Die Aufbereitung der Dentalinstrumente gilt als fester Bestandteil der Infektionsprävention. Weiterhin ist sie fester Bestandteil des Hygienemanagements Ihrer Zahnarztpraxis. Der genaue Ablauf der Aufbereitung ist von der Art der Instrumente abhängig. Grundlage ist eine korrekte Risikobewertung durch das zahnmedizinische Fachpersonal. Bei der Auswahl der Aufbereitungsmaßnahmen der Zahnarztinstrumente nutzen die Praxen meist die A-B-C-Risikoklassifizierung, die vom Robert-Koch-Institut definiert wurde.
Für die meisten Praxen sind die Risikoklassifizierungen A und B relevant. Für Dentalinstrumente der Gruppe A ist eine maschinelle Aufbereitung nötig. Instrumente der Klasse B unterliegen bereits höheren Anforderungen. Dafür nehmen Angestellte entweder eine maschinelle oder eine maschinell-thermische Aufbereitung vor.