Fahren Sie möglichst außerhalb der Stoßzeiten. Besonders früh morgens, spät abends oder unter der Woche sind viele Straßen weniger belastet. In der Ferienzeit gelten Montag und Dienstag oft als günstigere Reisetage.
Wer viel unterwegs ist, profitiert besonders von einer passenden Autoversicherung. So bleiben Sie auch bei unerwarteten Situationen im Straßenverkehr entspannt.
Das Wichtigste in Kürze
- Eine Staukarte zeigt den aktuellen Verkehrsfluss. Sie hilft dabei, Verkehrsprobleme frühzeitig zu erkennen und alternative Routen zu finden.
- Besonders im Berufsverkehr sowie an Ferienwochenenden entstehen auf vielen Straßen lange Staus und Verzögerungen. Betroffen sind vor allem die Ballungsräume.
- Stau-Apps dienen als digitale Staukarte und liefern aktuelle Verkehrsmeldungen, Stauprognosen und hilfreiche Ausweichrouten in Echtzeit.
Diese Themen finden Sie hier
Wie kann ich Stress im Stau vermeiden?
Staus können überall entstehen – auf der Autobahn, in der Stadt oder auf der Landstraße. Und immer kosten sie Zeit, Nerven und Konzentration. Besonders an Feiertagen, zu Ferienbeginn oder im Berufsverkehr ist die Verkehrslage in Deutschland vielerorts angespannt. Doch mit der richtigen Planung lassen sich viele Verzögerungen vermeiden.
Viele Navigations-Apps und Online-Karten bieten heute integrierte Staukarten mit Echtzeitdaten an. Sie zeigen aktuelle Staus, stockenden Verkehr oder Straßensperrungen frühzeitig an und helfen dabei, passende Ausweichrouten zu finden. Moderne Navigationsdienste liefern zusätzlich zuverlässige Stauprognosen, sodass Sie Fahrzeiten besser planen und unnötige Wartezeiten vermeiden können.
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Wann gibt es in Deutschland besonders viel Stau?
Die Sommermonate zwischen Ende Juni und Anfang September gelten als besonders stauanfällig. Vor allem während der Ferien steigt das Verkehrsaufkommen deutlich an. Darüber hinaus kommt es freitags sowie an den Wochenenden häufig zu langen Staus auf Autobahnen und Fernstraßen.
Im Berufsverkehr sind die Straßen meist morgens zwischen 7 und 9 Uhr sowie nachmittags zwischen 15 und 18 Uhr am stärksten belastet. Besonders in Städten und Ballungsräumen kommt es dann schnell zu stockendem Verkehr. Wenn möglich, planen Sie Fahrten eher außerhalb dieser Stoßzeiten. So vermeiden Sie viele Verzögerungen und kommen entspannter ans Ziel.
Gut zu wissen
Wo entstehen in Deutschland besonders häufig Staus?
Einige Autobahnen und Fernstraßen in Deutschland sind mehr von Staus betroffen als andere. Hier eine kleine Übersicht über die stauanfälligsten Autobahnen in der Ferienzeit und im täglichen Straßenverkehr:
Staustrecken in der Ferienzeit:
- Autobahnen zur und von der Nord- und Ostsee
- A 1 Köln – Dortmund – Bremen – Lübeck
- A 2 Dortmund – Hannover – Braunschweig – Berlin
Auch in den Großräumen um Hamburg, Berlin und München kommt es häufig zu Staus.
Staustrecken im alltäglichen Straßenverkehr:
- A 3 Köln – Frankfurt – Passau
- A 1 Lübeck – Hamburg – Köln
- A 5 Basel – Karlsruhe – Frankfurt
Wichtige Info
Welche Staustrecken gibt es im europäischen Ausland?
Vor allem in der Ferienzeit und auf wichtigen Transitstrecken kommt es auch im europäischen Ausland regelmäßig zu langen Verzögerungen. Besonders betroffen sind stark befahrene Autobahnen Richtung Süden sowie Verbindungen zwischen großen Städten und Urlaubsregionen.
| Land | Mögliche Staustrecken |
|---|---|
| Österreich |
|
| Belgien |
|
| Schweiz |
|
| Niederlande |
|
| Italien |
|
| Frankreich |
|
Gut zu wissen
Staus vermeiden
- Route frühzeitig planen
Informieren Sie sich vor der Fahrt über Baustellen, stauanfällige Strecken oder mögliche Grenzkontrollen. Navigationsgeräte bieten zudem unterschiedliche Routenoptionen an – etwa die schnellste oder kraftstoffärmste Strecke. Machen Sie sich vorab mit den Begebenheiten vertraut. - Stoßzeiten vermeiden
Besonders in der Ferienzeit sind Montag und Dienstag oft entspanntere Reisetage als das Wochenende. Wenn Sie samstags oder sonntags fahren, starten Sie möglichst früh morgens oder am Abend. - Ferienzeiten im Blick behalten
Achten Sie nicht nur auf die Ferien in Ihrem Bundesland, sondern auch auf Ferienstarts in anderen Regionen oder im Ausland. Gerade zu Ferienbeginn steigt das Verkehrsaufkommen deutlich an. - Navigationsgerät eingeschaltet lassen
Auch auf bekannten Strecken helfen aktuelle Verkehrsdaten dabei, Staus frühzeitig zu erkennen und alternative Routen zu nutzen. - Stau-Apps nutzen
Moderne Apps liefern aktuelle Verkehrsmeldungen, Stauprognosen und alternative Strecken direkt aufs Smartphone. So bleiben Sie unterwegs flexibel. - Pausen sinnvoll einplanen
Nutzen Sie längere Wartezeiten für eine Pause oder einen kurzen Zwischenstopp. Das sorgt für mehr Konzentration und entspanntes Fahren. - Dokumente griffbereit halten
An Grenzkontrollen oder Mautstationen sparen Sie Zeit, wenn Ausweise, Fahrzeugschein oder Zahlungsmittel schnell verfügbar sind.
ADAC Drive
ADAC Drive informiert Sie in Echtzeit über die aktuelle Verkehrslage und hilft dabei, Staus mit alternativen Routen zu umfahren. Zusätzlich zeigt die App Informationen wie Tankstellen, Baustellen oder Rastmöglichkeiten entlang Ihrer Strecke an.
Google Maps
Google Maps zählt zu den bekanntesten Navigations-Apps und nutzt laufend aktualisierte Verkehrsdaten. Die App erkennt Staus schnell und schlägt passende Alternativrouten vor.
FAQ – Häufige Fragen zu Staukarte
Die wichtigsten Fragen und Antworten für Sie zusammengefasst.
Vor allem am Freitag ist das Verkehrsaufkommen besonders hoch. Dann treffen Berufsverkehr, Wochenendreisen und Ferienverkehr häufig aufeinander.
Besonders viele Verkehrsbehinderungen gibt es in Ballungsräumen sowie auf stark befahrenen Autobahnen rund um große Städte wie Berlin, Hamburg, München oder Köln.
Großstädte wie Berlin, Hamburg, München und Köln gehören regelmäßig zu den Orten mit dem höchsten Verkehrsaufkommen und langen Verzögerungen im Berufsverkehr.
Für längere Fahrten eignen sich häufig die frühen Morgenstunden oder Abendzeiten. In der Ferienzeit können auch Nachtfahrten sinnvoll sein, da dann meist weniger Verkehr herrscht.
Zu den besonders stauanfälligen Autobahnen zählen unter anderem die A1, A3, A5, A7 und A8. Dort kommt es vor allem im Berufs- und Ferienverkehr regelmäßig zu langen Verzögerungen.
Bleiben Sie möglichst ruhig und fahren Sie vorausschauend. Halten Sie ausreichend Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug und vermeiden Sie riskante Spurwechsel. Besonders wichtig: Bilden Sie eine Rettungsgasse, damit Einsatzkräfte schnell vorankommen.
Stand: 14.09.2026
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