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Zahnarztinstrumente

Was viele beim Zahnarzt in Angst und Schrecken versetzt, sind die gefährlich aussehenden Zahnarztinstrumente, die man dort zu sehen bekommt. Hier stellen wir Ihnen die wichtigsten Zahnarztinstrumente wie Mundspiegel, Bohrer, Sonde sowie Absauger vor und informieren Sie darüber, wofür sie verwendet werden. Sie interessieren sich dafür wie Zahnarztinstrumente vor 200 Jahren aussahen? Dann könnte der Artikel Zahnbehandlung damals und heute ebenfalls interessant sein.

Zahnarztinstrumente für die Untersuchung

Vor jeder Untersuchung wird bereits das grundlegende Besteck für den Zahnarzt bereitgelegt. Unentbehrlich für eine umfassende Inspektion des Mundraums sind: Mundspiegel, Sonde und Pinzette.

Der Mundspiegel

Mit dem Mundspiegel werden die Teile der Mundhöhle angeschaut, die mit dem bloßen Auge nicht wahrnehmbar sind. Es gibt zwei verschiedene Varianten: den flachen Mundspiegel, der ein normales Bild anzeigt, und den hohlen, der das Bild vergrößert. Zusätzlich kann er eine wärmespeichernde Einlage enthalten, sodass die Spiegeloberfläche nicht beschlägt. Mit dem Mundspiegel können Wange oder Zunge beiseite gedrückt werden, um einen besseren Zugang zu bestimmten Bereichen zu bekommen.

Die Sonde

Mit diesem speziellen Tastinstrument werden die Zahnoberflächen auf eine beginnende Karies untersucht. Die Standardausführung der Sonde ist von ihrem Griff weg fast rechtwinklig abgebogen und mit einer feinen Spitze versehen. Zusätzlich gibt es Häkchensonden, spezielle Messsonden, wie die WHO-Sonde, und biegbare Sonden, so genannte Knopfsonden.

Die Pinzette

Bei diesem Transportinstrument werden drei Varianten unterschieden: die einfache, abgewinkelte Pinzette ohne Riffelung, die anatomische, geriffelte Pinzette und die chirurgische, gezähnte Pinzette. In der Zahnarztpraxis werden Pinzetten für folgende Arbeitsgriffe benötigt:

  • Watterollen platzieren und wieder entfernen
  • Wattekugeln halten, um mit ihnen den Speichel abzutupfen
  • gelockerte Füllungs- oder Zahnteile beseitigen
Zahnzusatzversicherung

Um sich in allen Fällen die bestmögliche Therapie leisten zu können, empfiehlt sich eine wirkungsvolle private Zahnzusatzversicherung.

Zahnarztinstrumente für die Behandlung

Kommt es schließlich zu einer Behandlung im Mundraum, benötigt der Zahnarzt zusätzliche Instrumente. Hier gibt es wiederum viele Varianten – wir gehen kurz auf die wichtigsten ein.

Der Bohrer

Mit diesen rotierenden Präzisions-Schneidewerkzeugen aus verschiedenen Metallen – wie etwa Titan oder Spezialstahl – kann die Zahnhartsubstanz bearbeitet werden. Man unterscheidet folgende Bohrerarten: Hartmetallbohrer, Rosenbohrer, Zylinder, Präparationsbohrer, Fissurenbohrer oder Birne.

Die Matrize

Die Matrize – auch Matrizenspanner genannt – zieht ein Stahlband um die Stelle, an der eine Füllung eingefügt werden soll. Das Stahlband verhindert, dass die Füllung in die Zahnzwischenräume gerät.

Das Skalpell

Dieses scharfe chirurgische Messer gibt es in verschiedenen Größen und Varianten: als fest stehendes Skalpell, als Skalpell mit auswechselbarer Klinge und als Einmalskalpell. Wobei die letzten beiden am häufigsten verwendet werden. Skalpelle haben zwei wesentliche Vorteile – sie besitzen eine optimale Schärfe und eine absolute Keimfreiheit.

Der Absauger

Durch die Zahnarzthelferin wird mit diesem Gerät während des Eingriffs der Speichel abgesaugt – dadurch wird die Wunde trocken gehalten und bleibt übersichtlich. Zum Absaugen werden der Speichelsauger und der große Absauger verwendet. Die Instrumente sind dabei an eine Absauganlage angeschlossen.

Die Polierbürste

Polierbürsten werden meist nach einer professionellen Zahnreinigung eingesetzt und entfernen Zahnbeläge. Aufsätze hierfür gibt es in verschiedenen Ausführungen, die meisten sind aus Stein oder Hartgummi. Auch Füllungen werden nach ihrem Einsatz damit geglättet.

Der Hebel

Oder auch der Beinsche Hebel: Er wird zur Zahnextraktion benutzt. Mit der gebogenen Spitze wird der Zahn erst gelockert und anschließend angehoben.

Konservierende Zahnarztinstrumente

Der Stopfer

Dieses Modellierinstrument gibt es als Kugel- oder als Flachstopfer. Mit ihrer Hilfe werden Unterfüllungsmaterialien und Füllungsmasse an den Kavitätenrand des Zahns gedrückt und in Form gebracht.

Der Spatel

Dieses Modellierinstrument gibt es als Kugel- oder als Flachstopfer. Mit ihrer Hilfe werden Unterfüllungsmaterialien und Füllungsmasse an den Kavitätenrand des Zahns gedrückt und in Form gebracht.

Die chirurgischen Zangen

Für Ober- und Unterkiefer gibt es jeweils verschieden aussehende Zangen, die speziell nach der Verwendungsart ausgerichtet sind. Chirurgische Zangen dienen zur Extraktion der Zähne.

Ein wirkungsvolles Patienteninstrument

Ein wertvolles Instrument, das Sie nutzen können, um hohe Kosten beim Zahnarzt zu sparen, ist eine private Zahnzusatzversicherung. Wenn Sie sich fragen, ob sich das überhaupt rentiert, können Sie sich hier Ihren günstigen Tarif berechnen.