Zu den alten Hochzeitsbräuchen zählen unter anderem das Reiswerfen, das Über-die-Schwelle-Tragen der Braut und das Anzünden der Hochzeitskerze. Sie symbolisieren Glück, Schutz vor bösen Geistern und den Beginn des gemeinsamen Lebens. Viele dieser Traditionen haben ihren Ursprung in heidnischen oder religiösen Ritualen.
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Das Wichtigste in Kürze
- Rund um Hochzeit und Hochzeitsfeier gibt es zahlreiche traditionelle Bräuche, die Glück bringen oder Zusammenhalt und Schutz der Ehe symbolisieren sollen.
- Planen sie es am besten fest in den Ablauf ein, wenn Sie Hochzeitsbräuche in die Trauung oder die Feier integrieren möchten. Für die Organisation sind meist die Trauzeugen zuständig.
- Traditionelle Bräuche lassen sich auf Wunsch mit modernen Elementen kombinieren, etwa mit Funny Wedding Dances oder dem Brautstraußwerfen.
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Welche Traditionen gibt es zur Hochzeit?
Kaum ein anderes Fest ist mit so vielen Bräuchen verbunden wie eine Hochzeit. Viele dieser Traditionen haben eine lange Geschichte und sollen dem Brautpaar Glück, Liebe und eine harmonische Ehe bescheren. Andere Bräuche sind erst in jüngerer Zeit entstanden und sollen vor allem unterhalten und schöne Erinnerungen schaffen. Ob symbolisch, romantisch oder einfach nur spaßig – Hochzeitsbräuche verleihen jeder Feier eine persönliche Note und machen den großen Tag unvergesslich. Entdecken Sie hier die schönsten Traditionen und ihre Bedeutung.
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Polterabend
Der Polterabend ist einer der bekanntesten Hochzeitsbräuche. Freunde und Familie treffen sich, um gemeinsam altes Porzellan zu zerschlagen – denn Scherben bringen bekanntlich Glück. Das Brautpaar fegt die Scherben anschließend zusammen, was symbolisch für Zusammenhalt und Teamarbeit in der Ehe steht. Der Polterabend findet meist in den Wochen vor der Hochzeit statt und sorgt für einen gelungenen Auftakt der Feierlichkeiten.
Junggesellen- bzw. Junggesellinnenabschied
Der Junggesellenabschied hat den traditionellen Polterabend vielerorts abgelöst: Vor dem großen Tag verabschieden sich Braut und Bräutigam mit ihren Freundinnen und Freunden vom Single-Dasein. Beim Junggesellen- bzw. Junggesellinnenabschied geht es vor allem um Spaß, gemeinsame Erlebnisse und das Feiern der bevorstehenden Ehe. Ganz gleich, ob wilde Partynacht, entspannte Ausflüge, Wellness-Tage oder kreative Aktivitäten: Der Brauch stärkt die Freundschaft und sorgt für unvergessliche Erinnerungen.
Getrennte Nacht vor der Hochzeit
Der Tradition nach bringt es Unglück, wenn das Brautpaar die Nacht vor der Hochzeit gemeinsam verbringt. Ursprünglich diente dieser Brauch dazu, die Jungfräulichkeit der Braut zu bewahren. Heute hat die getrennte Nacht eher symbolischen Charakter: Sie steigert die Vorfreude und gibt beiden Partnern Zeit, sich in Ruhe auf den großen Tag vorzubereiten. Oft übernachten Braut und Bräutigam bei ihren Trauzeugen oder Eltern.
Das Wecken der Braut
Am Hochzeitsmorgen wird die Braut traditionell lautstark von Familie und Freunden geweckt. Dieser Brauch soll böse Geister vertreiben und einen glücklichen, unbeschwerten Start in die Ehe sichern. In Österreich ist es sogar üblich, dass ledige Männer mit Musik und Böllern vor dem Fenster der Braut „Krawall“ machen – ebenfalls ein Ritual, das Glück bringen soll.
First Look vor der Trauung
Der sogenannte First Look ist einer der emotionalsten Momente einer Hochzeit. Ursprünglich galt es als schlechtes Omen, wenn der Bräutigam die Braut in ihrem weißen Kleid vor der Trauung sah. Traditionell findet das erste Aufeinandertreffen daher in der Kirche statt – wenn die Braut am Arm ihres Vaters den Altar entlangschritt. Heute interpretieren viele Paare diesen Brauch neu: Sie treffen sich vor der Kirche, dem Standesamt oder bereits beim Fotoshooting, um diesen besonderen Moment ganz privat zu erleben.
Trauzeugen: Wichtige Begleiter des Brautpaars
Die Trauzeugen unterstützen bei den Vorbereitungen für die Hochzeit, organisieren oft den Junggesellenabschied und bezeugen die Eheschließung mit ihrer Unterschrift. Früher sollten Trauzeugen stark und kämpferisch sein, um die Braut zu schützen. Heute stehen sie vor allem für Freundschaft und Unterstützung.
Gut zu wissen
Hochzeitsbräuche für die Braut
Viele Hochzeitsbräuche drehen sich um die Braut und sollen Glück, Liebe und Schutz bringen – von symbolischen Accessoires wie dem Brautschleier bis zu kleinen Glücksritualen wie dem Pfennig im Schuh.
Etwas Altes, etwas Neues, etwas Geliehenes und etwas Blaues
Nach diesem alten englischen Hochzeitsbrauch muss die Braut vier Dinge in ihr Hochzeits-Outfit integrieren: something old, something new, something borrowed und something blue. Jedes Teil hat seine eigene Bedeutung.
Etwas Altes
Das Alte steht für das Leben der Braut vor der Ehe. Besonders schön sind Familienerbstücke wie Schmuck oder sogar ein abgeändertes Brautkleid der Mutter oder Großmutter – ein Symbol für Kontinuität und Verbundenheit.
Etwas Neues
Das Neue symbolisiert das gemeinsame Eheleben. Kleid, Schuhe oder der Ehering sind hier naheliegende Beispiele. Dieser Gegenstand steht für Glück, Erfolg und die Hoffnung auf eine glückliche Zukunft.
Etwas Geliehenes
Der geliehene Gegenstand bringt Glück und Geborgenheit. Traditionell stammt er von einer verheirateten Frau, deren Eheglück auf die Braut „übertragen“ werden soll. Kleine Accessoires wie Haarklammern oder Broschen eignen sich perfekt dafür.
Etwas Blaues
Blau steht für Treue, Reinheit und Liebe. Viele Bräute tragen ein blaues Strumpfband, aber auch blaue Blumen oder Bänder im Haar lassen sich elegant ins Outfit integrieren.
Der traditionelle Brautschleier
Der Brautschleier ist das christliche Symbol für Unschuld und Jungfräulichkeit und bereits seit dem 4. Jahrhundert bekannt. Früher verdeckte er das Gesicht der Braut, um vor neugierigen Blicken und bösen Geistern zu schützen. Zudem sollte der Schleier die Tränen der Braut verbergen, die trauert, da sie sich von ihrer Familie trennen muss. Der Bräutigam lüftete den Schleier vor dem Altar, um das Gesicht seiner Braut zu sehen. Heute ist der Schleier meist ein Accessoire – viele Bräute entscheiden sich auch für Fascinator oder Blumenkränze.
Ein Pfennig im Brautschuh
Ein Pfennig oder Cent im Brautschuh soll lebenslangen Wohlstand und finanzielles Glück in die Ehe bringen. Moderne Hochzeitsschuhe haben teilweise einen Hohlraum für das Geldstück, damit es bequem bleibt. Der Pfennig kann auch von außen an die Schuhsohle geklebt werden.
Gut zu wissen
Hochzeitsbräuche für den Bräutigam
Auch rund um den Bräutigam gibt es viele Hochzeitsbräuche, die Glück, Liebe und besondere Momente symbolisieren.
Den Brautstrauß kaufen
Traditionell liegt das Besorgen des Brautstraußes in der Hand des Bräutigams. Er wählt einen Strauß mit den Lieblingsblumen seiner Braut aus und überreicht ihn vor der Kirche. Heute planen viele Paare die Blumen gemeinsam. Der Strauß wird meist auf das Kleid der Braut abgestimmt, oft trägt der Bräutigam eine einzelne gleiche Blume am Revers.
Das Sakko des Bräutigams
Eine besondere Tradition betrifft das Hochzeitsoutfit des Bräutigams. Klassisch besteht es aus Hose, Hemd, Weste, Sakko, Krawatte, Einstecktuch und Manschettenknöpfen, abgestimmt auf das Brautkleid. Nur der Bräutigam darf dabei weiße Accessoires tragen. Ein spezieller Brauch besagt zudem, dass die männlichen Gäste ihr Jackett erst ausziehen, wenn der Bräutigam sein Sakko abgelegt hat. Meist geschieht dies nach der Hochzeitsrede oder der Vorspeise.
Blumenkinder
Blumenkinder gehören zu fast jeder Hochzeit. Die Blütenblätter, die sie auf dem Weg zum Altar vor das Brautpaar streuen, symbolisieren Fruchtbarkeit und Glück. Der Brauch bereitet den Gästen Freude und bindet Kinder aus Familie oder Freundeskreis in die Feier ein. Auch als Ringträger können Kinder eingesetzt werden. Im Alter von 6 oder 7 Jahren können Sie die Verantwortung meist zuverlässig übernehmen.
Brautjungfern
Brautjungfern haben traditionell die Aufgabe, die Braut zu begleiten und böse Geister fernzuhalten. Da sie alle ein ähnliches Kleid wie die Braut trugen, konnten die Geister diese nicht finden und mussten unverrichteter Dinge wieder abziehen. Heute helfen Brautjungfern der Braut vor allem bei Hochzeitsplanung, der Auswahl des Kleides und bei zahlreichen kleinen Aufgaben rund um die Feier. Sowohl Trauzeugen als auch Brautjungfern haben also eine lange Tradition, auch wenn diese heute modern interpretiert wird.
Sandzeremonie
Die Sandzeremonie stammt aus den USA und symbolisiert die Verbundenheit von Braut und Bräutigam. Braut und Bräutigam gießen verschiedenfarbigen Sand gemeinsam in ein Gefäß, sodass ein einzigartiges Muster entsteht. Dieses steht für ihre untrennbare Verbindung – und kann anschließend als Dekoration und Erinnerung zu Hause aufgestellt werden.
Hochzeitskerze
Die Hochzeitskerze ist ein alter katholischer Brauch, der die Liebe, den Segen und die Gebete des Paares symbolisiert. Sie wird nach der Trauung entzündet und später zu besonderen Anlässen, wie dem Hochzeitstag, erneut genutzt. Heute ist die Tradition auch bei evangelischen und standesamtlichen Trauungen üblich.
Reis werfen
Nach der Trauung werfen Gäste Reis auf das Brautpaar – ein alter Brauch, der Fruchtbarkeit und Glück symbolisiert. Heute steht er eher für eine harmonische Ehe und tolle Fotos. Oft ist Reis vor vielen Kirchen und Standesämtern nicht mehr erlaubt, da er Dreck verursacht und beseitigt werden muss. Immer häufiger ersetzen daher Blütenblätter oder Seifenblasen den traditionellen Brauch.
Autokorso zur Hochzeitsfeier
Traditionell wird die Fahrt von der Kirche zur Hochzeitsfeier mit einem langen Autokorso begleitet – laut hupend und jubelnd. Alle Autos bekommen eine weiße Schleife, die am Rückspiegel oder an der Antenne befestigt wird. Das Hupen vertreibt böse Geister und sorgt für gute Stimmung. Begegnungen mit Trauergesellschaften gelten als Unglück, während Schornsteinfeger Glück bringen.
Gemeinsam einen Baumstamm durchsägen
Beim Baumstamm sägen muss das Brautpaar zusammenarbeiten, um Hürden und Aufgaben der Ehe zu symbolisieren. Der Stamm wird auf einem Sägebock befestigt, das Paar sägt ihn sich gegenseitig entlastend durch. Ideal ist ein Baumstamm mit einer Dicke von 30–50 cm: Das sorgt für genug Herausforderung, ist aber nicht zu viel Aufwand, sodass die Aufgabe bald erfüllt ist.
Blechdosen und Schleifen am Auto
Der Krach von Blechdosen am Hochzeitsauto soll böse Geister vertreiben, damit das Paar glücklich bleibt. Die Blechdosen werden traditionell von Familienmitgliedern und Freunden gesammelt und bunt bemalt oder beklebt. Am Tag der Hochzeit werden die Dosen heimlich mit Schnüren am Auto befestigt, sodass sie den Weg von der Kirche zur Feier mit ausgelassenem Scheppern begleiten.
Gemeinsames Anschneiden der Torte
Das Anschneiden der Hochzeitstorte ist ein feierlicher Moment, der die Einigkeit des Paares symbolisiert. Wer die Hand oben hat, soll traditionell das Sagen in der Beziehung haben. Das gemeinsame Anschneiden der Torte symbolisiert die Einigkeit in einer glücklichen Ehe. Die angeschnittene Hochzeitstorte ist somit das erste gemeinsame Erfolgserlebnis in der noch jungen Ehe.
In der Schweiz kommt ein weiterer Brauch hinzu. Dort küsst sich das Brautpaar vor dem Anschneiden über die mehrstöckige Torte hinweg – natürlich bestenfalls, ohne sie umzustoßen.
Brautstrauß werfen
Beim ursprünglich aus Amerika kommenden Brautstraußwerfen wirft die Braut mit verbundenen Augen oder mit dem Rücken zur Menge den Strauß in die Gruppe der unverheirateten Frauen. Wer ihn fängt, gilt als nächste Braut. Alternativ kann ein Wurfstrauß genutzt werden, damit die Braut ihren eigenen behalten kann.
Hochzeitsmandeln als Gastgeschenk
Die Hochzeitsmandeln symbolisieren Glück, Gesundheit, Wohlstand, Fruchtbarkeit und ein langes Leben. Traditionell erhält jeder Hochzeitsgast fünf Mandeln – die Zahl steht in Griechenland für die Untrennbarkeit des Paares. Der bittersüße Geschmack erinnert an die Höhen und Tiefen des Ehelebens.
Hochzeitswalzer
Der Hochzeitstanz eröffnet die Feier auf der Tanzfläche. Meist wird ein langsamer Walzer gewählt, alternativ auch Cha-Cha-Cha, Rumba oder Tango. Der zweite Tanz gehört traditionell Braut und Vater sowie Bräutigam und Mutter. Anschließend wechselt die Band oder der DJ häufig zu moderner Musik. Spätestens dann ist es für alle, die Lust haben, Zeit, das Tanzbein zu schwingen.
Gut zu wissen
Brautentführung
Die Tradition der Brautentführung sorgt für Spannung während der Hochzeitsfeier. Er wird heute nur noch in einigen Regionen Deutschlands praktiziert.
Checkliste
- Freunde oder Verwandte „entführen“ die Braut in einem Moment, in dem der Bräutigam sie aus den Augen verliert.
- Die Braut wird in einer nahegelegenen Location, wie einer Bar oder einem Café, versteckt.
- Die Entführer dürfen dort trinken, während der Bräutigam als Strafe für seine Unachtsamkeit die Rechnung übernimmt.
- Sobald der Bräutigam die Entführung bemerkt, beginnt seine Suche nach der Braut – symbolisch für seine bedingungslose Liebe und die Bereitschaft, alle Hürden für seine Partnerin zu überwinden.
- Je nach Region können dabei unterschiedliche Aufgaben auf ihn warten, um seine Braut zurückzugewinnen.
Gut zu wissen
Schleiertanz
Dieser altgermanische Brauch findet traditionell um Mitternacht statt. Der Schleiertanz gilt auch als einfallsreiche Alternative zum Werfen des Brautstraußes.
Checkliste
- Gäste spannen Tüll über das Paar, das tanzend darunter steht.
- Am Ende des Liedes wird das Tuch zerrissen: große Stücke gelten als Glücksbringer.
- Die Braut legt ihren Schleier ab – sie ist nun offiziell Ehefrau.
- In manchen Regionen nehmen nur unverheiratete Frauen am Schleiertanz teil.
- Diejenige, die das größte Schleierstück ergattert, wird angeblich als nächste zum Traualtar geführt.
Nach der Feier: Braut über die Schwelle tragen
Nach altem heidnischen Glauben lauern böse Geister auf der Türschwelle, um der Braut ihr Glück zu missgönnen. Der Bräutigam trägt sie daher schützend über die Schwelle, damit sie unversehrt in ihr neues Leben treten kann. Symbolisch beginnt hinter der Schwelle das gemeinsame Leben als Einheit.
Heute wird dieser Brauch vor allem durch romantische Hollywood-Filme bekannt gehalten. In der Praxis vergessen viele Paare ihn – sei es wegen eines langen Abends oder ausgelassener Feierstimmung. Entscheidend ist: Wählen Sie die Traditionen, die zu Ihnen passen, und machen Sie Ihren Tag zu etwas Besonderem.
FAQ – Häufige Fragen zur Hochzeit
Die wichtigsten Fragen und Antworten für Sie zusammengefasst.
Moderne Bräuche umfassen zum Beispiel den First Look, Funny Wedding Dances oder das Werfen eines Wurfstraußes. Sie dienen oft der Unterhaltung der Gäste und der Inszenierung besonderer Momente. Auch Sandzeremonien oder personalisierte Gastgeschenke zählen inzwischen zu zeitgemäßen Hochzeitsritualen.
Typische Bräuche sind: Etwas Altes, Neues, Geliehenes und Blaues für die Braut, das Brautstraußwerfen, der Hochzeitswalzer, das Reiswerfen und das gemeinsame Anschneiden der Torte. Viele Paare wählen bewusst nur die Bräuche aus, die zu ihnen passen.
Die Braut trägt traditionell etwas Altes, etwas Neues, etwas Geliehenes und etwas Blaues. Jedes Teil hat eine eigene Bedeutung: Vergangenheit, Zukunft, Unterstützung und Treue. Die Tradition stammt ursprünglich aus England und ist heute weltweit beliebt.
Lustige Bräuche sind unter anderem der Funny Wedding Dance, das Werfen der Fliege des Bräutigams oder der Schleiertanz. Sie bringen Spaß, Überraschungen und Unterhaltung für Gäste und Brautpaar. Auch Hochzeitsspiele können die Feier auflockern und für bleibende Erinnerungen sorgen.
Ein Hochzeitsumtrunk kann verschiedene Bedeutungen haben: So dauert ein Sektempfang nach der Trauung meist 1 bis 2 Stunden und dient dazu, Gäste zu begrüßen und für einen entspannten Start in die Feier zu sorgen. Ein geselliger Abend vor der Hochzeit, oft als Vorstufe zum Polterabend, kann mehrere Stunden bis spät in die Nacht dauern. Auch eine lockere „After-Wedding-Party“ nach der Feier dauert üblicherweise 2 bis 4 Stunden.
Traditionell dienen Hochzeitsgeschenke dazu, das gemeinsame Zuhause einzurichten, beispielsweise mit Haushaltsgegenständen wie Kochgeschirr oder Textilien. Das Brautpaar gibt i. d. R. vorab eine Liste mit entsprechenden Wünschen heraus. Eine weitere verbreitete Tradition ist das Geldgeschenk, das Glück, Wohlstand und finanzielle Unterstützung symbolisiert. Auf Glückwunschkarten finden berührende Hochzeitssprüche ihren Platz.
Stand: 27.01.2026
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