer liegen, sind sie schwer zu reinigen. Das steigert auch das Risiko von Karies und Entzündungen.
Wann sollte man Weisheitszähne ziehen lassen?
Etwa bis zum 20. Lebensjahr sind die Weisheitszähne noch nicht fest im Kiefer verankert. Eine Extraktion ist daher in jungen Jahren einfacher und weniger schmerzhaft. Doch nicht jeder Weisheitszahn bereitet direkt nach dem Durchbrechen Schwierigkeiten. Häufig treten diese erst im Laufe der Jahre auf. Wenn Sie Schmerzen haben, entscheiden Sie sich am besten frühzeitig für eine Weisheitszahn-OP. Ihr Zahnarzt berät Sie ausführlich dazu, ob eine Entfernung sinnvoll ist und wann der optimale Zeitpunkt ist.
Wann können die Weisheitszähne bleiben?
Heutzutage ziehen Zahnärzte einen Weisheitszahn nur, wenn es medizinisch erforderlich ist. Ein digitales Röntgenbild hilft bei der Beurteilung. In einigen Fällen ist das Entfernen nicht notwendig.
Mögliche Fälle
- Die Achter brechen gar nicht durch (sogenannte retinierte Weisheitszähne).
- Die Weisheitszähne brechen gerade und vollständig durch (und haben ausreichend Platz im Kiefer).
- Die Weisheitszähne beeinträchtigen keine anderen Zähne.
- Die Weisheitszähne verursachen keine Schmerzen.
Wo kann ich Weisheitszähne entfernen lassen?
Wenn Sie Beschwerden mit Ihren Weisheitszähnen haben oder unsicher sind, ob die Weisheitszähne gezogen werden müssen, sollten Sie sich zunächst an Ihren Zahnarzt wenden. In der Praxis werden Sie umfassend beraten. In der Regel kann Ihre Zahnarztpraxis auch die Entfernung der Weisheitszähne durchführen. Bei komplizierten Fällen kann es aber sein, dass Ihr Zahnarzt Sie an einen Oralchirurgen, einen Kieferorthopäden oder einen Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen verweist, damit Sie angemessen behandelt werden können.
Welche Narkose gibt es bei einer Weisheitszahn-OP?
Zahn-Extraktionen werden im Normalfall mit einer lokalen Betäubung durchgeführt. Lachgas, eine Sedierung (Dämmerschlaf) und Vollnarkose werden hauptsächlich bei Angstpatienten eingesetzt.
Eingriff mit lokaler Betäubung
Ihr Zahnarzt setzt bei der lokalen Betäubung jeweils eine Spritze in den Ober- und in den Unterkiefer. Beide Bereiche sind dadurch vollständig betäubt. Dadurch entsteht ein Taubheitsgefühl, das nach 2 bis 3 Stunden wieder nachlässt.
Eingriff mit Lachgas
Lachgas wird über eine Maske eingeatmet und verursacht einen leicht berauschenden Zustand. Die Wirkung von Lachgas ist mit durchschnittlich 15 Minuten recht kurz und wird oft mit einer zusätzlichen Betäubung kombiniert. Die Kosten der Betäubung mit Lachgas liegen zwischen 100 und 200 € und werden meist nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.
Eingriff unter Sedierung oder Vollnarkose
Eine Betäubung per Sedierung oder Vollnarkose bietet nicht jeder Zahnarzt an. Denn dafür ist ein Anästhesist erforderlich. Auch die Krankenkassen übernehmen die Kosten nur unter bestimmten Voraussetzungen. Dies ist bei Kindern, Angstpatienten und komplizierten OPs der Fall.
Welche Operationsverfahren gibt es bei einer Weisheitszahn-OP?
In der Medizin zählt das Entfernen von Weisheitszähnen zu den sogenannten Osteotomie-Verfahren. So bezeichnet man Verfahren, bei denen Knochenteile durchtrennt oder entfernt werden. Für Weisheitszähne gibt es 4 Verfahren.
Ost1-Verfahren
Das Ost1-Verfahren ist die einfachste und schnellste Operationsmethode. Sie wird durchgeführt, wenn der Weisheitszahn bereits vollständig herausgewachsen ist.
Ost2-Verfahren
Das Ost2-Verfahren wird angewendet, wenn der Weisheitszahn fest im Kiefer sitzt. Ist dies der Fall, muss der Zahnarzt den Zahn zunächst freilegen.
Ost3-Verfahren
Das Ost3-Verfahren wird z. B. angewendet, wenn Teile des Weisheitszahns entzündet oder abgestorben sind. Dabei legt der Zahnarzt die Zahnwurzel frei und entfernt die abgestorbenen Teile.
Piezo-Osteotomie
Die Piezo-Osteotomie ist ein spezielles Verfahren, das das umliegende Gewebe schont. Sie erfolgt bei komplizierter Lage des Weisheitszahns.
Steht der OP-Termin fest, gibt es zuerst ein ausführliches Vorgespräch. Auch in der Zeit danach werden Sie durch die behandelnde Praxis eng begleitet.
Bereiten Sie sich in den Tagen vor der Extraktion gezielt auf die Zeit danach vor: Legen Sie Kühlpacks rechtzeitig bereit und kochen Sie weiche Speisen wie Suppen oder Eintöpfe vor.
Organisieren Sie zudem eine Begleitperson für den Heimweg. Nach einer Sedierung oder Vollnarkose dürfen Sie für 24 Stunden kein Fahrzeug führen. In der Regel erhalten Sie nach der Weisheitszahn-OP eine Krankschreibung für 2 bis 4 Tage. Falls nötig, kann diese verlängert werden. Gönnen Sie sich ausreichend Ruhe und planen Sie am OP-Tag keine weiteren Termine.
Bei Bedarf führt Ihr Zahnarzt vor der Weisheitszahn-OP weitere Untersuchungen durch, um die genaue Lage der Zähne zu bestimmen. Mehrere Röntgenaufnahmen aus unterschiedlichen Perspektiven zeigen, ob die Zähne gerade stehen oder tief im Kieferknochen liegen. Je nach Position kann die Entfernung unkompliziert sein oder eine teilweise Freilegung des Knochens erfordern. Entzündungen werden vorab behandelt, auch Besonderheiten wie Zysten oder nahe verlaufende Nerven berücksichtigt der Zahnarzt sorgfältig, um Komplikationen zu vermeiden.
Bleiben nach dem Röntgen Fragen offen, kann eine dreidimensionale Bildgebung mittels DVT oder CT notwendig sein. Diese Verfahren liefern deutlich präzisere Informationen zur Zahn- und Nervenlage, gehören jedoch nicht zu den Regelleistungen der gesetzlichen Krankenkassen.
Verzichten Sie etwa sechs Stunden vor dem Eingriff auf Essen und Trinken, damit Sie die Narkose besser vertragen. Die örtliche Betäubung spritzt der Zahnarzt direkt in Ober- und Unterkiefer. Medikamente für Sedierung oder Vollnarkose verabreicht der Anästhesist über einen Venenzugang am Handrücken oder in der Ellenbeuge.
Bei einer Sedierung befinden Sie sich in einem Dämmerschlaf, atmen selbstständig und bleiben ansprechbar. Bei einer Vollnarkose erhalten Sie einen Atemschlauch, der die künstliche Beatmung sicherstellt.
Vor dem Eingriff erklärt Ihnen Ihr Zahnarzt den genauen Ablauf der Weisheitszahn-OP. Je nach Lage des Zahnes kann es Unterschiede geben, die grundlegenden Schritte sind jedoch ähnlich: Nach Wirkung der Betäubung öffnet der Zahnarzt das Zahnfleisch, um den Zahn freizulegen. Festsitzende Zähne werden gegebenenfalls mit einem Bohrer aus dem Knochen gelöst. Lässt sich der Zahn nicht im Ganzen entfernen, wird er in Teile geteilt – insbesondere, um umliegende Nerven zu schonen. In seltenen Fällen bleibt zum Schutz eines Nervs eine Wurzelspitze im Kiefer zurück.
Müssen mehrere Weisheitszähne entfernt werden, erfolgt dies nacheinander. Nach jeder Entfernung wird ein Tupfer aufgelegt, der die Blutung stillt und nach 30 bis 40 Minuten selbst entfernt werden kann. Abschließend vernäht der Zahnarzt die Wunde, um sie vor Keimen zu schützen. Die Fäden werden meist nach etwa einer Woche gezogen.
Um die Wundheilung zu fördern und Nachblutungen zu vermeiden, sollten Sie in den Tagen nach der Weisheitszahn-OP einige Dinge meiden:
- Koffeinhaltige Getränke wie Kaffee oder schwarzer Tee, da sie den Blutdruck erhöhen und Nachblutungen begünstigen können. Auch heiße Getränke reizen die frische Wunde.
- Kohlensäurehaltige Getränke, weil diese das Zahnfleisch zusätzlich reizen. Greifen Sie stattdessen zu stillem Wasser oder abgekühltem Tee.
- Milchprodukte wie Milch, Joghurt oder Käse, da enthaltene Bakterien die Wundheilung beeinträchtigen können.
- Alkohol, da er die Blutgerinnung hemmt und so das Risiko für Nachblutungen erhöht.
- Rauchen, weil Nikotin die Durchblutung verschlechtert und die Heilung deutlich verzögern kann.
Gut zu wissen
Was darf man nicht vor einer Weisheitszahn-OP?
Nehmen Sie vor dem Eingriff keine blutverdünnenden Schmerzmittel wie ASS (Aspirin), Ibuprofen oder Naproxen ein. Diese erhöhen das Risiko für Blutungen und können zudem Wechselwirkungen mit der Betäubung verursachen. ASS sollten Sie idealerweise etwa eine Woche vor dem Termin absetzen, andere NSAR möglichst nicht unmittelbar vor der OP einnehmen. Welche Medikamente Sie pausieren müssen, klären Sie unbedingt im Vorgespräch mit Ihrem Zahnarzt. Verzichten Sie außerdem auf Lebensmittel, Gewürze und Getränke mit blutverdünnender oder blutdrucksteigernder Wirkung – etwa Alkohol, Kaffee, bestimmte Gewürze oder Nahrungsergänzungsmittel wie Omega-3-Fettsäuren und Ginkgo. Auch Rauchen sollten Sie vor der OP unbedingt vermeiden.
Wichtige Info
Welche Nebenwirkungen und Risiken gibt es bei einer Weisheitszahn-OP?
Die Nebenwirkungen hängen unter anderem von der Wahl der Betäubung ab. Meist lassen diese nach spätestens 36 Stunden nach. Ist das nicht der Fall, kontaktieren Sie unbedingt Ihren Arzt. Das gilt bei anhaltenden Schluck- und Atembeschwerden sowie bei anhaltenden Blutungen.
Mögliche Risiken
- Während die lokale Betäubung kaum Nebenwirkungen nach sich zieht, können nach Sedierung und Vollnarkose Schwindel, Übelkeit oder Erbrechen auftreten.
- Schwellungen sind nach der Zahn-OP normal und kein Grund zur Sorge. Bei den meisten Patienten nimmt die Schwellung schrittweise in den ersten 36 Stunden nach dem Eingriff zu. Um sie günstig zu beeinflussen, kühlen Sie die betroffene Wange.
- In vielen Fällen treten nach der OP Blutungen auf. Diese lassen im Normalfall schnell nach. Ein Blutungsrisiko besteht vor allem, wenn Sie vorher bestimmte Getränke und Speisen verzehren.
- Auch Nasenbluten ist nach der Weisheitszahn-OP nicht selten. Besonders häufig tritt es bei Entfernung der Achter aus dem Oberkiefer auf. Nasenbluten ist aber auch nach einer Vollnarkose möglich. Dann ist häufig der Beatmungsschlauch der Grund.
- Wenn sich Blut in Ihrem Mund ansammelt, spucken Sie es vorsichtig aus, um zu vermeiden, dass sich die Wunde erneut öffnet.
Guter Tipp
Wer übernimmt die Kosten für die Entfernung der Weisheitszähne?
Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt die Kosten für das Entfernen der Weisheitszähne bei medizinischer Notwendigkeit, also bei Schmerzen, Platzmangel oder Entzündung. Kosten für Wunschleistungen wie Vollnarkose können Patienten selbst tragen oder über eine Zahnzusatzversicherung absichern lassen. Soll bei Ihrem Kind eine Zahnfehlstellung korrigiert werden, indem der Zahnarzt die Weisheitszähne entfernt? Dann ist der ERGO Kieferorthopäde Sofortschutz für Kinder für Sie der ideale Rundumschutz: Er schützt vor hohen Zuzahlungen bei Rechnungen vom Zahnarzt oder Kieferorthopäden. Dabei sind sowohl angeratene als auch schon laufende Behandlungen mitversichert.
FAQ – Häufige Fragen zum Ziehen der Weisheitszähne
Die wichtigsten Fragen und Antworten für Sie zusammengefasst.
Weisheitszähne sind ein Überbleibsel aus der Evolution. Früher brauchten Menschen zusätzliche Backenzähne, um harte, unverarbeitete Nahrung besser zu zerkleinern. Heute sind sie oft überflüssig. Zudem verkleinerte sich der menschliche Kiefer im Lauf der Jahrtausende, sodass für die Weisheitszähne heute meist kein Platz mehr ist.
Grundsätzlich empfiehlt es sich, Weisheitszähne frühzeitig ziehen zu lassen, wenn absehbar ist, dass sie Probleme verursachen werden. Wurde das in jungen Jahren nicht gemacht, kann der Eingriff aber auch später nachgeholt werden. Im Alter kann die Heilung etwas länger dauern und das Risiko für Komplikationen leicht erhöht sein, da die Knochen härter und brüchiger werden.
Sollen alle 4 Weisheitszähne entfernt werden, stellt sich die Frage: einzeln, paarweise oder alle gleichzeitig? Für Sie als Patienten bedeutet eine einzelne Sitzung, dass nur eine Operation stattfindet. Bei 2 Operationen müssen Sie auch zweimal Risiken und Nebenwirkungen hinnehmen. Allerdings sind mehrere Sitzungen sinnvoller, wenn der Zahnarzt die Entfernung als eher schwierig einstuft.
Ob das Ziehen der Weisheitszähne notwendig ist, entscheidet der Zahnarzt nach einer Untersuchung und meist anhand eines Röntgenbilds. Weisheitszähne müssen häufig entfernt werden, wenn sie schief liegen, nicht genug Platz haben, Entzündungen verursachen oder andere Zähne verschieben. Auch wiederkehrende Schmerzen oder Schwellungen sind typische Hinweise.
Sie sollten mit einem Ausfall von mindestens 2 bis 3 Tagen rechnen. Bei komplizierteren Eingriffen oder wenn mehrere Zähne auf einmal gezogen werden, werden Sie häufig sogar für eine Woche krankgeschrieben. Um Nachblutungen oder eine gestörte Wundheilung zu vermeiden, empfiehlt es sich, für die Zeit nach der OP auf körperlich anstrengende Tätigkeiten zu verzichten.
Dank Betäubung spürt man während des Eingriffs normalerweise keine Schmerzen, sondern höchstens Druck. Nach der Operation sind leichte bis mäßige Schmerzen und Schwellungen üblich, die sich gut mit Schmerzmitteln behandeln lassen. In der Regel klingen die Beschwerden nach wenigen Tagen deutlich ab.
Die Heilung nach einer Weisheitszahn-OP dauert in der Regel etwa 7 bis 14 Tage. Dann sollte die Wunde weitgehend verheilt sein und die Fäden können gezogen werden. Die vollständige Knochenheilung kann hingegen oft mehrere Monate dauern.
Warnzeichen sind starke, zunehmende Schmerzen, anhaltende Blutungen, Fieber oder eine deutliche Verschlechterung nach einigen Tagen. Auch ein unangenehmer Geschmack im Mund kann auf eine Entzündung hindeuten. In solchen Fällen sollten Sie umgehend Ihre Zahnarztpraxis kontaktieren.
Stand: 11.03.2026
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