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Infos zum Kaufvertrag Auto

Tausende von Fahrzeugen in Deutschland wechseln jedes Jahr den Besitzer. Im Internet oder bei den Automobilclubs finden Sie eine große Menge an Vordrucken zum Thema „Kaufvertrag Auto“.

Bei Kauf oder Verkauf eines Fahrzeugs gibt es einiges zu beachten. Nachfolgend eine kleine Checkliste:

Tipps für den Verkäufer

Probefahrt

Der Käufer möchte eine Probefahrt machen? Lassen Sie sich auf jeden Fall vorher den gültigen Führerschein zeigen.

Machen Sie die Probefahrt gemeinsam. Damit im Nachhinein keine Unstimmigkeiten auftreten.

Kaufvertrag Auto

Füllen Sie den Kaufvertrag am besten zusammen mit dem Käufer aus. Kontrollieren Sie, ob sämtliche Daten zu Personen und dem Kraftfahrzeug korrekt sind. Garantieren Sie nur für Dinge, die Sie genau wissen oder die  Sie beweisen können. Zum Beispiel: Ist der Tachostand korrekt oder hat  das Auto bereits 100.000 km mehr auf dem Buckel? Sie wissen es nicht? Dann streichen Sie dies aus dem Kaufvertrag oder machen Sie eine Notiz. Vermerken Sie exakt Tag und Uhrzeit, an dem das Fahrzeug den Besitzer wechselt. Wenn beide unterschrieben haben, ist der Kaufvertrag rechtskräftig.

Ausschluss der Gewährleistung

Beim Autokauf zwischen Privatpersonen gilt der sogenannte „Gewährleistungsausschluss“. Der Verkäufer haftet demnach nicht für vorhandene oder nachträglich auftretende Schäden. Er trägt also keine „Gewährleistung“.

Verschweigt er jedoch schwere oder erhebliche Mängel, kann der Käufer im Nachhinein den Vertrag anfechten oder rückgängig machen. Informieren Sie den Käufer also beispielsweise über Unfallschäden oder Dinge, welche die Fahrtüchtigkeit des Kfz beeinträchtigen können.

Ist am Autokauf ein gewerblicher Verkäufer (ein Autohaus, gewerblicher Autohändler) beteiligt, gelten andere Regeln für die Gewährleistung.

Geld bei Autokauf

Beim Kauf eines Autos ist Barzahlung üblich. Händigen Sie sämtliche Papiere und Schlüssel erst aus, wenn der Kaufpreis übergeben wurde. Hintergrund: Der Kfz-Brief bestätigt, dass Sie rechtmäßiger Eigentümer des Fahrzeugs sind. Hat diesen bereits der Käufer, könnte es Probleme bei der Bezahlung geben.

Kfz-Zulassung informieren

Informieren Sie nach Verkauf umgehend Ihre Kfz-Zulassungsstelle. Dann kann Ihre Kfz-Steuer abgerechnet werden.

Anruf bei der Versicherung

Auch die Versicherung sollten Sie möglichst rasch informieren. Ihre Beiträge laufen schließlich solange weiter, bis der Käufer das Fahrzeug umgemeldet hat.

Unfall vor dem Ummelden?

Verursacht der Käufer einen Schaden, bevor er das Fahrzeug umgemeldet hat, muss die bestehende Haftpflichtversicherung leisten. Das heißt: Sie werden in Ihrem Schadensfreiheits-Rabatt hochgestuft. Die entstandenen Mehrkosten müssen Sie sich im Zweifelsfall selbst vom Käufer zurückholen. Unser Tipp: Falls möglich, lassen Sie den Käufer nicht mit Ihren Nummernschildern wegfahren! Erst ummelden, dann Auto abholen.

Tipps für den Käufer

Probefahrt machen und alles kontrollieren

Machen Sie vor Kauf eine Probefahrt und prüfen Sie den Zustand des Fahrzeuges. Bei Unklarheiten befragen Sie den Verkäufer. Wichtige Punkte sind zum Beispiel:

  • Hat das Auto einen Unfallschaden?
  • Wieviel TÜV/AU hat das Auto?
  • Zeigt der Tachostand die originale Laufleistung?
  • Gibt es ein Scheckheft, das über Wartungen Auskunft gibt?
  • Wie viele Vorbesitzer?
  • Welches Zubehör ist mit dabei?

Ein Extra-Tipp: Sie kennen sich mit Fahrzeugen nicht gut aus? Nehmen Sie einen Experten mit, der beim Kauf berät. Das spart manch unliebsame Überraschung!

Auto sofort ummelden

Als Käufer haben Sie die Pflicht, ein erworbenes Kfz unverzüglich umzumelden. Wie lange genau die Frist hierfür ist, ist nicht exakt festgelegt. Wenn Sie auf der sicheren Seite sein möchten, melden Sie innerhalb einer Woche nach Kauf um. Bewegen Sie das Fahrzeug in dieser Zeit möglichst wenig, damit es nicht zu einem Unfall oder sonstigen Verkehrsdelikten kommt. Verhalten Sie sich möglichst fair gegenüber dem ehemaligen Besitzer: Dessen Versicherung und Kfz-Steuer können erst abgerechnet werden, wenn Sie umgemeldet haben. Noch ein Hinweis: Strafzettel, die Sie ab dem Zeitpunkt des Kaufs erhalten, müssen Sie in jedem Fall bereits selbst zahlen.