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Staukarte

Verkehr und Staulage im Blick

Ein Stau kostet Zeit und Nerven. Erfahren Sie, wie Sie Staus vermeiden und mit den richtigen Apps entspannter ans Ziel kommen.

Paar blickt im Auto aufs Navi. Es wird eine Verkehrsbehinderung angezeigt.

Wer viel unterwegs ist, profitiert besonders von einer passenden Autoversicherung. So bleiben Sie auch bei unerwarteten Situationen im Straßenverkehr entspannt. 

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Staukarte zeigt den aktuellen Verkehrsfluss. Sie hilft dabei, Verkehrsprobleme frühzeitig zu erkennen und alternative Routen zu finden.
  • Besonders im Berufsverkehr sowie an Ferienwochenenden entstehen auf vielen Straßen lange Staus und Verzögerungen. Betroffen sind vor allem die Ballungsräume.
  • Stau-Apps dienen als digitale Staukarte und liefern aktuelle Verkehrsmeldungen, Stauprognosen und hilfreiche Ausweichrouten in Echtzeit.

Diese Themen finden Sie hier

Wie kann ich Stress im Stau vermeiden?

Staus können überall entstehen – auf der Autobahn, in der Stadt oder auf der Landstraße. Und immer kosten sie Zeit, Nerven und Konzentration. Besonders an Feiertagen, zu Ferienbeginn oder im Berufsverkehr ist die Verkehrslage in Deutschland vielerorts angespannt. Doch mit der richtigen Planung lassen sich viele Verzögerungen vermeiden.

Viele Navigations-Apps und Online-Karten bieten heute integrierte Staukarten mit Echtzeitdaten an. Sie zeigen aktuelle Staus, stockenden Verkehr oder Straßensperrungen frühzeitig an und helfen dabei, passende Ausweichrouten zu finden. Moderne Navigationsdienste liefern zusätzlich zuverlässige Stauprognosen, sodass Sie Fahrzeiten besser planen und unnötige Wartezeiten vermeiden können. 

Frau mit Sonnenbrille und tätowierten Armen schaut mit breitem Lächeln aus einem türkisblauen Mini Cooper.

Autoversicherung

Gut abgesichert – auch im dichten Verkehr

Staus, stockender Verkehr und hektische Spurwechsel erhöhen das Unfallrisiko. Ihre Kfz-Versicherung schützt Sie zuverlässig vor hohen Folgekosten.

Wann gibt es in Deutschland besonders viel Stau?

Die Sommermonate zwischen Ende Juni und Anfang September gelten als besonders stauanfällig. Vor allem während der Ferien steigt das Verkehrsaufkommen deutlich an. Darüber hinaus kommt es freitags sowie an den Wochenenden häufig zu langen Staus auf Autobahnen und Fernstraßen.

Im Berufsverkehr sind die Straßen meist morgens zwischen 7 und 9 Uhr sowie nachmittags zwischen 15 und 18 Uhr am stärksten belastet. Besonders in Städten und Ballungsräumen kommt es dann schnell zu stockendem Verkehr. Wenn möglich, planen Sie Fahrten eher außerhalb dieser Stoßzeiten. So vermeiden Sie viele Verzögerungen und kommen entspannter ans Ziel.

Gut zu wissen

Warum gibt es im Winter oft weniger Staus?

In den Wintermonaten Dezember, Januar und Februar ist die Verkehrslage auf vielen Straßen oft entspannter. Ein Grund: Es gibt in dieser Zeit meist weniger Baustellen. Dadurch entstehen insgesamt seltener lange Staus. Trotzdem ist im Winter besondere Vorsicht geboten. Schnee, Glätte und schlechte Sicht erhöhen das Unfallrisiko. Fahren Sie deshalb vorausschauend, halten Sie ausreichend Abstand und bilden Sie bei stockendem Verkehr frühzeitig eine Rettungsgasse.

Wo entstehen in Deutschland besonders häufig Staus?

Einige Autobahnen und Fernstraßen in Deutschland sind mehr von Staus betroffen als andere. Hier eine kleine Übersicht über die stauanfälligsten Autobahnen in der Ferienzeit und im täglichen Straßenverkehr:

 

Staustrecken in der Ferienzeit: 

  • Autobahnen zur und von der Nord- und Ostsee 
  • A 1 Köln – Dortmund – Bremen – Lübeck 
  • A 2 Dortmund – Hannover – Braunschweig – Berlin 

Auch in den Großräumen um Hamburg, Berlin und München kommt es häufig zu Staus.

 

Staustrecken im alltäglichen Straßenverkehr:

  • A 3 Köln – Frankfurt – Passau 
  • A 1 Lübeck – Hamburg – Köln 
  • A 5 Basel – Karlsruhe – Frankfurt 
Jüngeres Paar unterhält sich im Auto.

Wichtige Info

Wie viele Staus gibt es in Deutschland?

Auf Deutschlands Straßen kommt es täglich zu zahlreichen Verkehrsbehinderungen. Besonders auf Autobahnen und rund um Ballungsräume entstehen regelmäßig lange Staus. 

Um die Verkehrslage besser einschätzen zu können, veröffentlicht der ADAC regelmäßig eine Staubilanz. Demnach gab es 2025 zwar weniger Staus als im Vorjahr, dafür jedoch längere Verzögerungen. Rund 496.000 Staus und 478.000 Staustunden bilanziert der ADAC. Die Auswertungen helfen zusammen mit aktuellen Stauprognosen dabei, typische Stoßzeiten und besonders stauanfällige Strecken frühzeitig zu erkennen.

Welche Staustrecken gibt es im europäischen Ausland?

Vor allem in der Ferienzeit und auf wichtigen Transitstrecken kommt es auch im europäischen Ausland regelmäßig zu langen Verzögerungen. Besonders betroffen sind stark befahrene Autobahnen Richtung Süden sowie Verbindungen zwischen großen Städten und Urlaubsregionen.

LandMögliche Staustrecken
Österreich
  • A1 Westautobahn (Salzburg–Wien) 
  • A4 Ostautobahn (Wien–Budapest) 
  • A10 Tauernautobahn (Salzburg–Villach)
Belgien
  • A1 (Antwerpen–Brüssel)
  • A3 (Aachen–Lüttich–Brüssel)
  • A10 (Brüssel–Ostende)
Schweiz
  • A2 Gotthard-Route
  • A13 San-Bernardino-Route
  • A1 (St. Gallen–Zürich–Bern)
Niederlande
  • A1 (Bad Bentheim–Amsterdam)
  • A4 (Amsterdam–Den Haag–Rotterdam)
  • A7 (Groningen–Amsterdam)
Italien
  • A22 Brenner-Autobahn (Brenner–Modena)
  • A23 (Villach–Udine)
  • A4 (Verona–Triest)
Frankreich
  • A36/A39/A7 Richtung Lyon und Mittelmeer
  • A9 Richtung Spanien
  • A8 Côte d’Azur

Gut zu wissen

Darf ich bei Stau auf Ausweichstrecken ausweichen?

Besonders in Ferienzeiten werden Regelungen für Ausweichstrecken je nach Land und Region häufig verschärft bzw. erweitert. In Tirol z. B. gelten auf einigen Ausweichstrecken zeitweise Fahrverbote. Sie sollen verhindern, dass Autofahrer bei Stau die Autobahn verlassen und kleinere Straßen zusätzlich belasten. Auch das Umfahren von Mautstrecken ist dadurch teilweise nicht mehr möglich. 

Informieren Sie sich deshalb vor Reisebeginn über aktuelle Verkehrs- und Fahrverbote in Ihrem Urlaubsland. 

Handy in einer Konsole am Armaturenbrett, es warnt vor Stau.

Wie können Sie Staus vermeiden?

Mit der richtigen Vorbereitung reisen Sie entspannter und vermeiden viele Verzögerungen unterwegs.

Staus vermeiden

  • Route frühzeitig planen
    Informieren Sie sich vor der Fahrt über Baustellen, stauanfällige Strecken oder mögliche Grenzkontrollen. Navigationsgeräte bieten zudem unterschiedliche Routenoptionen an – etwa die schnellste oder kraftstoffärmste Strecke. Machen Sie sich vorab mit den Begebenheiten vertraut. 
  • Stoßzeiten vermeiden
    Besonders in der Ferienzeit sind Montag und Dienstag oft entspanntere Reisetage als das Wochenende. Wenn Sie samstags oder sonntags fahren, starten Sie möglichst früh morgens oder am Abend. 
  • Ferienzeiten im Blick behalten
    Achten Sie nicht nur auf die Ferien in Ihrem Bundesland, sondern auch auf Ferienstarts in anderen Regionen oder im Ausland. Gerade zu Ferienbeginn steigt das Verkehrsaufkommen deutlich an. 
  • Navigationsgerät eingeschaltet lassen
    Auch auf bekannten Strecken helfen aktuelle Verkehrsdaten dabei, Staus frühzeitig zu erkennen und alternative Routen zu nutzen. 
  • Stau-Apps nutzen
    Moderne Apps liefern aktuelle Verkehrsmeldungen, Stauprognosen und alternative Strecken direkt aufs Smartphone. So bleiben Sie unterwegs flexibel. 
  • Pausen sinnvoll einplanen
    Nutzen Sie längere Wartezeiten für eine Pause oder einen kurzen Zwischenstopp. Das sorgt für mehr Konzentration und entspanntes Fahren.
  • Dokumente griffbereit halten
    An Grenzkontrollen oder Mautstationen sparen Sie Zeit, wenn Ausweise, Fahrzeugschein oder Zahlungsmittel schnell verfügbar sind.

Welche Stau-Apps sind für Stauprognosen hilfreich?

Navigations-Apps liefern aktuelle Verkehrsmeldungen, zeigen alternative Routen und helfen dabei, entspannter ans Ziel zu kommen.

FAQ – Häufige Fragen zu Staukarte

Die wichtigsten Fragen und Antworten für Sie zusammengefasst.

Fahren Sie möglichst außerhalb der Stoßzeiten. Besonders früh morgens, spät abends oder unter der Woche sind viele Straßen weniger belastet. In der Ferienzeit gelten Montag und Dienstag oft als günstigere Reisetage.

Vor allem am Freitag ist das Verkehrsaufkommen besonders hoch. Dann treffen Berufsverkehr, Wochenendreisen und Ferienverkehr häufig aufeinander.

Besonders viele Verkehrsbehinderungen gibt es in Ballungsräumen sowie auf stark befahrenen Autobahnen rund um große Städte wie Berlin, Hamburg, München oder Köln.

Großstädte wie Berlin, Hamburg, München und Köln gehören regelmäßig zu den Orten mit dem höchsten Verkehrsaufkommen und langen Verzögerungen im Berufsverkehr.

Für längere Fahrten eignen sich häufig die frühen Morgenstunden oder Abendzeiten. In der Ferienzeit können auch Nachtfahrten sinnvoll sein, da dann meist weniger Verkehr herrscht.

Zu den besonders stauanfälligen Autobahnen zählen unter anderem die A1, A3, A5, A7 und A8. Dort kommt es vor allem im Berufs- und Ferienverkehr regelmäßig zu langen Verzögerungen.

Bleiben Sie möglichst ruhig und fahren Sie vorausschauend. Halten Sie ausreichend Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug und vermeiden Sie riskante Spurwechsel. Besonders wichtig: Bilden Sie eine Rettungsgasse, damit Einsatzkräfte schnell vorankommen.

Stand: 14.09.2026

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