Zahnimplantat

Fester Anker für Zahnersatz

Implantate als künstliche Zahnwurzeln gehören inzwischen zum Standard in deutschen Zahnarztpraxen.

Zahnimplantat

Ein Zahnimplantat ist immer dann eine gute Lösung, wenn Ihnen ein Zahn fehlt. Ihr Zahnarzt setzt das Implantat und den ausgesuchten Zahnersatz ein. So schließt er die vorhandene Zahnlücke dauerhaft.

Die gute Nachricht: Nicht jedes Zahnimplantat ist teuer. Für jeden Bedarf gibt es mehrere Implantatlösungen, die unterschiedlich viel kosten.

Zahnimplantat als künstliche Zahnwurzel

Der Einsatz eines Zahnimplantats erfolgt bei Ihrem Zahnarzt. Sowohl bei einzelnen Lücken als auch dann, wenn mehrere Zähne fehlen. Das Implantat als künstliche Zahnwurzel bietet dem darauf sitzenden Zahnersatz eine stabile Verankerung. Mit einer einwandfreien Anpassung des Implantats und des Zahnersatzes an Ihre natürlichen Zähne sorgt Ihr Zahnarzt dafür, dass sich Ihr Zahnersatz optimal in die Zahnreihe einfügt.

Das Zahnimplantat ersetzt Ihre Zahnwurzel. Damit es fest sitzt, bringt ein Oralchirurg das Implantat in den Kieferknochen ein. Dort verankert, nimmt das Implantat den Zahnersatz sicher auf. Ihr Zahnimplantat trägt entweder eine Krone, einen herausnehmbaren Zahnersatz oder eine Brücke.

Zahnimplantate wirken sich positiv auf Ihre Mundgesundheit aus:

  • Mit einem Zahnimplantat sinkt die Gefahr von Knochenschwund.
  • Ihr Implantat leitet Kaukräfte direkt an den Kieferknochen weiter.
  • Es beugt der Entstehung von Bakterien- und Keimherden vor.

Aufbau eines Zahnimplantats

Ein Zahnimplantat setzt sich aus mehreren Komponenten zusammen. Meist sind es 3: der Implantatkörper, der Implantataufbau und die Krone, die sogenannte Suprakonstruktion.

Implantatkörper als Basis

Jedes Zahnimplantat braucht eine gute Basis. Diese entsteht mit dem Implantatkörper, also der künstlichen Zahnwurzel. Der Implantatkörper besitzt eine zylindrische Form. Damit er später stabil verankert ist, verfügt er über ein Gewinde.

Ihr Zahnarzt setzt den Implantatkörper während einer OP ein. Anschließend gibt es eine Behandlungspause, während der die künstliche Wurzel einheilt. Danach passt Ihr Zahnarzt den Implantataufbau an Ihren Bedarf an.

Implantataufbau aus Titan oder Keramik

Auf der Zahnwurzel sitzt später der Implantaufbau, auch Abutment genannt. Er besteht entweder aus Titan oder aus Keramik und wird passgenau für Ihren Kiefer hergestellt.

Für einen optimalen Einsatz befinden sich Anschlussteile an der Ober- und Unterseite des Abutments. Diese Anschlussteile lassen eine sichere Befestigung von Implantatkörper und Krone zu.

Individuell angefertigte Implantatkrone

Die Implantatkrone sitzt auf dem Abutment. Damit ist sie der sichtbare Zahnersatz. Für ein optimales Ergebnis fertigt ein ausgebildeter Zahntechniker die Implantatkrone an. Er stimmt sie perfekt auf Ihre natürlichen Zähne ab, sodass sie später nicht auffällt.

Damit das Implantat sicher im Mund sitzt, verschraubt Ihr Zahnarzt alle 3 Bestandteile fest miteinander. Zusätzlich verankert er sie mit Implantatpfosten und zahnmedizinischem Zement.

Implantatkronen bestehen meist aus Gold oder Titan. Alternativ kommt Keramik zum Einsatz – oder eine Mischung der Materialien. Jedes Material geht mit unterschiedlichen Eigenschaften und Kosten einher. Vergleichsweise teuer sind Keramikkronen. Sie bieten aber 2 wichtige Vorteile: Der Körper nimmt sie sehr gut an. Zudem ist Keramik ein wandelbares Material, das Ihren natürlichen Zahn perfekt nachbildet.

Die unterschiedlichen Implantatformen

Frühere Implantatformen wie Blatt-, Disk- und Nadelimplantate sind heute eher die Ausnahme. Die heutigen Implantate haben meist eine Schraubenform. Damit beschränken sich die Unterschiede zwischen den Zahnimplantaten auf Gewindeprofil, Länge und Breite. Ihr Kieferchirurg wählt für Sie aus einer von 3 gängigen Implantatformen. Jede Form hat Vor- und Nachteile:

Das gewindefreie Zylinderimplantat zeichnet sich durch die spezifische Pressanpassung aus: Der Chirurg erreicht beim Implantateinsatz eine sehr gute Klemmwirkung im Kieferknochen. Einer stabilen Verankerung steht damit nichts im Weg.

Auch der Einsatz eines stufenförmigen Implantats ist möglich. Dabei kommt entweder ein Zylinder- oder ein Schraubenimplantat infrage.

Die dritte Möglichkeit sind konische Implantate, genauer gesagt konische Schraubenimplantate. Es gibt sie in 2 Varianten: mit einem vorzuschneidenden Gewinde oder mit einem selbstschneidenden Gewinde. Dieses Gewinde schneidet sich während des Eindrehens fest in den Kieferknochen. 

Verschiedene Implantatmaterialien im Vergleich

Einmal eingesetzt, bleibt ein Zahnimplantat lange im Körper. Deswegen ist eine hohe Materialqualität besonders wichtig. Bei Implantologen sind biokompatible Materialien sehr beliebt, da sie sich als besonders gut verträglich erweisen. Des Weiteren verwachsen sie fest mit dem natürlichen Gewebe und verankern sich stabil im Knochen. Dadurch beeinträchtigt Sie Ihr Zahnimplantat nicht.

Aufgrund dieser Eigenschaften bestehen die meisten Implantate heute aus Titan und Keramik. Teilweise setzen die Hersteller auch eine Titanlegierung ein.

Der Unterschied zwischen Keramik- und Titanimplantaten

Keramikimplantate sind aufgrund ihrer langen Haltbarkeit sehr beliebt. Weitere Vorteile: 

  • Sehr ästhetisch dank der weißen Farbe
  • Größte Ähnlichkeit mit natürlicher Zahnsubstanz
  • Metallfrei
  • Langlebig
  • Exzellent für Allergiker geeignet

Die am häufigsten eingesetzten Zahnimplantate sind die Titanmodelle, und zwar aus folgenden Gründen:

  • Ausgezeichnete Biokompatibilität von Reintitan
  • Kein Allergierisiko
  • Keine Unverträglichkeitsreaktionen
  • Spezielle Oberflächenstruktur
  • Geht stabile Verbindung mit Kieferknochen ein

Wenn Sie sich unsicher sind, welches Material besonders gut für Sie geeignet ist, fragen Sie Ihren Implantologen. Er zeigt Ihnen die jeweiligen Vor- und Nachteile auf. Anhand seiner Erfahrung empfiehlt er das Material, das für Sie am besten geeignet ist.

Übrigens: Die Auswahl des Materials beeinflusst die Größe der Implantate. Der mögliche Durchmesser bewegt sich zwischen 3,3 und 5 Millimetern. Die Länge von Implantaten liegt zwischen 8 und 15 Millimetern.

Die unterschiedlichen Oberflächen von Zahnimplantaten

Neben der Form und dem Material gehört die Oberfläche zu den Unterscheidungskriterien von Zahnimplantaten. Die Auswahl der Oberfläche ist für Ihre Zufriedenheit mit dem Implantat entscheidend:

  • Sie hat unmittelbaren Kontakt mit Ihrem Körpergewebe.
  • Sie beeinflusst die Heilung des Zahnimplantats maßgeblich.
  • Sie erhöht die Stabilität.
  • Sie ist für die Haltbarkeit ausschlaggebend.

Durch die richtige Wahl der Oberfläche minimiert Ihr Zahnarzt geschickt mögliche biologische Reaktionen im Mund. Diese können sonst zwischen Kieferknochen und Implantat entstehen. Solche biologischen Reaktionen treten unter gewissen Umständen sowohl bei Keramik- als auch bei Titanimplantaten auf. Sie gefährden im ungünstigsten Fall die Lebensdauer Ihres Implantats. Aufgeraute Oberflächen werden i. d. R. bevorzugt.

Diese Oberflächenstrukturen gibt es bei Zahnimplantaten:

  • Sandgestrahlt
  • Verätzt
  • Titanbestrahlt

Welche Zahnimplantatsysteme gibt es?

Der Großteil der Zahnärzte rät heute zu einem zweiteiligen Implantatsystem. Weiterhin gibt es bis heute das einteilige System. Auf einteilige Implantatsysteme greifen Zahnärzte bevorzugt bei kleinen Zahnlücken zurück, da sie nur einen geringen Durchmesser haben.

Der Zahnarzt behält die einteiligen Systeme nach dem Einsetzen genau im Blick. Denn gerade während der Heilphase birgt der Bereich der Schleimhaut ein gewisses Infektionsrisiko.

Zweiteilige Implantatsysteme

Zweiteilige Implantatsysteme pflanzt Ihr Zahnarzt direkt in den Kieferknochen ein. Er verschließt die Implantatschraube gleich nach dem Einsetzen mit einer speziellen Abdeckscheibe im Knochen. Das Zahnfleisch bedeckt schließlich diese Scheibe, sodass Ihr Zahnimplantat rasch einheilt. Erst nach Abschluss des Heilungsprozesses setzt Ihr Zahnarzt schließlich den Implantathalt sowie die Krone ein. Durch das Schraubgewinde ist eine feste Verankerung möglich.

Ein zweiteiliges System bietet Ihnen die Möglichkeit, sowohl den Hals als auch die Krone erst später zu wählen. Sie gewinnen dadurch Zeit bei der Anpassung. Bei einem mehrteiligen System ist die Belastung für Ihren Kiefer während des Heilungsprozesses deutlich geringer. Dadurch sinkt das Nebenwirkungsrisiko deutlich.

Die verschiedenen Arten von Zahnimplantaten im direkten Vergleich

Damit jeder Patient das optimale Implantat findet, stehen verschiedene Arten zur Auswahl. Ihr Kieferchirurg berücksichtigt bei der Auswahl Größe und Implantatart. Denn nicht jede Implantatart eignet sich für jeden Patienten. Häufig ist ausschlaggebend, um welche Behandlungs- und Versorgungsart es sich handelt.

Außerdem beurteilt der Kieferchirurg immer den Zustand Ihres Kiefers. So gibt es Arten von Zahnimplantaten, die sich speziell für die Sofortversorgung eignen. Andere setzen Kieferchirurgen dagegen bevorzugt in bestimmten Kieferbereichen ein. 

Zahnimplantat

Beschreibung
Kipp-Zahnimplantat

Das Kipp-Zahnimplantat ist schmal und leicht abgeschrägt. Aufgrund dieser besonderen Form eignet es sich hervorragend bei einem geringen Knochenbestand, d. h. wenn der Knochen bereits eine deutliche Rückbildung aufweist. Ein solches Kipp-Implantat kommt infrage, wenn es darum geht, den Knochenaufbau zu vermeiden.

Zygoma-Zahnimplantat

Das Zygoma-Zahnimplantat ist mit mindestens 5 Zentimetern außergewöhnlich lang. Es wird immer bei 45 Grad im Jochbein verankert, das eine ausgezeichnete Knochenstruktur besitzt: Sie ist besonders dicht, sodass eine hervorragende Verankerung des Implantats möglich ist.

 

Ihr Zahnarzt rät Ihnen unter verschiedenen Voraussetzungen zu einem Zygoma-Implantat. Leiden Sie beispielsweise unter einem starken Knochenabbau, ist das Zygoma-Implantat eine gute Wahl: Durch das spezielle Implantat lässt sich eine aufwendige und teure Knochentransplantation vermeiden.

Schnellimplantat

Ihr Zahnarzt wählt das Schnellimplantat, um eine Lücke rasch zu verschließen. Nur eine Sitzung reicht, um das Implantat einzusetzen.

 

Damit die Behandlung schnell und gut verläuft, plant Ihr Kieferchirurg diese gründlich: Zunächst vermisst er mit digitaler Technik Ihren Kiefer. Anschließend präpariert er sowohl den Aufbau als auch den Zahnersatz.

 

Die Verwendung eines Schnellimplantats setzt voraus, dass noch genügend Knochen vorhanden ist. Nur dann ist die nötige Basis für ausreichende Stabilität gegeben.

Mini-Zahnimplantat

Das Mini-Zahnimplantat findet in der Zahnmedizin vielseitig Verwendung. Es gilt als bewährte Lösung bei Brücken und Vollprothesen oder als Interimszahnersatz. Typisch sind der kleine Durchmesser und der einteilige Aufbau.

 

Ihr Kieferorthopäde schließt bevorzugt schmale Zahnlücken mit einem solch kleinen Implantat. Zwar schraubt er auch dieses fest in den Kieferknochen. Doch ein kleiner Bereich direkt über der Mundschleimhaut bleibt immer frei.

Schmales Zahnimplantat

Neben den Mini-Implantaten gehören die schmalen Implantate zu den kleinsten Ersatzlösungen in diesem Bereich. Das schmale Implantat ist eine sehr elegante Lösung, die sich gerade im Bereich der Frontzähne bewährt hat. Eine Anwendung ist unter verschiedenen Voraussetzungen empfehlenswert:

 

  • Bei Vollprothesen
  • Bei horizontalem Kieferknochenrückgang
  • Bei komplizierten Zahnersatzbehandlungen

Ultrakurzes Zahnimplantat

Ein ultrakurzes Zahnimplantat ist zwar sehr kurz, hat aber einen sehr großen Durchmesser. Es wird i. d. R. nur bei besonderen anatomischen Voraussetzungen verwendet. Etwa bei geringem Knochenbestand, wenn Ihr Kiefer eine optimierte Lastverteilung benötigt.

Interimszahnimplantat

Das Interimszahnimplantat ist besonders dünn. Daher verwendet Ihr Kieferorthopäde es bevorzugt als provisorische Lösung: Er schließt damit die Lücke bei einer Sofortversorgung und begünstigt so eine rasche Heilung.

 

Der Einsatz eines solchen Implantats dauert nicht lang. Ebenso schnell lässt es sich wieder entnehmen.

Konisches Zahnimplantat

Dieses Zahnimplantat fällt durch seine markante Form auf. Die Verwendung erfolgt meistens als Schraubenimplantat.

 

Eine Anwendung ist dann empfehlenswert, wenn das Knochenangebot im Oberkiefer stark eingeschränkt ist. Auch bei nur noch geringer Knochendichte ist der Einsatz eines konischen Zahnimplantats möglich.

Wann ist ein Zahnimplantat empfehlenswert?

Ihr Zahnarzt rät Ihnen unter unterschiedlichen Voraussetzungen zu einem Zahnimplantat. Gerade wenn durch den Knochenabbau eine Totalprothese nicht mehr hält oder nicht den gewünschten Saugeffekt nach sich zieht, ist ein Implantat die beste Wahl. Es bietet dann deutlich mehr Sicherheit und Stabilität.

Vor allem bei Behandlungen des Unterkiefers werden häufig Zahnimplantate eingesetzt. Grund dafür ist die Kieferanatomie: Im Unterkiefer sind Implantate eine der wenigen Lösungen für eine feste Verankerung. Und Implantate bieten Ihnen einen weiteren, entscheidenden Vorteil: Ihr Knochenabbau verlangsamt sich deutlich.

Die Vorteile von Zahnimplantaten

Immer wenn es um den Einsatz eines einzelnen Zahnes geht, bieten sich Zahnimplantate an. Ein Zahnimplantat hat in diesem Fall den Vorteil, dass eine Anpassung der noch vorhandenen Zähne entfällt. Bei Brücken und Klebebrücken schleift Ihr Zahnarzt dagegen die noch gesunden Zähne an, was nicht immer ohne Schaden bleibt.

Ein Zahnimplantat bietet 2 entscheidende Vorteile:

●     Kein Angriff der vorhandenen Zahnhartsubstanz

●     Vermeidung von Knochenschwund

Zu den Vor- und Nachteilen berät Sie Ihr Zahnarzt umfassend.

Einsatzgebiete von Zahnimplantaten

Das gesunde Erwachsenengebiss umfasst 32 Zähne. Doch nicht jeder Mensch besitzt alle. Teilweise fehlen einzelne, manchmal aber auch mehrere Zähne. Gründe dafür gibt es viele. Um die vorhandene Lücke zuverlässig zu schließen, rät Ihnen Ihr Zahnarzt wahrscheinlich zu einem Implantat. Denn damit lassen sich Erkrankungen des Kiefers vermeiden. Außerdem muss der Zahnarzt bei dieser Behandlung nicht auf die gesunden Zähne einwirken. Die Verwendung von Implantaten gilt deswegen als besonders substanzschonend.

Besonders wenn Ihnen ein Zahn in der sogenannten Zahnbogenform fehlt, ist das Zahnimplantat das Mittel der Wahl. Einzelne fehlende Zähne ersetzt Ihr Zahnarzt bevorzugt mit einem Implantat. Erst für größere Lücken kommt eine festsitzende Brücke infrage.

Das Zahnimplantat eignet sich besonders bei der sogenannten Freiendsituation. Dabei ist Ihre Zahnreihe durch den Verlust einzelner Zähne bereits deutlich verkürzt. Um diese Lücke zu schließen, wählt Ihr Zahnarzt entweder eine herausnehmbare Ersatzlösung oder ein Implantat.

Der erste Schritt: das Vorgespräch

In einem umfassenden Aufklärungsgespräch rät Ihnen Ihr Zahnarzt zu einem Zahnimplantat und zeigt Ihnen dabei Vor- und Nachteile auf. Er stellt Ihnen die Möglichkeiten der Implantatbehandlung vor. Dabei geht er auf die Anzahl der Implantate ein und erklärt, welche für Sie infrage kommen.

Tipp: Nutzen Sie das Vorgespräch, um Ihrem Zahnarzt alle wichtigen Fragen zu stellen. Besprechen Sie mit ihm verschiedene Implantatlösungen und fragen Sie nach Vor- und Nachteilen.
Tipp: Nutzen Sie das Vorgespräch, um Ihrem Zahnarzt alle wichtigen Fragen zu stellen. Besprechen Sie mit ihm verschiedene Implantatlösungen und fragen Sie nach Vor- und Nachteilen.

Voruntersuchung als Teil des Vorgesprächs

Meistens kombinieren Zahnärzte dieses Vorgespräch mit der erforderlichen Voruntersuchung. Denn so sorgen sie für einen raschen Behandlungsablauf. Die umfangreiche Voruntersuchung ist besonders wichtig. Dabei stellt Ihr Zahnarzt eventuelle Vorerkrankungen fest und macht sich noch einmal ein genaues Bild vom Knochenzustand Ihres Kiefers.

Ist eine Implantatbehandlung nicht sofort möglich, erläutert Ihr Zahnarzt Ihnen die Gründe. Neben möglichen Entzündungen im Mundraum gehört dazu ein zu starker Knochenabbau. Ihr Zahnarzt berät Sie in diesem Fall zu einem gezielten und nachhaltigen Knochenaufbau.

Ergibt die Voruntersuchung keinen Grund für einen Behandlungsaufschub, bezieht Ihr Zahnarzt Sie in die konkrete Planung der Implantatbehandlung ein.

Implantatbehandlung ohne Schmerzen:
Diese Möglichkeiten gibt es

Die Implantatbehandlung ist eine der besten Zahnersatzlösungen. Trotzdem schrecken viele davor zurück. Ein Grund ist die Angst vor Schmerzen während der Behandlung. Dabei profitieren Sie wie bei vielen anderen zahnmedizinischen Behandlungen von der modernen Anästhesie: Heute ist die Implantatbehandlung schmerzfrei und ohne Stress möglich.

Tipp: Sie leiden unter einer ausgeprägten Form von Zahnarztangst? Dann fragen Sie Ihren Zahnarzt nach einer Vollnarkose. Auch eine Sedierung ist in diesem Fall möglich.
Tipp: Sie leiden unter einer ausgeprägten Form von Zahnarztangst? Dann fragen Sie Ihren Zahnarzt nach einer Vollnarkose. Auch eine Sedierung ist in diesem Fall möglich.

Anästhesie- und Betäubungsmöglichkeiten

Bei der Implantatbehandlung haben Sie folgende Möglichkeiten der Anästhesie:

  • Sedierung mit Lachgas: Sind Sie Angstpatient, ist eine Sedierung mit Lachgas eine gute Möglichkeit für eine stressfreie Behandlung. Die Zahl der deutschen Zahnarztpraxen, die eine Lachgasbehandlung anbieten, nimmt stetig zu. Das Lachgas atmen Sie über eine Maske ein.
  • Orale Sedierung: Die lokale Sedierung wirkt direkt auf Ihr Gehirn und ist angenehm beruhigend. Sie erleben die Zahnimplantatbehandlung in einem schläfrigen Zustand. Viele Patienten erinnern sich im Anschluss nicht einmal an die Behandlung. Aber Achtung: Entscheiden Sie sich für eine orale Sedierung, benötigen Sie nach der Behandlung noch Hilfe.
  • Lokalanästhesie: Die lokale Betäubung ist bei Implantatbehandlungen am gängigsten. Bei der Lokalanästhesie betäubt Ihr Zahnarzt gezielt das Operationsgebiet, sodass Sie keine Schmerzen empfinden.
  • Vollnarkose‘ Für Angstpatienten bietet sich bei der Implantatbehandlung eine Vollnarkose an. Währenddessen werden Sie beatmet, was diese Behandlung teuer macht. Die Vollnarkose ist nicht in allen Praxen möglich. Sprechen Sie Ihren Zahnarzt daher unbedingt vorher darauf an.

Ablauf der Implantatbehandlung mit örtlicher Betäubung

Die Implantatbehandlung mit örtlicher Betäubung ist die gängigste Form. Ihr Zahnarzt erklärt Ihnen im Voraus genau, was durch die Betäubung auf Sie zukommt, und weist auf mögliche Nebenwirkungen hin.

Für die örtliche Sedierung setzt Ihr Zahnarzt zu Behandlungsbeginn eine Spritze. Es dauert ein wenig, bis diese wirkt und Sie nichts spüren. Erst nach Einsetzen der Betäubung beginnt die eigentliche Implantatbehandlung:

  1. Ihr Zahnarzt öffnet die Mundschleimhaut mit einem Schnitt.
  2. Anschließend legt er den Kieferknochen vollständig frei.
  3. Nun legt er die Bohrschablone auf den betroffenen Kieferbereich.
  4. Mit einem speziellen Bohrer setzt er das Implantatbett. Das Bohren des Betts ist schmerzfrei. Bei lokaler Betäubung spüren Sie lediglich die Vibrationen des Bohrers.
  5. Nach dem Anlegen des Implantatbetts setzt Ihr Zahnarzt die künstliche Zahnwurzel ein.
  6. Abschließend bekommt das Implantat einen Deckel. Dadurch ist die geschlossene Einheilung gewährleistet.

Wie lange dauert die Implantatbehandlung?

Die Dauer einer Implantatbehandlung hängt von mehreren Aspekten ab und ist von Patient zu Patient verschieden. Ein Abschluss der Behandlung ist manchmal schon nach 15 Minuten möglich. Sie kann aber auch mehrere Stunden dauern. Entscheidend ist Ihr individueller Zustand. 

Der Wundverschluss bei der Implantatbehandlung

Nach Einsetzen des Implantats wartet Ihr Zahnarzt den Wundverschluss ab. Wie lange dieser dauert, hängt vom Einheilungsziel ab. Zahnärzte sprechen dabei von einer geschlossenen oder offenen Einheilung.

Bei der offenen Einheilung reicht das Implantat durch das Zahnfleisch bis in die Mundhöhle. Ihr Zahnarzt setzt unmittelbar nach dem Einsetzen des Implantats einen provisorischen Zahnersatz darauf.

Vernäht Ihr Zahnarzt das Zahnfleisch nach dem Implantateinsatz wieder, ist von einer geschlossenen Einheilung die Rede. Dieses sogenannte zweiphasige Vorgehen macht nach der Einheilung des Implantats einen weiteren Schnitt erforderlich. Ihr Zahnarzt setzt auf ein schonendes Vorgehen, indem er dafür einen Laser oder eine Stanze nutzt. Nach Öffnung des Zahnfleisches setzt Ihr Zahnarzt den Zahnersatz auf das Implantat und schließt die Behandlung ab.

Nachbehandlung nach dem Einsatz des Implantats

Die Einheilung eines Implantats braucht ein wenig Zeit. Nach der Implantation gilt:

  • Verzichten Sie aufs Rauchen.
  • Trinken Sie weder Alkohol noch Kaffee.
  • Vermeiden Sie körperliche Anstrengungen.
  • Achten Sie auf eine gründliche Mundhygiene. Verwenden Sie zudem desinfizierende Mundspülungen.
  • Halten Sie sich an die Empfehlungen Ihres Zahnarztes. Nehmen Sie unbedingt die Nachbehandlungstermine wahr.

Wenn nötig, erhalten Sie von Ihrem Zahnarzt ein Antibiotikum. Es beugt der Entstehung von Entzündungen vor. Achten Sie aber auf mögliche Nebenwirkungen des Antibiotikums.

Erst nach rund 3 Monaten ist ein Implantat richtig eingeheilt. Geben Sie sich und Ihrem Körper nach dem Einsetzen des Implantats diese Zeit. Danach ist eine Belastung wieder ohne Einschränkungen möglich.

Fragen Sie Ihren Zahnarzt, wann Sie Ihren Joballtag wieder aufnehmen können. In vielen Fällen ist das schon am Tag nach der Behandlung möglich. Gestaltet sich das Einbringen des Implantats bei Ihnen schwieriger, nutzen Sie besser eine Krankschreibung von ein bis 2 Tagen. 

Wo verankert Ihr Zahnarzt das Implantat?

Ihr Zahnarzt verankert Zahnimplantate immer fest im Mundraum. Dies ist an verschiedenen Stellen möglich. Wo genau Ihr Zahnarzt das Implantat einsetzt, ermittelt er in einer umfassenden Voruntersuchung. Dabei schaut er sich Tiefe und Stärke des Knochens an und berücksichtigt die Art des gewählten Implantats.

Unterschiede gibt es zwischen Ober- und Unterkiefer. Der Unterkiefer besitzt eine höhere Knochendichte als der Oberkiefer. Das macht sich bei der Behandlungsart und der Dauer der Heilung bemerkbar: Im Unterkiefer ist die Einheilzeit deutlich kürzer. Sie dauert durchschnittlich 2 bis 3 Monate je Implantat. Im Oberkiefer brauchen Sie mehr Geduld: Mit 4 bis 6 Monaten müssen Sie rechnen.

Nach der Heilung setzt Ihr Zahnarzt den ausgesuchten Zahnersatz ein. Erst wenn die Heilphase vollständig abgeschlossen ist, ist der nötige Halt für die Belastung des Implantats gewährleistet.

Wie lange hält ein Zahnimplantat?

Viele Patienten schrecken vor den hohen Kosten eines Zahnimplantats zurück. Doch bei der Haltbarkeit überzeugen Implantate: Ihre statistische Lebensdauer liegt zwischen 10 und 20 Jahren. Bei richtiger Pflege und ordentlicher Mundhygiene halten Implantate auch 40 Jahre.

Für eine solch lange Lebensdauer ist der korrekte Einsatz entscheidend. Weiterhin spielt die Qualität der verwendeten Materialien eine Rolle. Auch der Erfolg der Einheilungsphase ist für die spätere Lebensdauer wichtig. Entwickelt sich nämlich eine Entzündung rund um das Implantat, beeinträchtigt das die Haltbarkeit spürbar.

Was spricht für Zahnimplantate?

Zahnimplantate haben sich als Zahnersatz bewährt. Sie zeichnen sich durch ihre unauffällige Optik aus und bieten einen guten Schutz für den Kieferknochen. Darüber hinaus beugen sie einem zusätzlichen Knochenabbau vor. Während bei Brücken immer die anliegenden Zähne abgeschliffen werden müssen, ist das beim Zahnimplantat nicht erforderlich. Die gesunden Zähne sind also keiner unnötigen Belastung ausgesetzt.

Die Verwendung von Zahnimplantaten ist sowohl bei einzelnen Lücken als auch bei mehreren fehlenden Zähnen möglich. Sprechen Sie Ihren Zahnarzt ruhig auch dann auf die Möglichkeit von Implantaten an, wenn Ihr Ober- oder Unterkiefer vollkommen zahnlos ist. Die Anwendung von Implantaten bietet gute Behandlungserfolge. Außerdem profitieren Sie langfristig von dem Eingriff. Denn im Vergleich zu Brücken sind Implantate langlebiger.

Welche Nachteile haben Zahnimplantate?

Den vielen Vorteilen stehen einige Nachteile von Zahnimplantaten gegenüber. Der größte Nachteil ist das Risiko einer Periimplantitis. Diese Entzündung im Mundraum ist schmerzhaft und beeinträchtigt außerdem die Lebensdauer des Implantats. Um eine Periimplantitis zu vermeiden, berücksichtigen Sie unbedingt die Empfehlungen zu einer guten Mundhygiene. Fragen Sie im Zweifelsfall Ihren Zahnarzt.

Periimplantitis betrifft zunächst den Zahnfleischsaum. Bemerken Sie die Entzündung nicht rechtzeitig, breitet sich diese weiter aus und befällt schließlich auch den Zahnhalteapparat sowie den Kieferknochen. Eine Periimplantitis erfordert eine umfangreiche Behandlung durch Ihren Zahnarzt. Deren Verlauf bedarf einer regelmäßigen Kontrolle.

Starke Raucher kämpfen häufiger mit Schwierigkeiten bei der Wundheilung. Um diese zu vermeiden, verzichten Sie unbedingt während der Einheilungsphase auf das Rauchen.

Ein weiterer Nachteil sind die hohen Kosten einer Implantatbehandlung. Vor hohen Zahnarztrechnungen schützen Sie sich durch den Abschluss einer Zahnzusatzversicherung

Für wen kommt ein Zahnimplantat infrage?

Die Entwicklung von Zahnimplantaten ist weit vorangeschritten. Es gibt heute für die Mehrzahl der Patienten geeignete Implantate. 

Jedes Implantat wird im Kieferknochen verankert. Das setzt voraus, dass genügend Knochensubstanz vorhanden ist. Gerade bei starkem Knochenschwund ist ein Implantateinsatz häufig nicht möglich. Denn in diesem Fall fehlt der nötige Halt für das Implantat.

Hält sich der Knochenschwund in Grenzen, ist ein gezielter Aufbau möglich. Entweder durch implantierten Eigenknochen oder durch künstliches Ersatzmaterial. Beide Möglichkeiten verfolgen das gleiche Ziel: Sie machen Ihren Knochen wieder dick und stabil. So bekommt Ihr Implantat einen festen Anker.

Sind Sie sich unsicher, ob ein Implantat für Sie geeignet ist, fragen Sie gezielt bei Ihrem Zahnarzt nach. Er wägt ab, ob ein Implantat infrage kommt und wenn ja, welches.

Wie sieht die Kostenübernahme durch die Krankenkasse aus?

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Behandlungskosten bei Zahnimplantaten nicht. Sie tragen diese also selbst, wenn Sie keine entsprechende Zusatzversicherung haben. Lediglich den implantatgetragenen Zahnersatz bezuschussen die Krankenkassen mit einem festen Satz.

Die Kosten einer Implantatbehandlung hängen von verschiedenen Faktoren ab. Benötigen Sie einen zusätzlichen Knochenaufbau, steigen die Kosten deutlich an. Auch die Art des Implantats beeinflusst die Kosten. Schnell entsteht ein Kostenaufwand von mehreren Tausend Euro.

Die Gesamtkosten der Behandlung sowie die einzelnen Leistungen gehen aus dem Heil- und Kostenplan hervor. Diesen erstellt Ihr Zahnarzt im Voraus für Sie.

Die Kosten schwanken stark

Die Kostenunterschiede bei Implantatbehandlungen sind enorm. Sie liegen zwischen knapp 1.000 und 4.000 € pro Implantat. Bei mehreren Implantaten erhöhen sich die Kosten spürbar. Im Allgemeinen betragen sie zwischen 5.000 und 10.000 €. Bei einer einfachen Implantatbehandlung tragen Sie meist einen Eigenanteil von 1.000 bis 1.500 €. 

Ein nachhaltiger und individuell auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittener Kostenaufbau kostet bis zu 1.500 €. Die gesetzlichen Krankenkassen kommen dafür nicht auf. Haben Sie bereits ein altes Implantat, bezahlen Sie auch dessen Entfernung selbst. Die Kosten bewegen sich zwischen 20 und 100 €.

Zahnzusatzversicherungen übernehmen verschiedene Kosten der Implantatbehandlung. Einige leisten auch für den Knochenaufbau. 

Zahnimplantat aus dem Ausland: Lohnt sich die Reise?

In Deutschland ist das Zahnimplantat eine der teuersten Formen von Zahnersatz. Immer mehr Patienten liebäugeln daher mit einer Behandlung im Ausland. Vor allem Labor- und Materialkosten sind dort deutlich günstiger. Wegen der verlockenden Preise entstand in den letzten Jahren ein regelrechter Zahnarzttourismus. Viele Ärzte im Ausland haben das Interesse der deutschen Patienten für sich entdeckt und bieten entsprechende Angebote.

Führende Länder für die Implantatbehandlung im Ausland sind die Türkei, Thailand und Ungarn. Viele Patienten nutzen Komplettangebote, die neben der Behandlung auch den Hotelaufenthalt umfassen. Aber Achtung: Nicht nur die Verständigungsschwierigkeiten im Ausland können zum Problem werden. Manchmal treten bei oder nach der Behandlung Komplikationen auf. Sind dann Nachsorgetermine nötig oder geht es um Gewährleistungsansprüche, wird die Implantatbehandlung im Ausland schnell zum finanziellen Risiko.

Wie entstehen die enormen Kostenunterschiede bei Zahnimplantaten?

Die hohen Kosten von Zahnimplantaten in Deutschland resultieren aus mehreren Leistungen, die mit dieser Behandlung einhergehen. Zum einen sind das die Personalkosten – sowohl in den Laboren als auch in der Zahnarztpraxis und beim Kieferchirurgen. Der Grund: Die Spezialisten in Deutschland sind hervorragend ausgebildet. Das spiegelt sich in ihrem Gehalt wider.

Dazu kommen die Materialkosten und die Planung: Kein Implantateinsatz ist wie der andere. Zahnärzte planen jede Behandlung individuell und aufwendig. Dabei kommen modernste Techniken zum Einsatz.

Zu den Unterschieden bei den Kosten von Zahnimplantaten tragen zudem die individuelle Vorbehandlung und die aufwendige Nachsorge bei.

Vergleich: Kostenunterschiede für Implantate im Ausland

Natürlich fallen all diese Kosten auch im Ausland an. Mit einer Besonderheit: Die Höhe der einzelnen Leistung ist jeweils geringer. Das zeigt sich gerade bei den Lohnkosten, die deutlich hinter den deutschen zurückbleiben. Der Grund: In Deutschland unterliegt die Ausbildung der Zahnspezialisten hohen Anforderungen und Kontrollen. Nicht in jedem anderen Land liegt die Ausbildung auf ähnlich hohem Niveau.

Die geringeren Personalkosten in Praxen und Kliniken machen sich wiederum bei den Gesamtaufwendungen für die Implantate bemerkbar.

Neben den Personalkosten fallen im Ausland auch die Aufwendungen für das Material geringer aus. In Deutschland setzen Praxen nur Zahnimplantate ein, die streng geprüft sind und exzellente qualitative Eigenschaften bieten. Diese Auflagen gelten nicht ausnahmslos in anderen Ländern. Auch bei der Materialqualität gibt es Unterschiede. Diese spiegeln sich in der Lebensdauer der Implantate wieder. So sind die Implantate dort nicht so langlebig wie in Deutschland. Das lässt die niedrigeren Kosten in einem anderen Licht erscheinen.

Unterschiede bei der Behandlung

Für Zahnärzte in Deutschland und im Ausland gilt die Implantatbehandlung mittlerweile zwar als Routineeingriff. Dennoch gibt es auch bei der Behandlungsart große Unterschiede. Die individuelle Abstimmung auf den Patienten fehlt im Ausland oft, obwohl sie für eine erfolgreiche Behandlung zwingend erforderlich ist.

Denn individuelle Beurteilungen und Beratungen sind zeitaufwendig und teuer. Indem sie darauf verzichten, nutzen ausländische Praxen ein enormes Sparpotenzial aus. Bei vielen Behandlungen im Ausland prüfen die Mediziner nicht einmal, ob ein Implantat für den Patienten überhaupt geeignet ist.

Qualifizierte Nachsorge verursacht ebenfalls Kosten

Ein weiterer Punkt, der bei ausländischen Behandlungen häufig fehlt, ist die Nachsorge. Zwar umfassen die angebotenen Pakete die Implantatbehandlung als solche, doch bei der Nachsorge gibt es Abstriche. Entweder fehlt sie ganz, oder sie ist nicht auf die Bedürfnisse des Patienten abgestimmt. Im Ausland läuft die Nachsorge oft nach einem allgemeinen Plan ab – anders als in deutschen Zahnarztpraxen.

Der Aufwand der Nachsorge ist im Voraus schwer absehbar. Kommen ungeplante Termine dazu, entstehen auch im Ausland nicht vorhersehbare Kosten. Zudem ist die Garantie eingeschränkt: Entscheiden Sie sich für eine Implantatbehandlung im Ausland, schränken deutsche Zahnärzte mögliche Nachsorgebehandlungen meistens ein. So vermeiden sie, dass Patienten Garantieansprüche erheben. 

Fazit:

Heutzutage kommen Zahnimplantate für fast jeden infrage: Es gibt Implantatlösungen für so gut wie jedes Bedürfnis und jeden Geldbeutel. Genau wie Zahnzusatzversicherungen, die auch für Implantate leisten.

Auch die Angst vor Schmerzen bei der Implantatbehandlung ist längst kein Argument mehr: Die moderne Anästhesie ermöglicht auch Angstpatienten schmerzfreie Behandlungen. Nur die Zeit nach der Operation kann herausfordernd sein, weil auf Belastungen und auf das Rauchen verzichtet werden muss. Doch in den meisten Fällen lohnt sich die Geduld. Denn Implantatlösungen sind ein natürlich aussehender, äußerst langlebiger Zahnersatz.

Das könnte Sie auch interessieren:

Ähnliche Beiträge: